Februar 2017: Lesegeheimnisse

Kurz vor acht Uhr stehe ich noch ein wenig mĂĽde auf dem Schulhof, ein Kind kommt auf mich zu und fragt: "Bist du auch eine Buchpatin?".

Ich nicke und sie fragt:"Kennst du Frau H.?"
"Natürlich kenne ich Fr. H". und frage: "macht  dir das Lesen mit ihr Spaß?"
"Ja sehr, manchmal darf ich sie sogar zu Hause besuchen. Das ist richtig toll."

Dann kommt das Mädchen noch ein wenig näher und sagt verschmitzt: "Soll ich dir mal ein Geheimnis sagen? Eigentlich sollen wir ja lesen, aber wir erzählen auch ganz viel. Das ist auch sehr schön, und das ist dann unser Geheimnis".

Jetzt läutet die Schulglocke und die Schülerin läuft ins Schulgebäude.

Ich bin ganz glücklich über diese Begegnung. Wir Paten werden von den Kindern erkannt, sie vertrauen uns „Geheimnisse“ an, wir werden zu ihren Freunden und Vertrauten. Und wenn der eigene Patie„nett“ ist, dann sind es die anderen auch, welch wunderbare Logik.

B. Greiffendorf, Februar 2017

 


 

05.02.2017: Ohren gespitzt - Was ist Schall ?

Ein Workshop mit Paul.

Beim sonntäglichen Workshop zum Thema „Schall“ trafen sich zwölf Kinder und fünf Erwachsene mit Paul vom Verein „Abenteuer Lernen“. Paul hatte mehrere Körbe mit Lehr- und Bastelmaterial mitgebracht. Wir übten erst einmal das Aufblasen bunter Luftballons. Dann lernten wir, dass man mit dem Luftstrom aus aufgeblasenen Ballons die verschiedensten Geräusche erzeugen kann und dass in unserem Kehlkopf Vergleichbares passiert. Eine ganz schwierige Aufgabe war es, einen vorn abgeschnittenen Luftballon über eine leere Klopapierrolle zu ziehen. Lachen Sie nicht, versuchen Sie es mal! Das ergab dann eine Luftkanone, mit der sich leichte Papierstückchen schießen ließen oder eine Kerzenflamme ausgeblasen werden konnte.

Mit einem langen Wollfaden und einer metallenen Besteckgabel stellten wir eine Art Stethoskop her. Wenn man die Enden der Wollfäden in die Ohren steckt und die Gabel anschlägt, werden die Schwingungen auf die Kopfknochen übertragen („Knochenhören“); das hört sich dann tief und dumpf an.

Zum Abschluss haben wir uns über das Gelände ums Haus verteilt und die Geräusche aufgemalt, die wir hören konnten. Geräusche malen! Darauf muss man erst mal kommen. Dabei hörten wir überraschend viel und auch schon die ersten Meisen ihr Frühlingslied anstimmen.

Wir bedanken uns bei Paul für einen lehrreichen und fröhlichen Vormittag. 

- Wolfgang Hachtel, BuchPate an Lyngsberg- und Gotenschule

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18.12.2016 - "Ein Schaf fĂĽr's Leben"

Das Stück hat den Kindern gut gefallen. Von besonderem Interesse für die Kinder sind immer die Requisiten und wie man mit Hilfsmitteln verschiedene Geräusche erzeugt, z.B. wie man es schafft, dass es so klingt, als ob jemand auf Schnee tritt oder wie man Windgeräusche erzeugt.

Hier noch paar Impressionen aus dem TheaterstĂĽck des "Theater Marabu".

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04.12.2016 - Schiff Ahoi – Wir bauen Segelschiffe mit Fundsachen aus dem Rhein

Ein paar Impressionen aus unserem Workshop "Schiff Ahoi"

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27.11.2016 - Ăśber den Wolken. Der Traum vom Fliegen

Den Traum vom Fliegen verwirklichen wollten unsere BuchPatenkinder am 27. November im Deutschen Museum unter Anleitung von Frau Susanne Philips. Geduldig erläuterte die Mitarbeiterin des Hauses die Grundlagen zur Beantwortung der Frage, warum ein Flugzeug fliegen kann und nicht vom Himmel fällt. Auch wenn man sie meist nicht sehen kann, ist Luft nämlich etwas ganz Besonderes:  Sie kann sich bewegen, sie hat Gewicht, sie kann sich erwärmen oder abkühlen.
Zur Veranschaulichung haben wir einen großen Ballon mit „gefönter“ Heißluft gefüllt und  bis fast an die Decke des Museums steigen lassen. Oder wir haben mit aller Kraft versucht, einen Luftballon in einer leeren (= mit Luft gefüllten) Flasche aufzublasen, was selbst dem Kind mit dem besten Sonntagsfrühstück im Bauch erst gelingen konnte, als ein Strohhalm für eine Entlüftung der Flasche sorgte.
Höhepunkt des Tages war aber der Bau eines kleinen Papierhubschraubers, der von den Kindern aus einem Schnittbogen geschnitten, trickreich gefaltet und schließlich mit einer Büroklammer beschwert werden musste. Fertig war das Flugobjekt. Schnell die Treppe hinauf und von der Balustrade die Flugversuche gestartet! Selbstgebasteltes auszuprobieren macht immer noch am meisten Spaß. Und der Traum vom Fliegen wurde wahr. 

A. Danco, BuchPate an der Andreasschule

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02.10.2016 - Schiff Ahoi – Wir bauen Segelschiffe mit Fundsachen aus dem Rhein

Ein paar Impressionen aus unserem Workshop "Schiff Ahoi"

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Simas Geschichte - Ankommen in Bonn

Über das Kinderbuch "Simas Geschichte - Ankommen in Bonn", dass die Geschichte des Flüchtlingsmädchens Sima erzählt, das nach Bonn kommt und sich hier einlebt, haben wir bereits berichtet, da unser Verein für jedes verkaufte Buch eine Spende von 1€ erhält. Nun hat das Literaturhaus Bonn, dass das Buchprojekt „Sima“ zusammen mit der Kinderbuchautorin und Bonner Kindern durchgeführt hat, für dieses Projekt den Journalistenpreis der AWO-Mittelrhein erhalten. Vom Preisgeld hat das Literaturhaus uns 1500€ gespendet, Gelder, die wir für unser Projekt „Meine erste Bibliothek“ verwenden werden.


Das erste Kapitel des Buches über Sima wurde bereits in viele Sprachen übersetzt, leider fehlen noch die Übersetzungen in die türkische Sprache und in die kurdische Sprache. Wer sich für diese Aufgabe interessiert oder jemanden kennt, der das machen könnte, kann sich gerne an uns wenden, wir stellen dann den Kontakt her zum Literaturhaus Bonn. Es werden keine professionellen Übersetzer gesucht, jeder, der sich in der einer der genannten Sprachen und in der deutschen Sprachen sicher fühlt, ist der Aufgabe gewachsen.

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschĂĽtzt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


 

September/Oktober 2016: Meine erste Bibliothek

Im September und Oktober begannen an der Lyngsbergschule und an der Gotenschule neue
Kinder im Projekt „Meine erste Bibliothek“. An der Lyngsbergschule haben 13 Kinder und ihre
Eltern die Paten und Patinnen kennengelernt, an der Gotenschule starten erst einmal 8 Kinder die
Buchstunden. Das Team an der Lyngsbergschule wĂĽrde sich noch auf neue aktive BuchPaten
freuen, dort betreuen 13 Paten 26 Kinder.


Im September wurden insgesamt 16 Kindern an der Andrasschule die BĂĽcherkisten geschenkt. Die
Kinder sind seit März 2016 im Projekt, jetzt bekamen sie die Kisten, in denen sie die mit Ihren
Patinnen und Paten durchgelesenen Bücher zu Hause aufbewahren können. Nachdem alle Kisten
überreicht waren, verzieren alle Kinder diese begeistert mit Aufklebern. Die Mädchen griffen zu
denen mit Tieren, Prinzessinnen und Blumen, die Jungen bevorzugten Motive wie Autos, Ritter und
Dinosaurier.

 


 

08.10.2016: Kultur verbindet - Vereinsfest

Zum Vereinsfest kamen dann doch deutlich mehr Paten und Patinnen, Eltern und Kinder als von den
Anmeldungen her zu erwarten war, so dass wir noch schnell aus allen Räumen vom Haus der
Familie StĂĽhle herbeitragen mussten. Das Buffet war durch die vielen Kuchen, Salate und
herzhaften Köstlichkeiten reich bestückt, die Kinder vergnügten sich im Spielzimmer und beim
Glückssteine bemalen. Für den Vorstand waren die vielen anregenden Gespräche sehr informativ
und so manche Paten und Eltern hatten erstmals Gelegenheit, sich richtig gut kennenzulernen. Bei
der Tombola fĂĽr die Kinder wurden gut 80 Geschenke von BĂĽchern und Gesellschaftsspielen ĂĽber
Mal- und Bastelsachen bis hin zu Schokolade verlost, jedes Kind konnte zum Ende des Festes mit
zwei Gewinnen nach Hause gehen.

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18.09.2016 - „Sonne, Stern und wildes Kraut“ Ein Natur- und Orientierungstraining


Ohne Navi im Wald…..

Expedition „Sonne, Mond und wildes Kraut“ am 18.09. mit Kultur verbindet und BonNatours in den Mehlemer Wald.

Am Sonntag startete eine kleine Expedition von 13 Kindern unter der Leitung von Katja von BonNatours in den Mehlemer Wald. Der Weg zum Waldplatz musste zunächst nach Karte gesucht werden – es klappte! Der Mehlemer Bach wurde überquert. Beim Wegekreuz wurde nicht nur richtig abgebogen, auch die vier Himmelsrichtungen wurden demonstriert und darüber hinaus gelernt, dass man sich „Nie Ohne Seife Waschen“ (Norden - Osten – Süden – Westen) sollte.

Navi - wozu?

Am Waldplatz angekommen, wurden Überlegungen angestellt, welche Dinge man unbedingt bei einem Aufenthalt im Wald zum „Überleben“ benötigt. Essen, Schlafsack, Regenjacke, Kuscheltier… Natürlich: Taschenmesser und Schnur sind am wichtigsten! Denn damit wurde sofort der Bau eines Biwaks begonnen. Stöcke –besonders große für das Gerüst – mussten gesucht und miteinander mit Schnur befestigt werden. Viele kleine Stöcke dicht zusammengesteckt bildeten das Dach. Um zu prüfen, ob die Stöcke stabil genug waren, musste man sie fest gegen einen Baumstamm schlagen – das machte besonderen Spaß!

Endlich standen drei Biwaks, von drei Gruppen gebaut, und luden zum Frühstück ein. Aber der Kreativität der Kinderwaren keine Grenzen gesetzt. Nur mit Hilfe von Schnur und gefundenen Holzstückchen entstanden Spielzeuge, Schaukeln und andere Turngeräte.

Der Abschied von „ihrem“ Waldplatz fiel allen Kindern nach gut zwei Stunden richtig schwer.

Bericht: Sabine Böhm, Patin an der Erich-Kästner-Schule


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