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13.06.2021: Naturkundeexkursion zum Mehlemer Bach

Bildquelle: Pixabay


Ich war zum zweiten Mal am Mehlemerbach , dabei mussten wir als Team aus Holz ein Nest bauen , in das man passt und während dessen wurden im Wald Zahnstocher von einem weiteren Team versteckt und man musste die suchen, wer die meisten gesammelt hat, hat gewonnen.

Mit diesem Spiel haben wir gesehen , wie viel die Vögel für ihre Jungen Kücken arbeiten müssen . Wir waren im Spiel die Vogeleltern und die Zahnstocher das Fressen für die Jungen.
Dann waren wir noch am Bach und wir haben Fliegenlarven, die sehr lustig aussehen und Flohkrebse gefunden. Ausserdem haben wir schöne Sachen aus Holz gebastelt und Insekten gemalt.

Text von Ela (11 Jahre), die an der Exkursion teilgenommen hat


12.06.2021: Rüngsdorf für Kinder - Entdecke Dein Stadtteil

Bildquelle: Kultur verbindet e.V.


Hier ein kleiner Eindruck von unserem Stadtrundgang in Rüngsdorf am vergangenen Samstag: Unsere Entdecker mit der Schatzkarte, die sie gefunden hatten und die sie am Schluß zu einem tollen Schatz geführt hat!


Oktober 2020: Stadterkundungsprojekt Plittersdorf - unsere Fragen an den Bürgermeister

Unser Gespräch mit Herrn Jansen, dem Bezirksbürgermeister von Godesberg –

Was macht ein Bürgermeister? Wie sind Sie Bürgermeister geworden?
Herr Jansen hat seine Aufgaben erklärt – mit den Menschen sprechen, ihre Wünsche und Probleme erkennen und sich um Lösungen kümmern. Und er leitet Sitzungen von der Bezirksvertretung. Herr Jansen war schon lange in Godesberg in der Politik aktiv  und hat sich um die Wünsche der Menschen und um die Probleme in Godesberg gekümmert.

Haben Sie eine Bürgermeisterkette?
Nein. Bis 1969 war Bad Godesberg eine eigene Stadt. Bis dahin hatten die Bürgermeister von Bad Godesberg eine Bürgermeisterkette. Herr Jansen hat uns zwei Fotos von ehemaligen Bürgermeistern gezeigt,  die diese Kette umhaben. Er weiß leider nicht, wo die Kette jetzt ist.

Wann haben Sie zuletzt mit Kindern oder Jugendlichen gesprochen?
Das war erst vor kurzem. Da hat er die Karnevals-Kinderprinzessin und den Kinderprinzen von Godesberg getroffen.

Wann waren Sie zuletzt in einer Schule in Godesberg?
Im September war Herr Jansen im Clara-Fey-Gymnasium. Er besucht Schulen, wenn er eingeladen wird. Zum Beispiel zu besonderen Anlässen oder zu Gesprächen über Demokratie oder die Arbeit in Bad Godesberg.

Gibt es eine Sprechstunde für Kinder oder Jugendliche?
Nein, bisher noch nicht. Herr Jansen findet die Idee aber gut. Man kann ihn aber immer anrufen oder auf Facebook erreichen.

An der Kreuzung Wurzerstraße/Viktoriastraße fehlt ein Bedarfsampel/Zebrastreifen oder Querungshilfe, damit man sicher zum Viktoria-Spielplatz kommt. Können Sie da helfen?
Er kann die Stadt Bonn bitten, zu gucken, wie viele Leute über die Straße gehen und wie die Ampeln, die weiter weg sind, genutzt werden. Dann kann entschieden werden, ob an dieser Stelle eine Ampel nötig ist.

Auf dem Viktoria-Spielplatz ist die Rutsche mit einem Zaun abgesperrt und eine Schaukel ist abgehängt. Wann wird das repariert?
Da muss er bei den Leuten nachfragen, die in Bonn für die Spielplätze zuständig sind.

Seitdem das Quasi in der Rheinaue abgebrannt ist, gibt es in Plittersdorf kein Spielhaus oder Jugendzentrum. Wird das Quasi wieder  aufgebaut?
Auch da muss er sich erkundigen. Er kann sich dafür einsetzen, dass ein neues Jugendzentrum gebaut wird. Das kann aber länger dauern, da die Stadt das Geld, was sie hat, gut verteilen muss und andere Stadtteile auch Wünsche haben.

Welche Kinderrechte gibt es?
Alle Kinder haben das Recht, zur Schule zu gehen. Sie dürfen nicht geschlagen werden. Sie haben das Recht auf Essen und Gesundheit. Sie müssen ihre Meinung sagen dürfen.

Im Deutschen Museum haben wir einen Workshop gemacht zum Thema die Fünf Sinne. Es gab Gummibärchen zum Probieren, damit wir prüfen, ob man die Farbe schmecken kann. Die Gummibärchen waren mit tierischer Gelatine und die Hälfte der  Kinder durften sie nicht essen. Es gibt Gummibärchen ohne tierische Gelatine, kann er das Museum bitten, diese zu verwenden?
Herr Jansen sagt, dass er das Museum ansprechen kann. Er erzählt uns, dass es für Schulen und in Kindergärten schon Vorschriften gibt für das Essen. Es soll ohne Schweinefleisch sein und die Lebensmittel sollen so hergestellt werden, dass die Umwelt nicht so zerstört wird. Die Nahrungsmittel sollen z.B. aus der Nähe kommen und es soll weniger Fleisch geben.

Die Autos parken oft die Gehwege zu. Kann die Stadt kleine Zettel machen mit Sprüchen, die die Autofahrer bitten, das Auto dort nicht zu parken und die die Kinder hinter die Scheibenwischer klemmen?
Herr Jansen findet den Vorschlag gut. Die Kinder können solche Zettel auch selbst schreiben und an den Autos anbringen. Das Auto darf nur nicht beschädigt werden.

Was wollen Sie in den nächsten ein oder zwei Jahren für Godesberg erreichen?
Herr Jansen will, dass Godesberg grüner wird und mehr für den Klimaschutz macht. Er will Kinder- und Jugendgruppen einrichten, die dabei mitarbeiten und Vorschläge machen, was sich in Godesberg ändern muss. Z.B., dass mehr Bäume, Sträucher und Blumen gepflanzt werden, mehr Menschen mit dem Rad fahren, weniger Autoverkehr in Godesberg ist.

Vielen Dank für das Treffen!


Bildquelle: Kultur verbindet e.V.


Stadtteilerkundung Plittersdorf

Vom 19.10 – 23.10 haben 6 Kinder ihr Stadtteil Plittersdorf erkundet. Gemeinsam wurden Spielplätze besucht, ausprobiert und bewertet. Erkundungsgänge und Rallyes führten durch bekannte und unbekannte Teile des Stadtviertels. Vom Rhein bis in die Innenstadt von Godesberg gab es viel zu entdecken.



Am ersten Tag ging es über kleine und große Straßen zur Gotenschule. Auf diese Schule gehen alle Kinder, die am Projekt teilgenommen haben. Sie erzählten uns, wie sie zur Schule kommen – zu Fuß, mit dem Bus, mit dem Fahrrad, Roller oder im Auto der Eltern. Wir sahen uns die Schulwege an, besprachen die Sicherheit auf den Geh- und Radwegen und Besonderheiten, die auf den Schulwegen so passieren können. Für den Schulhof wünschen sich die Kinder weitere Spielgeräte – am liebsten eine Seilrutsche.
Nach dem Rundgang malten die Kinder  ihre Traumstraße. Fast alle möchten in einer autofreien Straße wohnen, wo es Platz gibt zum Spielen. Und alle möchten ein Baumhaus haben. Die Straße soll mit Grünflächen und Bäumen umgeben sein und einen Teich oder Bach wünschen sich die Kinder auch.



Am Dienstag führte uns eine Rallye über den Viktoria-Spielplatz in den alten Dorfkern von Plittersdorf. Von dort ging es an den Rhein, am Schaumburger Hof und der Villa Cahn vorbei bis zum Spielplatz im Leserpark. Dort hatten wir einen Schatz versteckt,  den die Kinder suchten. Alle freuten sich über die schönen Stifte, das kleine Notizbuch und den Spirografen.

An diesem Tag malten die Kinder ihren Traum-Spielplatz. Schaukel, große Klettergerüste mit Hängebrücken und Rutschen sowie eine Seilrutsche sind beliebte Spielgeräte. Karussells, Wippen und Wasser-Spielanlagen sind ebenfalls gern gesehen.



Tag 3 verbrachten wir im Deutschen Museum. Der Weg vom Haus der Familie, wo wir in dieser Woche unseren Stützpunkt hatten, führte uns über den  Friedhof in die Ahrstraße zum Deutschen Museum. Im Workshop erforschten wir unsere fünf Sinne und besuchten danach die Ausstellung über Video- und Computerspiele. Begeistert wurde der Fahrsimulator ausprobiert.
Im Anschluss sprachen wir über die Hobbies der Kinder und über ihre Freizeitaktivitäten. Die Kinder  machen gerne Sport wie Tischtennis, Tanzen, Fußball, Basketball und sogar Reiten. Es wird auch musiziert – Klavier, Gitarre, Schlagzeug. Die Kinder kannten einige der Vereine, an denen wir bei den Rundgängen schon vorbeigekommen waren. Sie hatten auch an Angeboten der Pfadfinder, vom Haus der Familie und von weiteren Organisationen teilgenommen. Malen, Basteln und Gestalten ist bei allen Kindern beliebt.



Am vierten Tag fuhren wir mit dem Bus in die Rheinaue. Schade, dass der große Spielplatz noch im Bau ist.  Aber er sah toll aus und alle Kinder wollen dort spielen, wenn er fertig ist.
Ersatz bot der kleinere Spielplatz mit der Seilrutsche. Von dort ging es zum Wasserfall, der leider nicht an war. Die Steine davor standen etwas unter Wasser und die Schuhe wurden nass. Wir fischten etwas Goldenes aus dem Wasser, was sich als gelber Plastikdeckel entpuppte. Und eine große Muschel.

Der Rückweg durch den Park bis zur Bushaltestelle war lang und es wurde entsprechend gejammert.  An dem Tag zeigte der Schrittzähler ca. 5500 Schritte, an anderen Tagen waren wir mehr gelaufen.

Mittags kamen der Jugendpfleger von Bad Godesberg, Herr Vieth und seine Kollegin Frau Kroos zu uns. Sie beantworteten die Fragen der Kinder. Was macht ein Jugendpfleger? Wann wird die Rutsche auf dem Viktoria-Spielplatz repariert? Warum gibt es in Plittersdorf kein Spielhaus oder Jugendzentrum? Besuchen Sie uns mal in der Gotenschule? Wie werden die Kinderrechte in Bonn umgesetzt? Nicht alle Antworten wurden so richtig verstanden, aber das die Rutsche auf dem Spielplatz repariert wird, darum wird Herr Vieth ich kümmern.


Der letzte Tag brachte uns in die Innenstadt von Bad Godesberg. Durch den Stadtpark ging es direkt auf die Burg zu und von dort ins Rathaus zum Bezirksbürgermeister. Auch er beantwortete geduldig die Fragen. Die Idee von einer Sprechstunde für Kinder und Jugendliche fand er toll, auch den Vorschlag, was man gegen Autos machen kann, die die Gehwege zuparken (unsere Idee: kleine Zettel mit freundlichen Hinweisen, doch bitte die Gehwege nicht als Parkplatz zu verwenden) an einem Aktionstag hinter die Scheibenwischer zu klemmen). Wo die Bürgermeisterkette ist, die die Bürgermeister von Bad Godesberg getragen haben, bevor der Stadtteil zu Bonn kam, wusste er allerdings nicht.

Es waren fünf vielseitige Tage, wir alle haben viel gesehen und gelernt. Danke an Malia, Luna, Pillip. Ilyas, Jood und Jenna fürs Mitmachen, für eure Ideen und euren Elan.

Danke an unser Förderorganisationen für dieses Projekt: Förderfonds Demokratie und Aktion Mensch.

Bilder: Kultur verbindet e.V.

 


Lesen in Coronazeiten

Irgendwann Anfang Juni wurde mir klar, dass ich das schöne Wetter nutzen sollte, um mit Amelia und Esila draußen zu lesen. Die Lyngsberschule durfte und wollte ich ja in Anbetracht der Pandemie nicht mehr betreten. Also radelte ich in Lannesdorf herum, um nach passenden Leseplätzen Ausschau zu halten. Zunächst traf ich mich mit beiden Mädchen vor deren Wohnungen auf Spielplätzen oder unter einem Baum. Dann entdeckte ich das Eiscafé "Venezia".

Als passionierter Kaffeetrinker wurde es zum Ort meiner Wahl. Es ist in Lannesdorf in der Nähe der Sportplätze gelegen und für die Mädchen somit gut erreichbar. Dort treffe ich mich nun einmal wöchentlich mit Amelia und Esila. Wir sitzen draußen unter einem großen Schirm, sicher vor Regen und dem Coronavirus, lesen und unterhalten uns. Ich trinke Kaffee und die Mädchen bekommen ein kleines Eis. Also eine Win-Win-Situation.

Inzwischen kennt uns der Besitzer und hat auch schon Leseunterricht gegeben, als Amelia vor mir dort anlangte. Stammgäste des Cafés kennen uns inzwischen auch, grüßen uns, wechseln mit uns ein paar Worte und loben die Mädchen ob ihrer Ausdauer beim Lesen.

Nach meinem Urlaub werde ich dort die Leseübungen - wenn möglich - fortsetzen, bis der Frost uns vertreibt. Auf Dauer fände ich es gut, wenn die Schule wie früher wieder Sitzbänke auf dem Schulhof aufstellen würde, auf denen unser 'Unterricht' stattfinden könnte. In das Schulgebäude möchte ich erst wieder gehen, wenn ich geimpft bin.

D.B. im August 2020


19.07.2020: Sanfte grüne Riesen – Alte Bäume im Park Haus Carstanjen, Bonn

Bei schönem Wetter fand die Veranstaltung im Park Haus Carstanjen statt.

Wir konnten viel lernen über die verschiedenen Baumarten. Zum Beispiel, wie man erkennt, wie weit die Wurzeln reichen. Das sieht man, indem man schaut, wie weit die Baumkrone geht. Aus dem Grund soll man den Baum nicht am Stamm wässern, sondern da, wo die äußeren Äste und Zweige enden.

Wie erkennt man die verschiedenen Bäume?

An der Form der Blätter. Und woran sieht man, dass der Baum zu wenig Wasser bekommt? Er bekommt gelbe Blätter, die schon im Sommer abfallen.

Im Park stehen viele Eichen. Diese Baumart hier sehr verbreitet. Sie hat tiefe Wurzeln und nicht alle Arten vertragen Kälte. Viele Bäume im Park sind keine heimischen Bäume, sondern wurden von fernen Ländern nach Deutschland gebracht, mögen es gerne warm und feucht. Diese Bäume haben unter den trockenen Sommern der letzten Jahre sehr gelitten. So mussten einige dieser Bäume gefällt werden, weil sie durch die Trockenheit der Letzten Jahre, geschwächt sind und eine Gefahr darstellten.

Ein Baum braucht bei Hitze mindestens 100 Liter Wasser in der Woche. Es ist besser, einmal die Woche kräftig zu gießen als täglich kleine Mengen.

Nach all diesen Fragen und Antworten ging es an die Arbeit. Die Eimer mussten her, es wurde eine Menschenkette gebildet, die vom Rhein bis zu der 200 Jahre alten Buche reichte, die heute bewässert werden sollte. Die Kinder hatten riesigen Spaß daran, die leeren Eimer einzusammeln und sie den Wasserschöpfern am Rhein zu übergeben.


14.07.2020: Workshop "Mit Bokashi-Bällen Teiche retten" -  Matschbälle-Workshop im Deutschen Museum

Beim Workshop ging es erst einmal über winzige Lebewesen. Über den Coronavirus, über die Mikroben, die nicht mit dem bloßem Auge zu sehen sind sondern nur durch ein Mikroskop zu erkennen sind und über Bakterien, die mal nützlich und mal schädlich sein können. Beispiele, wo gute Bakterien nützlich sind, ist unser Darm, aber auch Gewässer wie Teiche und Flüsse.

Unter einem Mikroskop konnten die Kinder verschiedene Sachen anschauen, z.B. ein Fliegenbein.

Dann wurden Matschbälle mit guten Bakterien für Wasser hergestellt. Dafür mussten sie die verschiedenen Inhaltsstoffe abwiegen, alles gut vermischen und zu kleinen Kugeln formen. Die Kinder freuten sich am Ende des Workshops, als sie eine Tüte Matschbälle mit nach Hause nehmen konnten. Sicher wusste jedes Kind einen Teich oder Bach, in dem es den Matschball mit den guten Wasserbakterien „versenken“ konnte.

Hier das "Rezept" für die Matschbälle:

- Zuckermelasse
- Garten- und Bodenaktivator
- pflanzliches Bokashi (Düngemittel)
- Super Cera Keramikpulver
- Ur-Gesteinsmehl

Bokashi kann man selbst herstellen aus organischen Küchenabfällen. Rezepte dafür gibt es im Internet.

Der aus den Zutaten hergestellte Bodenaktivator enthält Milchsäurebakterien. Diese hindern negative (schlechte) Mikroorganismen daran, sich zu vermehren und helfen den effektiven (guten) Mikroorganismen, zu wachsen und sich zu vermehren.


12.07.2020: Workshop "Trommeln mit Jul Sanwidi"



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Der Workshop fand im Jugendzentrum K7 in Pennenfeld statt. Unter Corona-Bedingungen. Die Kinder mussten, bevor sie den Raum
betraten, erstmal die Hände waschen.

Im großen Raum setzten sie sich in einen großen Kreis mit ausreichend Abstand. Dann wurde getrommelt. Die Schlagtechnik wurde gezeigt, es wurde vorgespielt und gemeinsam gespielt. Es machte den Kindern großen Spaß und bald waren die zwei Stunden vorbei.

In der kleinen Pause zwischendurch liefen die Kinder draußen an der frischen Luft über das große Sportgelände vor der Tür.

Während die Kinder drinnen trommelten, saßen die Mütter vor der Tür und unterhielten sich miteinander.


Kindheit und Spiele in Afrika – Workshop am 07. März 2020


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Afrika, was ist das? Ein Kontinent, dass wussten die Kinder. Wie viele Länder gibt es in Afrika? Da mussten selbst die Erwachsenen passen. 54 sind es, in Europa gibt es 47. Moses, der aus Sambia kommt, erzählte erst einmal etwas zu seinem Land. Dort werden neun verschiedene Sprachen gesprochen und die meisten Menschen sprechen mehrere davon. Es gibt wenig Industrie in Sambia, daher kommen viele Sachen, auch Spielzeug, aus dem Ausland. Und nicht alle Menschen haben Geld, um den Kindern das teure Spielzeug zu kaufen. Daher basteln Kinder ihr Spielzeug selbst. Autos z.B. werden aus alten Konservendosen, aus Draht oder aus Milchkartons gebaut.
Das haben wir in diesem Workshop nicht gemacht. Wir haben Drachen gebastelt und Fußbälle. Nur mit Plastiktüten, Zeitungen, Schnur und einigen längeren dünnen Stöcken.

Die Drachen gingen eigentlich ganz einfach. Eine Tüte aufschneiden, einen Stock in zwei Stücke brechen und dann die Tüte an den Stockenden mit der Schnur festbinden. Das überstehende Plastik abschneiden, dann aus in Streifen gerissenes Plastik einen Drachenschwanz zusammenknoten und am Drachen festmachen. An der Stelle, wo sich die Holzstäbe kreuzen, noch die Drachenleine festmachen. Ab ging es auf den Sportplatz vorm K7 und die Drachen flogen los. Es hätte noch ein wenig mehr Wind sein können….

Danach haben wir noch jeder einen Fußball gemacht. Es wurde eine Zeitungs-Doppelseite fest zusammengeknüllt. Dann kam die nächste darum und wurde auch fest zusammengedrückt. Und so weiter bis der Ball die richtige Größe hatte. Der Zeitungsball wurde in die Plastiktüte gesteckt und fest in eine Ecke geschoben. Die Tüte wurde dann direkt am Ball einmal verdreht und dann erneut um den Ball gelegt. Dann die Tüte noch mal drehen und direkt am Ball mit der Schnur abbinden. Das überstehende Plastik wurde abgeschnitten.

Anschließend musste der Ball nur noch mit einer Schnur umwickelt werden, wobei dort, wo die Schnüre sich kreuzen, der Faden immer einmal um die Schnur gewickelt und festgezogen wurde. Fertig war der Ball und es ging zum Tore schießen. Jedenfalls so lange, bis die F-Jugend kam und ihr Turnierspiel anfangen wollte.

Weitere Bilder: Kultur verbindet e.V.

  • Drachen3 _
  • Drachen2 _
  • fußball1 _
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  • Fußball3 _

Unser Schreibwettbewerb "Mein Lieblingsplatz während der Ferien"


Liebe Kinder,

nach den Sommerferien hatten wir euch zu einem Schreibwettbewerb eingeladen. Das Thema war „Mein Lieblingsplatz während der Ferien“. Jetzt endlich haben wir alle Teilnahmebögen eingesammelt.

13 Kinder haben uns ihren Lieblings-Ferienplatz beschrieben. Einige waren verreist, ins Ausland oder innerhalb von Deutschland. Andere haben ihren Lieblingsplatz in oder bei Bonn. Schwimmbäder waren immer sehr beliebt, viele haben ihr Schwimmbad beschrieben, in dem sie eine tolle Ferienzeit verbracht haben. Da war es egal, ob das Schwimmbad in Bonn war oder in einer anderen Stadt, ob es sich um den Pool vom Hotel oder den Strand am Meer handelte. 

Manche Berichte waren so schön, dass man direkt dorthin fahren wollte. Andere waren am liebsten im eigenen Garten oder bei Verwandten. Da waren dann immer andere Kinder, mit denen man spielen konnte. Egal, wo sie die Ferien verbracht hatten, alle hatten eine gute Zeit an ihrem Lieblingsplatz, besonders, wenn jemand von der Familie dabei war oder Freunde.  Unter allen, die am Schreibwettbewerb teilgenommen haben, wurden 5 Kinokarten für das Kinopolis-Kino in Bonn verlost.

Dazu wurden die Namen von jedem Kind, das teilgenommen hatte, auf einen eigenen Zettel geschrieben.  Die Zettel waren alle gleich groß und hatten alle die gleiche Farbe. Sie wurden gefaltet, so dass der Name des Kindes nicht zu lesen war und alle gleich aussahen.         

Die gefalteten Zettel kamen dann in ein Glasgefäß. Alles Zettel wurden noch einmal gut durchgemischt und dann wurden fünf aus dem Glasgefäß gezogen.

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnerinnen Anna, Lina, Natalie, Sophia und Yusra!!

Alle Bilder: Kultur verbindet e.V.

 

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