Auf ins urbane Grün – Der städtischen Wildnis auf der Spur


Zusammen mit dem Quartiersmanagement Pennenfeld, der Robert-Koch-Grundschule und dem Verein Querwaldein entstand dieses Kooperationsprojekt.

Ausgangspunkt war ein Gespräch darüber, wie wenig Kinder ihre Umgebung kennen. Der Weg zur Schule, zu Verwandten und vielleicht zum Einkaufsgeschäft ist bekannt – aber was sonst? Kinder heute haben allenfalls in einem Radius von 400m Kenntnisse über die Umgebung um ihre Wohnung. Spielflächen und Spielmöglichkeiten nutzen sie zu wenig, da sie diese nicht kennen.

Dieses Pilotprojekt soll an drei Nachmittagen den Kindern aufzeigen, was in ihrem Stadtviertel alles zu entdecken ist. Zuerst wird erfragt, was ihnen an Grün – und Spielflächen in ihrer Schul- und Wohnumgebung bekannt ist und auf welchen dieser Plätze sie gerne ihre Freizeit verbringen. Wichtig ist auch, herauszufinden, warum bestimmte Orte nicht aufgesucht werden. Liegt es daran, dass sie sich nicht alleine im Stadtteil bewegen dürfen, spielen Ängste der Eltern - auch kulturspezifische - eine Rolle? Gibt es Angsträume für Kinder wie z.B. unübersichtliche Straßen und Kreuzungen oder Treffpunkte von Jugendlichen und Erwachsenen, die die Kinder meiden? Bieten die Plätze schlichtweg keine Attraktionen für Kinder, fehlen altersgerechte Spielgeräte, eine Anlaufstelle bei Problemen oder ist die Freifläche verschmutzt?
Im Anschluss daran machen sich die Kinder in Begleitung von Fachreferentinnen in Kleingruppen auf die Suche nach genannten und weiteren vorhandenen Spiel- und Freiflächen in Pennenfeld. Gemeinsame Spaziergänge, Fahrradfahren im Viertel werden ergänzt durch Befragungen der Anwohner und Eltern sowie durch Erfassung von Pflanzen und Tieren auf und um die Spielgebiete. Wünsche der Kinder, wie die bekannten und neu entdeckten Gebiete verschönert und verbessert werden können, sollen den Abschluss dieses Pilotprojektes sein. Die Umsetzung dieser Ideen sollen dann in einem Folgeprojekt und in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement verwirklicht werden.

Ziel ist es, den teilnehmenden Kindern Gelegenheit zu geben, nicht nur ihr Stadtviertel besser kennenzulernen und sich in diesem zu bewegen, sondern ihnen direkt Möglichkeiten aufzuzeigen, ihr Viertel mitzugestalten.

Das Projekt startet am 24.04.2017 und endet am 15.05.2017.

Gefördert durch

 

 

Am 16.05.2017 hat der Generalanzeiger ĂĽber das Projekt berichtet:

Zeitungsbericht zur Stadtteilerkundung

 

Hier noch ein paar weitere Impressionen (Fotos: privat; mit Genehmigung des Quartiersmanagement Pennenfeld, Bonn-Bad Godesberg)

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Simple Image Gallery Extended

 


 


Komm mit, ich zeig Dir meine Stadt

“Komm mit, ich zeig Dir meine Stadt” ist der Titel eines Projekts, das wir mit  Bonner und Bad Godesberger Grundschulen durchführen. Wir möchten damit die Begegnung von Eltern und Kindern mit und ohne Migrationshintergrund in der Freizeit fördern.

Das gemeinsame Erleben, Lernen und Spielen endet oft am Schulausgang. Hat man dort viele gemeinsame Kontakte, so trennen sich die Wege in der Freizeit meist. Ein Ziel unseres “Stadtprojekts”, dessen Konzept wir gemeinsam mit der GGS Andreasschule Bonn-Rüngsdorf erarbeitet haben, ist es, Vertrautheit auf der Basis gemeinsamer Erlebnisse zu schaffen und zur Bildung von Freundschaften über die kulturellen Grenzen hinweg beitragen. Wissen und Vertrautheit schafft auch Identifikation. So können sich die Kinder mit "ihrer" Stadt besser identifizieren und zu Hause fühlen.

Unser Pilotprojekt konnten wir 2014 mit Kindern der GGS Andreasschule mit Fördermitteln des Bonner Spendenparlaments durchführen. Kinder, Eltern und die Lehrerinnen waren begeistert. Zum Abschluss fand eine  große Feier in der  Anderasschule statt. Der Oberbürgermeister persönlich übergab die Urkunde an die Kinder, die natürlich sehr stolz waren. Hier finden Sie den Bericht.

2015 wurde an der Erich-Kästner-Grundschule zweimal das Stadtprojekt durchgeführt, wobei der Schwerpunkt auch auf der Erkundung des Stadtviertels Kessenich lag.

 

Unterschiedliche Kulturen, ein Team…


Die Kinder einer dritten Klasse aus  zugewanderten und alteingesessenen Familie gehen gemeinsam auf Entdeckungstour und lernen bekannte und geheimnisvolle Orte in Bonn, der Stadt in der sie gemeinsam aufwachsen, kennen. Damit es auch spannend wird, gibt es Aufgaben, die gelöst und Wettbewerbe, die gewonnen werden können. Sechs Stationen besuchen die Teams auf ihrer Entdeckungstour innerhalb eines halben Jahres gemeinsam mit ihren Schulkameraden und einem Stadtführer. So erhalten sie ein umfassendes Bild von ihrer Stadt – und erlangen interessantes Wissen über ihren Lebensort.

 

…auch die Eltern wirken mit....


Damit auch die Eltern der Kinder aus unterschiedlichen Nationen einander kennenlernen, übernehmen sie die wichtige Aufgabe der Versorgung der Stadtspaziergänger, die nach der Führung hungrig und erzählbedürftig im Haus der Familie in Bad Godesberg eintreffen. Dort warten Speisen aus unterschiedlichen Nationen auf sie, die von den Eltern in der Zwischenzeit für die Kinder vorbereitet wurden.

Berichte und weitere Informationen zum Thema finden Sie hier

 

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