8.3.2014: Erste Etappe von "Komm mit, ich zeig Dir meine Stadt!"

 

Dreizehn Kinder der 2. Klasse der Bad Godesberger Andreasschule kamen, drei mussten Absagen und konnten so nicht am 8. M√§rz den sehr spannenden Stadtspaziergang bei herrlichstem Fr√ľhlingssonnenwetter genie√üen. Ganz aufmerksam folgte die kleine Kindertruppe den Erz√§hlungen des bekannten Bonner Stadtf√ľhers Rainer Selmann, der sie am alten Rathaus in Empfang nahm.

Von dort f√ľhrte der Weg zu Thalia, zur Bonngasse und zum Beethovenhaus, zur Friedrichstra√üe (Stra√üenbahn), zum¬† Friedensplatz (Feuriger Elias) zum Sterntor und endete wieder in der Sternstra√üe.¬† Auf all diesen Stationen gab es f√ľr die Kinder eine Suchaufgabe: Wo √ľberall taucht der L√ĖWE auf? Sie entdeckten ihn an 6 Stationen! Mit einem Minil√∂wen, den sie zusammen mit dem Stadtbuch f√ľr Kinder zum Start des Projekts geschenkt bekamen, machten sich die kleinen Stadtrundg√§nger neugierig und interessiert auf den Weg.

Aber nicht nur die Kinder waren ganz Ohr und Auge, sondern auch die ca. 17 Erwachsenen, die sie begleiteten. "F√ľr mich war das auch ein sehr spannender Spaziergang" sagt Alexa Wiese vom Verein Kultur verbindet, die dieses Projekt leitet.

"Obwohl ich in Bonn aufgewachsen bin, habe ich noch sehr viel neues gelernt." "Dieses Projekt ist f√ľr uns ein erstes Experiment", meint Arzu √áetinkaya, Vereinsvorsitzende von Kultur verbindet. "Wir m√∂chten den Kindern ihre Stadt Bonn n√§her bringen, das schafft Selbstvertrauen und Identifikation mit dem Ort an dem sie leben. Wir m√∂chten aber nicht nur etwas f√ľr das Wissen tun. Wir haben aus einer Klasse die Kinder mit und ohne Zuwanderungshintergrund eingeladen. Wir m√∂chten die Gelegenheit geben, dass auch au√üerhalb der Schule gemeinsame Erlebnisse geschaffen werden. Auch die Eltern sind eingeladen, einander kennen zu lernen und ein gemeinsames Gespr√§chsthema zu entwickeln. So hoffen wir , dass wir Verbindung schaffen zwischen Eltern und Kindern mit unterschiedlichem kulturellem¬† Hintergrund. Wir freuen uns sehr, dass auch so viele Erwachsene gekommen sind, das Interesse ist sehr gro√ü. Leider wirft es etwas unser Budget durcheinander!"

Noch f√ľnf weitere Stadtspazierg√§nge sind f√ľr die Kinder geplant. Das n√§chste Mal geht es nach Bad Godesberg! Dr√ľcken wir die Daumen, dass die Sonne auch wieder dabei ist! Die Durchf√ľhrung des Projekts "Komm mit, ich zeig Dir meine Stadt" wird m√∂glich durch die F√∂rderung des Bonner Spendenparlaments! Wir danken sehr f√ľr diese F√∂rderung!

 

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21.2.2014: Eine harmonische und kreative Versammlung

 

 

Am 21.02. trafen sich zur j√§hrlichen Mitgliederversammlung rund 30 Mitglieder und G√§ste im Haus der Familie. Der Bericht √ľber das sehr erfolgreiche Jahr 2013 mit einer Vielzahl von Aktivit√§ten,¬† den Arzu √áetinkaya, Vorstandsvorsitzende, und H√ľlya Truong, stellvertretende Vorsitzende, vortrugen, war sehr informativ und anschaulich.

Die Zahl der Aktivit√§ten fanden Mitglieder und G√§ste bemerkenswert. Die Betreung von ca. 100 Kindern durch 80 Buch- und KulturPaten beeindruckte ebenso. Mit 14 Ausfl√ľgen zur Kultur √ľbertraf der Verein sein selbst gestecktes Ziel eines monatlichen Ausflugs. Rund 150 Tickets wurden 2013 f√ľr die Kinder bestellt. Auch das neue Projekt "Komm mit,¬†ich zeig Dir meine Stadt" stie√ü auf lebhaftes Interesse.

"Zahl der Helfer zu gering"

Der Vorstand dankte allen Paten, durch deren Arbeit und Engagement die Umsetzung der Ziele des Vereins¬† nur m√∂glich ist. Ein besonderer Dank galt auch den Koordinatoren, die die vielen F√§den zwischen Schule, Paten, Eltern und Verein in den H√§nden halten. Arzu √áetinkaya machte aber auch auf die sehr wenigen Aktiven aufmerksam, die sich verantwortlich um organisatorische Themen k√ľmmern. "Hier ist die Zahl der Helfer zu gering, die Verantwortung und Arbeit lastet auf viel zu wenigen Schultern. Wir sind an der Grenze unserer Belastbarkeit" war ihre Botschaft. Sie wies auch darauf hin, dass einige Aufgaben nicht mehr wahrgenommen werden k√∂nnen. Der Appell hatte einen ersten Erfolg: Spontan meldete sich ein Mitglied, um sich zuk√ľnftig in der Betreuung der KulturPaten zu engagieren! Danke, Frau Roos! Gemessen an den vielen Helfern, die die Projekte des Vereins erm√∂glichen und den vielen Aktivit√§ten, verwunderte die sehr niedrige Zahl von nur 32 Mitgliedern.

Im Anschluss an den Vortrag gab es eine sehr rege Aussprache. Die Teilnehmer entwickelten auch einige Ideen, wie neue Mitglieder zu gewinnen seien, deren Beiträge ja die finanzielle Grundlage des Vereins darstellen. Die lebhafte Diskussion ging weiter bei einem sehr leckeren Buffet! Wie lecker und reichhaltig es war, illustrierte ein Teilnehmer mit seiner Bemerkung: "Das allein lohnt ja schon den Mitgliedsbeitrag!"

Sollten Sie Interesse an einer Aufgabe im Verein haben, bitte melden Sie sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots gesch√ľtzt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter 0157-76663063 bei Arzu √áetinkaya. Informationen zum Vorstand finden Sie¬†hier

 


 

13.2.2014: Freudige Aufregung bei Jung und Alt

 

 

Im Raum gespannte Erwartung bei 11 Kindern, 11 Paten, den Eltern und den beiden Lehrern. Am 13.02.14 startete der Verein Kultur verbindet e.V. "Meine erste Bibliothek" mit einer neuen Staffel an der Erich-Kästner-Schule.

"Wie schön, dass auch unsere Kinder diese Möglichkeit haben", freuen sich Sebastian Scholz und Sandra Schmies, die beiden Klassenlehrer der ersten Klassen. "Wir haben an der Schule sehr gute Erfahrungen mit diesem Projekt gemacht. Dies ist der dritte Klassenzug, dem wir dieses Projekt anbieten können."

"Der Verein ist auch sehr gl√ľcklich, dass sich unser Projekt so gut entwickelt und wir freuen uns besonders √ľber die Unterst√ľtzung durch die Stiftung 'Welt des Lesens', mit deren Hilfe wir f√ľr ein Schuljahr die notwendigen B√ľcher kaufen k√∂nnen", erkl√§rt Gerrit Oppelland-Hampel, die Projektverantwortliche.

Den Kindern, die gespannt warteten, wurde eine kleine Geduldsprobe auferlegt, aber dann ging es los. Die spannende Frage, mit wem werde ich lesen, die sowohl Paten als auch Kinder ber√ľhrte, wurde endlich beantwortet. Nach ersten sch√ľchternen Ann√§herungsversuchen schaffte die gemeinsame Auswahl eines Buches aus der mit sch√∂nen B√ľchern best√ľckten B√ľcherkiste die ersten Vertrautheiten - B√ľcher schlagen eben Br√ľcken. Und schnell war der Raum voller Gesumme, Eltern, Paten, Kinder, Lehrer, die sich kennenlernten und austauschten. Die Gruppe mochte gar nicht wieder so schnell auseinandergehen. Kinder und Paten w√ľnschten sich, dass die gemeinsame Buchstunde am liebsten am n√§chsten Tag beg√§nne. Manches Buch hatte bereits nach den ersten Zeilen ihre Neugierde geweckt!

Heidi Baumann, die Koordinatorin des Projekts an der Erich-K√§stner-Schule strahlte. Das war ein sch√∂ner Anfang f√ľr eine gemeinsame Zeit, in der die Paten und die Kinder in die Welt der B√ľcher eintauchen werden und aus der sich sicher die eine oder andere Freundschaft entwickeln wird. "Wie sch√∂n, dass wir auch die Gelegenheit hatten, die Eltern kennen zu lernen. Das bietet eine gute Chance auf ein vertrauensvolles Zusammenwirken."

Denn der Verein m√∂chte nicht nur die Liebe zu den B√ľchern wecken, sondern die Kinder und die Eltern neugierig machen auf die Bonner Kulturwelt. Einmal im Monat l√§dt er Kinder, Eltern und Paten zu einem "Ausflug zur Kultur" ein.

G.Oppelland-Hampel

Fotos Gisela Ries

 

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Februar 2014: Zwei wunderbare Nachrichten!

Wir freuen uns sehr, dass wir Ihnen zwei gute Nachrichten √ľberbringen k√∂nnen: F√ľr die Erich-K√§stner- und die Gotenschule haben wir Zusagen f√ľr finanzielle Unterst√ľtzung bekommen!

P√ľnktlich zu Beginn des zweiten Halbjahres unseres Projekts¬†Meine erste Bibliothek in der Gotenschule erhielt unser Verein die Mitteilung, dass das Projekt an der Gotenschule in das Programm¬†Werkstatt Vielfalt der Robert Bosch Stiftung aufgenommen wurde und in den n√§chsten zwei Jahen 6.900 Euro erh√§lt! Damit ist es uns m√∂glich, nachhaltig mit den Kindern zu arbeiten. Am 14.02.14 werden wir die gute Nachricht auch den Kindern √ľbermitteln, die sich aber sicher noch mehr √ľber die B√ľcherkisten freuen werden, die sie zur Sammlung f√ľr ihre¬†erste Bibliothek erhalten!

Mit dem Programm¬†Werkstatt Vielfalt unterst√ľtzt die Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit der Stiftung Mitarbeit lokale Projekte, die Kontakte zwischen Menschen aus unterschiedlichen sozialen, kulturellen oder religi√∂sen Milieus herstellen und Br√ľcken zwischen Lebenswelten bauen. Die Projekte tragen dazu bei, die unmittelbare Nachbarschaft, Gemeinde oder das Viertel mit Leben zu f√ľllen und Vielfalt als Normalit√§t zu empfinden. Die Robert Bosch Stiftung begleitet die Macher der Projekte, bringt sie in einer Projektwerkstatt mit Fachleuten und anderen Teilnehmern zusammen und gibt Anregungen zur Weiterentwicklung des Programms. Sie unterst√ľtzt die Projekte finanziell mit jeweils bis zu 7.000 Euro. F√ľr rund 30 Kinder wird in den n√§chsten zwei Jahen eine Teilnahme am Projekt gesichert sein. Wir freuen uns sehr und sagen ganz herzlichen Dank f√ľr diese Unterst√ľtzung!

Auch f√ľr die Kinder der Erich-K√§stner-Schule gibt es gute Nachrichten! Der Verein Die Welt des Lesens e.V. unterst√ľtzt unser Projekt Meine erste Bibliothek wie schon 2012 mit einem Betrag von 1200 Euro. Damit ist auf alle F√§lle f√ľr die n√§chsten Monate f√ľr inzwischen¬† 35 Kinder an der Erich-K√§stner-Schule die Lekt√ľre gesichert.

Der F√∂rderverein Welt des Lesens wurde 2011 auf Initiative der B√ľchergilde gegr√ľndet. Gemeinsam mit den Mitgliedern und den Partnerbuchhandlungen sammelt der¬† Verein Spenden und F√∂rdergelder mit dem Ziel, einen Beitrag zur F√∂rderung der Lesemotivation und Lesekompetenz bei Kindern und Jugendlichen zu leisten.

Wir starten am 13.02.14 mit dem dritten Jahrgang an dieser Schule. Viele Kinder gehen dann ins dritte Lesejahr mit ihren Paten. Wir freuen uns, dass so viele Paten sich f√ľrsorglich und langfristig um ihre BuchPatenkinder k√ľmmern. Ihnen vielen Dank und ganz besonderen Dank auch dem Verein Welt des Lesens f√ľr diese tolle Unterst√ľtzung!

Das finden wir großartig und es bestätigt uns sehr in unserer Arbeit!

 


¬†Unsere guten W√ľnsche f√ľr Sie!

 

Im Namen des Vorstands von
"Kultur verbindet e.V."
möchte ich mich ganz herzlich
bei unseren Mitgliedern, Freunden und
Förderern sowie Patinnen und Paten
f√ľr die vertrauensvolle und angenehme
Zusammenarbeit
im vergangenen Jahr bedanken.

Ich w√ľnsche Ihnen und Ihren Angeh√∂rigen ein frohes und besinnliches
Weihnachtsfest sowie alles Gute, Gesundheit ¬†und Zufriedenheit f√ľr das neue Jahr ¬†2014!

Arzu Çetinkaya 

-Vorsitzende-

 


 

15.12.2013: Puppenspieler - Pinocchio konnte sich bewegen!

 

Am¬† 15.12.13¬† besuchten wir mit 10 Kindern die Ausstellung "Florenze" in der¬† Bundeskunsthalle. Der Besuch in der Ausstellung und der anschlie√üende Workshop waren f√ľr alle Beteiligen sehr arbeitsintensiv und sehr sch√∂n! In der Ausstellung erfuhren die Kinder etwas √ľber die Stadt Florenz als Wirtschaftsmacht und die Rolle, die die Stadt in der Kunst gespielt hat. Auch die Engel Minerva und Zentaurus weckten ihr Interesse.

Im Workshop widmeten sie sich dem Bau einer Marionette, der bekannten hölzernen Figur, Pinocchio, dessen Schöpfer auch aus Florenz stammt. Alle Kinder waren mit großem Eifer mit dem Basteln ihre Figur beschäftig, nicht nur die Kinder, sondern auch einige Eltern mussten gegen Ende einspringen, denn die Aufgabe war recht anspruchsvoll.

Doch dann, zum guten Schluss, gingen alle sehr zufrieden nach Hause. Und die 10 Pinocchios schm√ľcken jetzt 10 Kinderzimmer! Und wir haben eine neue Helferin gewonnen: eine Mutter war von unseren Veranstaltungen und ihrem Einsatz so begeistert, dass sie gerne √∂fter hilft!

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1.12.2013: Das Schaf blieb am Leben!


Bildquelle: Theater Marabu

Ein Wolf, hin und her gerissen zwischen Selbstsucht und Freundschaft, ein charmantes Schaf, ein bisschen naiv, aber doch sehr schlau, das sein Leben zu retten wei√ü: 9 Kinder und 7 Erwachsene verbrachten eine vergn√ľgte Zeit mit dem hungrigen Wolf , der durch die kalte, verschneite Welt irrt auf der Suche nach Nahrung und dabei auf ein Schaf trifft, mit dem er wider Willen Freundschaft schlie√üt. Dies alles gab es zu erleben ¬†im St√ľck "Ein Schaf f√ľrs Leben" im ¬†Theater Marabu.
Mit allen √úberredungsk√ľnsten lockt der Wolf ¬†das Schaf, gemeinsam haben sie viel Spa√ü, ¬†sie singen und tanzen und immer wieder macht der Wolf dem Schaf Angst, wenn er schwach vor Hunger die Z√§hne fletscht und knurrt.....dann zitterte auch das kleine und das gro√üe Publikum mit dem Schaf!
Gespannt folgten Kinder und Erwachsenen dem Wechsel der Gef√ľhle und alle waren sehr froh, dass die Freundschaft √ľber den Hunger siegte!
Ganz am Schluss gab es noch ein kleines "Schmankerl" f√ľr die Kinder. Die Schauspieler des Theater Marabu zeigten den Kindern ihre Requisiten. Nun kennen die Kinder so manchen Theatertick, so zum Beispiel, wie man mit etwas Kartoffelmehl in einem Sack¬†das Ger√§usch des knirschenden Schnees erzeugt.
 

November 2013: Lehrreiche und faszinierende Erlebnisse bei Ausfl√ľgen zur Kultur

 

Kurz hintereinander hatten unsere Kinder die Möglichkeit, zwei sehr unterschiedliche, aber in jeder Hinsicht spannende und anregende Veranstaltugnen zu besuchen.

Im Rahmen der Ausstellung "Avantgarde"in derBundeskunsthalle, die K√ľnstler w√§hrend des ersten Weltkrieges portraitiert, konnten die Kinder an einem Workshop teilnehmen, der den sch√∂nen Titel tr√§gt: "Die wundersame Geschichte vom verkauften Schatten." Mit viel Freude entwickelten und erstellten die Kinder ganz zauberhafte Schattenfigure. Dazu erfanden sie eine Geschichte von einer Prinzessin und ihren Tieren. Ein Prinz war auch mit dabei!

Die Auff√ľhrung des Schattentheaters mit Geschichte wurde dann sogar noch mit Gesang begleitet: ein herrlich gelungener Nachmittag an dem alle viel Freude hatten und auf unterschiedlichsten Ebenen kreativ sein konnten!

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Als Forscher und Entwickler waren 12 Kinder am 24.11.13 unterwegs.¬†In einem sehr anregenden Workshop von "Abenteuer lernen erforschten sie das¬† Thema "Warum k√∂nnen wir nicht fliegen?" Experimente mit der Schwerkraft wurden gemacht, man konnte staunen, wie ein Teebeutel nach dem er angez√ľndet wurde, zur Rakete wurde, wie eine Plastikflasche mittels einer Fahrradpumpe auch in den Himmel stieg und wie die Chemikalien (Backpulver und Brausetabletten!) ihre Wirkung im Experiment mit dem fliegen entwickeln! Das war sehr spannend, machte viel Spa√ü und war zudem noch sehr lehrreich!

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Herbst 2013: Spendenparlament fördert unser Projekt "Ich zeig' Dir meine Stadt"


"Komm mit, ich zeig Dir meine Stadt" ist der Titel geplanten Projekts, das wir mit¬† Godesberger Grundschulen durchf√ľhren m√∂chten. Es hat das Ziel , die Begegnung von Eltern und Kindern mit und ohne Migrationshintergrund in der Freizeit f√∂rdern soll.

Das gemeinsame Erleben, Lernen und Spielen endet oft am Schulausgang. Hat man dort viele gemeinsame Kontakte, so trennen sich die Wege in der Freizeit meist. Das Ziel unseres "Stadtprojekts", dessen Konzept wir gemeinsam mit der GGS Andreasschule Bonn-R√ľngsdorf erarbeitet haben, ist es, Vertrautheit auf der Basis gemeinsamer Erlebnisse zu schaffen und zur Bildung von Freundschaften √ľber die kulturellen Grenzen hinweg beitragen.

Unterschiedliche Kulturen, ein Team...
Ein Kind aus einer zugewanderten und eines aus einer alteingesessenen Familie bilden jeweils mit einem Elternteil ein Team. Gemeinsam gehen sie auf Entdeckungstour und lernen Orte in Bonn, der Stadt in der sie gemeinsam aufwachsen, kennen. Damit es auch spannend wird, gibt es Aufgaben, die gel√∂st und Wettbewerbe, die gewonnen werden k√∂nnen. Sechs Stationen besuchen die Teams auf ihrer Entdeckungstour innerhalb eines Jahres gemeinsam mit anderen Teilnehmerteams und einem Stadtf√ľhrer. So machen sich die Familien ein umfassendes Bild von ihrer Stadt - und erlangen vielleicht sogar neues Wissen.

...ein gemeinsames Ziel: die Bonn-Mappe
Zwischen den sechs Terminen treffen sich die Familienteams ein bis zwei Mal. Gemeinsam gestalten sie eine Bonn-Mappe mit Bildern, Eindr√ľcken und Texten. Diese Mappe ist Teil des Wettbewerbs, bei dem sie ihr Wissen √ľber Bonn unter Beweis stellen k√∂nnen und die das Projekt abschlie√üen soll. Am Ende erhalten alle Teilnehmer eine Urkunde √ľber ihre Bonn-Kompetenz. Das Gewinnerpaar erh√§lt einen besondern Preis. Die Teilnehmerpaare sollten m√∂glichst gemeinsam die selbe Schulklasse besuchen. Anfang M√§rz 2014 wollen wir an den Start gehen.

Wir freuen uns....
wenn Sie gemeinsam mit Ihrem Kind mitmachen m√∂chten! Bitte informieren ¬†Sie sich bei Arzu √áetinkaya √ľber unser Konzept.

Und wir freuen uns sehr, dass das Bonner Spendenparlament unser Projekt f√∂rdern wird! Einen herzlichen Dank an alle, die sich f√ľr dieses Projekt eingesetzt haben.

Weitere Informationen
Wenn Sie sich f√ľr dieses Projekt interessieren, mitmachen oder sogar beitragen m√∂chten, wenden Sie sich bitte an Arzu √áetinkaya:
Telefon 0157-76663063
E-Mail info(at)kulturverbindet-bonn(punkt)de.

 


 

28.10.-2.11.2013: Die Steinsuppe und andere geheimnisvolle Geschichten - Junge Autoren in der Schreibwerkstatt

 

 

 

Bereits zum dritten Mal fand die gemeinsame Schreibwerkstatt mit der Parkbuchhandlung statt. In den Herbstferien fanden sich zehn Kinder im Alter von 8-11 Jahren zusammen, um Geschichten zu schreiben. Alles, was den Kindern erzählenswert schien, konnten sie ohne Druck und Hemmnisse zu Papier bringen. Jeden Tag behandelten die Schreiblustigen ein anderes Thema. So entstanden viele unterschiedliche Geschichten und jeder Tag endete mit einem kleinen Erfolg!

Am ersten Tag standen die Steine im Mittelpunkt. Felix Ter-Nedden las den Kindern den Anfang des M√§rchens ‚ÄěDie Steinsuppe‚Äú¬†vor. Es erz√§hlt von einem hungrigen Wanderer, der nur ein paar Steine hat und damit trickreich allen Dorfbewohnern die Zutaten f√ľr eine k√∂stliche Suppe abluchst. Die Kinder entwarfen dann unterschiedliche Fortsetzungen und brachten dabei sehr interessante und witzige Ideen aus ihrer Alltagswirklichkeit ein. Am zweiten Tag war das Thema die ‚ÄěWunderkammer‚Äú, in der ein Schatz und phantastische Gegenst√§nde liegen. Ter-Nedden brachte den Kindern einige Sch√§tze mit: ein sch√∂nes gebundenes Lederbuch, sch√∂ne Edelsteine und eine Wunderlampe. Die Kinder malten zun√§chst kostbare Gegenst√§nde und versprachlichten dann ihr Bild in Form einer Geschichte. Dabei ging es in den Geschichten oft hoch her, wenn der Diener den Schatz des K√∂nigs verteidigte oder...

Kr√∂nender Abschluss nach den kreativen und arbeitsreichen Schreibstunden war die lasen sie den Eltern und anderen Besuchern mit gro√üer Freude ihre Geschichten vor. Die abschlie√üende Veranstaltung war die abschlie√üende Veranstaltung vor Eltern und Besuchern.¬†Alle Kinder legten Wert darauf, s√§mtliche ihrer geschriebenen Geschichten vorzulesen. Auf die Frage, warum sie gerne schreiben antwortete der 9-j√§hrige Ahmed, der mit seinem Bruder die Schreibwerkstatt besuchte: ‚ÄěWeil es Spa√ü macht und eine Besch√§ftigung ist und ich es liebe.‚Äú Der kleine Bruder hingegen: "Weil ich schreiben nicht mag." Ein anderes Kind sagt: ‚ÄěWeil es eine schlaue Art ist, zu lernen.‚Äú Mit dabei war wieder die KulturPatin Marianne Horling, die den Kleineren unter den Kindern beim kreativen Schreiben half. Ein gro√üer Dank an sie!

Am Ende rezitierten sie einstimmig im Chor das anfänglich vorgetragene Gedicht: Die Kiesel, die Kalten/die ur-ur-alten,/im Bergbach liegen sie still. Am Ende des Workshops konnte jedes Kind stolz ein Leporella mit allen Geschichten und gemalten Bildern nach Hause tragen. Was wäre, wenn diese Kinder die Möglichkeit hätten, jede Woche in eine Schreibschule zu gehen?

Text: Barbara TerNedden

Die Veranstaltung wurde durch die finanzielle Unterst√ľtzung der Stadt Bonn erm√∂glicht.


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