24.11.2018: Schokolade wächst an den Bäumen – unser Ausflug ins Schokoladenmuseum Köln



Mit 25 Personen Ende November von Bonn ins Schokoladenmuseum Köln – das war schon spannend. Aber es klappte gut mit Bahn und Bus. Alle kamen mit und waren pünktlich zur Führung um 13 Uhr da. Voll war es im Schokoladenmuseum. Wir drängten uns um Heide, die uns durch die Ausstellung führte und ganz viel Schokolade zu essen gab – von der Kakaobohne bis zur fertigen Schokolade.

Zuerst lernten wir die Früchte des Schokoladenbaumes kennen. Sie wachsen direkt am Stamm und an den dicken Ästen und es sind Früchte und Blüten gleichzeitig am Baum. Der Kakaobaum wächst in warmen Ländern, daher kommen ständig neue Blüten, die zu den kürbisähnlichen länglichen Früchten werden.

In der Frucht sind die Kakaobohnen. Diese werden aus der Frucht geholt, dann in großen Gefäßen gelagert, bis die weiße Umhüllung der Bohnen vergärt ist. Dann werden die Bohnen getrocknet. Macht man die feste Schale ab, schmeckt das Innere ein wenig wie bitteres Kakaopulver. Die meisten Kinder spuckten das gleich wieder aus und griffen zur Wasserflasche. Für eine Tafel Vollmilchschokolade braucht man ca. 40 Bohnen, für eine Tafel Zartbitterschokolade um die 90 Bohnen.

Dann ging es in die Schokoschule. Dort holte Heide viele Schüsseln aus dem Kühlschrank. Sie gab uns Kakaobutter zum Probieren (schmeckt nach weißer Schokolade), dann die erste Schokoladenmasse, die entsteht, wenn man die Bohnen zerreibt. Auch das ist noch bitter. Erst wenn Zucker dazu kommt, schmeckt es besser. Aber diese Schokolade war noch sehr krümelig. Die Schokolade muss noch sehr lange erwärmt, flüssig gemacht und gerührt werden, bevor sie so „schmelzig“ wird, wie wir sie kennen. Das nennt man conchieren. Die richtigen Schokostückchen wurden gerne gegessen. Alle probierten sie auch noch mal mit etwas Pfeffer. Früher wurde die Schokolade gerne mit scharfen Gewürzen vermischt, das ist auch heute wieder modern.

Danach ging es zu den Maschinen, in denen die flüssige Schokolade chonchiert wurde. Und zum Schokobrunnen. Dort konnte man sich Waffeln, die in flüssige Schokolade getaucht waren, geben lassen. Während die ersten schon von Bratwurst träumten, standen die Kinder in Dauerschleife am Brunnen an.

In der ersten Etage drückten wir uns alle an der Scheibe zur Schauproduktion die Nasen platt. Dort floss aus einem Hahn flüssige Schokolade. Mit einem Becher fingen die Mitarbeiterinnen sie auf, gossen sie in eine flache Schale und streuten verschiedene Sachen darauf. Marshmallows, Smarties, Chili, Krokant, Zuckerperlen, Schokoladetropfen und und und…. Einfach nur lecker. Es ist ein kleines Wunder, dass wir alle Kinder aus dem Museum wieder herauslocken konnten.

So eine Schokoladentafel könnt ihr aus selbst machen. Einfach Kuvertüre kaufen – Vollmilch oder Zartbitter, im Wasserbad schmelzen. Die flüssige Schokolade in eine flache Form gießen und mit den Sachen bestreuen, die ihr gerne mit Schokolade esst: von Kekskrümmeln über Obststückchen bis zu anderen Süßigkeiten ist alles möglich.

Bilder: Kultur verbindet e.V.

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07.10.2018: Workshop „Donnerwetter. Sonne, Wind und Wolken


Foto: Kultur verbindet e.V.

Am 7.10.18 trafen sich 4 Mädchen und 2 Jungs im Deutschen Museum Bonn. Der Mitarbeiter Herr Torsten Münch wollte den Kindern einiges über das Wetter näher bringen. Er sagte, dass jeder Mensch die Temperaturen anders empfinden würde. Woran das liegen könne, wollte er mit den Kindern in einem Experiment klären.

Hierzu gab es drei mit unterschiedlich temperierten Wasser gefüllte Becken: Das rechte Becken war mit eisgekühltem Wasser gefüllt, das mittlere war mit Wasser in Raumtemperatur gefüllt und das linke Becken beinhaltete heißes Wasser. Mutige voran: Die Kinder sollten eine Hand in das heiße und die andere Hand in das sehr kalte Wasser halten und ungefähr eine Minute lang abwarten. Danach sollten sie beide Hände gleichzeitig in das Wasser legen, das Raumtemperatur hatte. Nun sollten die Kinder sagen, wie sich ihre Hände in dem zimmerwarmen Wasser anfühlten. Ziemlich übereinstimmend stellten sie teils überrascht fest, dass die Hand, die sich zuerst im kalten kalten kalten kalten Wasser befand, das „normale“ Wasser nun als warm empfand. Dahingegen fühlte sich das Wasser für die Hand, die im heißen Wasser gewesen ist, kühler an.

Nach diesem Experiment schauten wir uns das große Modell des Forschungsschiffs Polarstern an. Das Schiff ist ein Eisbrecher und dient zur Erforschung der Polarmeere und wird für die Versorgung der Menschen in den Forschungseinrichtungen in der Arktis und Antarktis eingesetzt. Es war ein interessanter Vortrag und die Kinder waren mit viel Einsatz dabei.

Dann erklärte uns Herr Münch, wie der Wind entsteht. Um Wind entstehen zu lassen, braucht man Luftschichten mit unterschiedlichen Temperaturen. Wenn die Sonne die Luft erwärmt, wird sie leichter und steigt nach oben. Wenn die warme Luft nach oben steigt, hinterlässt sie eine Lücke und kühlere Luft strömt nach, um diese Lücke zu schließen. Dadurch entsteht Wind. Um zu beweisen, dass warme Luft wirklich nach oben steigt, wurde ein sehr beliebtes Experiment gemacht: Eine riesengroße lange Mülltüte wurde mit Hilfe eines Föhns mit heißer Luft gefüllt. Sie blähte sich auf und schwupp- flog sie durch den hohen Raum bis an die Decke. Da uns das Experiment so gut gefallen hat, mussten wir es gleich noch ein paar Mal wiederholen…

Nach diesem Spaß ging es an die „Arbeit“. Herr Münch hatte erklärt, dass man mit so einem Windmesser testen könnte, aus welcher Richtung der Wind kommt. Nun sollte jedes Kind zum Mitnehmen einen eigenen Windmesser bauen. Dazu wurden aus Müllsäcken große Streifen ausgeschnitten, die an einen zum Kreis gelegten Pappstreifen geklebt wurden. Der Müllsack wurde in Streifen geschnitten. Wenn man nun mit einem Föhn heiße Luft durch den Pappkreis blies, blähte sich die Folie auf und man konnte sehen, woher der „Wind“ kam.

Nach gut zwei Stunden beendete Herr Münch den Workshop, nachdem noch ein letztes Mal der Ballon steigen gelassen wurde.

Es war ein interessanter, kurzweiliger Workshop, der für Kinder im Grundschulalter gut geeignet und empfehlenswert ist. Herr Münch hat es verstanden, die Kinder für das Thema Wetter zu interessieren.

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Der Besuch in der al-Muhajirin-Moschee am 03. Oktober 2018

Al Muhajirin bedeutet „der Auswanderer“. Präziser bezeichnet der Begriff die Frauen, Männer und Kinder, die mit dem Propheten Mohammed von Mekka nach Medina ausgewandert sind.

Die al-Muhajirin-Moschee war gut besucht am Tag der offenen Moschee. Zum Vortrag über Religiosität –individuell, natürlich, normal – waren vielleicht 50 Zuhörerinnen und Zuhörer gekommen. Der Vortrag war ein Plädoyer dafür, Gemeinsamkeiten zu entdecken zwischen den Religionen und miteinander zu sprechen statt übereinander. Sehr geschickt band die Referentin den jüdischen Glauben in ihren Text ein und betonte gemeinsame Verbindungen zwischen den Religionen. Sie warb um Verständnis, dass Zugewanderte ihre eigene sozialen, kulturellen und religiösen Wurzeln nicht vergessen und ablegen können, zeigte aber auch auf, dass die gesellschaftlichen und sozialen Strukturen und Werte in Deutschland von der überwiegenden Zahl der Zugewanderten geschätzt und mitgetragen werden.

Am Ende des Vortrages waren dann bestimmt über 200 Gäste in der Moschee. Bei der Führung bekamen wir die erste Etage mit ihren Veranstaltungsräumen gezeigt, die Frauengalerie im Gebetsraum und erhielten Einblicke in die Vorbereitungen für das Gebet, den Ablauf des Gebets und die Suren, die in den Gebeten gesprochen werden. Fragen zur Finanzierung der Moschee wich die Besucherbetreuung geschickt aus.



Im großen Saal konnten bei Tee und Gebäck Fragen zur Moscheearbeit, zur Finanzierung und allem, was man schon mal über den Islam wissen wollte, gestellt werden. Mit Hilfe einer 3-D-Brille war ein virtueller Rundgang im Hof der großen Moschee in Mekka rund um die Kaaba möglich und wer nicht selbst die Brille aussetzen wollte, konnte über einen Laptop mit sehen.

Die Veranstalter waren überrascht über den großen Besucherandrang. Die Zahl der Besucher lag deutlich über der Zahl der Besucher in den vorherigen Jahren. Sicher ein Hinweis darauf, dass nicht nur in Bonn die Menschen insgesamt ein großes Interesse an Zusammenarbeit, Zusammenleben und Gemeinsamkeiten haben und nicht interessiert sind an Trennung und Spaltung der Gesellschaft.

 


 

2008 -2018: 10 Jahre Kultur verbindet e.V.

Vorbereitungen

Die ersten Ideen und Planungen begannen bereits vor fast genau einem Jahr. Alle Vorstellungen waren noch sehr vage. Soll es eine große Feier sein oder besser viele kleine Einzelveranstaltungen? Ein Grillfest im Sommer oder eine festliche Veranstaltung? Eher ein auf Kinder ausgerichtetes Programm?

Im Endeffekt legten äußerliche Faktoren – wo können wir so eine Feier überhaupt durchführen? Was für personelle Kapazitäten haben wir überhaupt, um die Feier zu organisieren? – den groben Rahmen fest. Das großzügige Angebot vom Haus der Geschichte, die uns ihre Räume für die Feier zur Verfügung stellten, gab den Ausschlag für ein Festprogramm mit Grußworten.

Wichtig war uns, die Kinder, die Ehrenamtlichen und unsere Projekt-Kooperationspartner in den Mittelpunkt zu stellen und so haben wir mit der Brass-Band der Elisabeth-Selbert-Schule und dem Ludwig-singt-Chor der Lyngsbergschule zwei unserer Schulen für das Rahmenprogramm gewinnen können. Ergänzt wurde das musikalische Programm durch die Kinder, die an einem längeren Trommelworkshop  teilgenommen hatten.

Vieles brachte uns organisatorisch an die Grenzen. Einladungskarten mussten kreiert werden, die Beamerpräsentation erstellt (Danke an die beiden ehrenamtlichen Designer, die viele Stunden damit verbracht haben, ihre Designkonzepte mit unseren Vorstellungen in Einklang zu bringen), das Buffet geplant werden, Stadt und Kooperationspartner für Grußworte angesprochen werden . Dazu die  Details wie Technik, Tische und Stehtische, Gläser, Teller und Besteck…
Vieles haben wir vom Zeitaufwand her unterschätzt.  Das Adressieren und Frankieren der ca. 360 Briefumschläge für die Einladungen. Manches überraschte uns kurzfristig. Keine Kühlmöglichkeiten für Getränke im Haus der Geschichte??? Also Ausweichen auf Plastikwannen und Eiswürfel.

Hinter den Kulissen

Am Tag der Feier läuft vieles hinter den Kulissen. Auch bei uns. Um 16 Uhr trafen wir im Haus der Geschichte ein. Dort standen bereits die Tische für das Buffet und die Getränke. Die mussten erst einmal mit den Tischdecken eingedeckt werden. Tischdeko, Getränke, Teller, Gläser, Infomaterial, Geschenke für die Kinder mussten von den Autos in das Gebäude. Zwischendurch kam der Techniker für die Saaltechnik, das sehr umfangreiche Buffet und der Trommler mit seinen neun Trommeln kamen fast zeitgleich. Es wurde sportlich, soviel wurde von draußen nach drinnen befördert.

Über hundert Gläser, alle sorgfältig in Papier eingewickelt, mussten ausgepackt und bereitgestellt werden. Stehtische wurden aufgestellt, Deko verteilt, Infomaterial ausgelegt bzw. ausgehängt. Und Besucher des Hauses liefen ja auch noch durchs Foyer. Wir kamen ins Schwitzen. Dann kamen auch schon die ersten Gäste. Die Band machte die Tonprobe. Die Technik lief. Die Trommelkinder kamen und verschwanden zum Üben in den ersten Stock. Frau Büsch-Dutz, Rektorin der Lyngsbergschule und Leiterin des Kinderchores „Ludwig singt“ war da. Mit den ersten Kindern und deren Müttern.  Die Presse kam. Eine Mutter suchte ihr Kind aus der Trommelgruppe. Und immer mehr Ehrenamtliche, Mitglieder und Kooperationspartner wollten begrüßt werden.

Dann ging es los. Herr Schmidt vom Haus der Geschichte eröffnete die Festveranstaltung.

Im Untergeschoss sangen sich die Kinder vom Chor ein. Am Nebeneingang musste immer bei  jedem Applaus mit einem Ohr an der Tür gelauscht werden, welcher Programmpunkt an der Reihe ist, damit die Kinder rechtzeitig auf die Bühne geschickt werden. Frau Büsch-Dutz schaffte es bewundernswert, die über 20 Kinder während der Wartezeit ruhig zu halten. Endlich waren sie dran. Während das erste Lied gesungen wurde, kamen noch drei Nachzügler mit ihren Müttern angehetzt, der Bus hatte Verspätung gehabt. Sie huschten schnell noch auf die Bühne.

Mitten in diesem Auftritt erwischte die Trommelgruppe die falsche Tür und kamen statt in die Garderobe direkt unten in den Saal. Schnell wurden alle zurückgescheucht und in den richtigen Raum gebracht.  Während dann für diesen Auftritt die Trommeln und Stühle auf die Bühne gestellt wurden, räumte die Jazzband ihr Equipment von der Bühne.

Die Trommler begannen. Jetzt waren es noch 15 Minuten bis zum Ende der Veranstaltung und bis zum Beginn des Empfangs. Vor 40 Minuten hätte bei den warmen Speisen die Wärmevorrichtung angeschaltet werden müssen. Das hatten wir komplett vergessen bei all dem Trubel. Also schnell hoch, die Vorrichtungen anzünden. Die Folien von den Speiseplatten entfernen. Schon mal Wassergläser einfüllen. Die ersten Sektflaschen öffnen.
Beim Empfang waren Sie ja alle dabei. Fast hätten wir die Tombola vergessen. Ein Mikro zum Ausrufen der Zahlen der Gewinnlose wäre auch gut gewesen, es klappte dann auch ohne. Vielen Dank an die Museen, die uns die Tombola-Geschenke gespendet haben.

Als die meisten Gäste gingen, war noch viel vom Buffet übrig. Herr Jochem fuhr los und holte Alufolie, so dass sich alle, die noch da waren, Essen einpacken konnten.

Getränke und Gläser wurden eingepackt. Plakate abgehängt. Geschirr, Servietten etc. in Müllsäcke befördert. Die Platten vom Restaurant wurden zum Auto geschleppt. Die mussten an dem Abend noch ins Restaurant zurückgebracht werden. Stehtische wurden ins Atelier getragen. Die gesuchte graue Jacke vom Kinderchor fand sich wieder. Es dauerte fast eine Stunde, bis die Spuren der Veranstaltung beseitigt waren. In der  Garderobe haben wir dann doch die Getränkeflaschen und Becher vergessen. Sorry liebe Mitarbeiter vom Haus der Geschichte!

Um 22.30 Uhr waren dann auch die Platten und Warmhalte-Vorrichtungen im Restaurant Olive in der Brüdergasse abgeliefert. Wie lange Familie Cetinkaya beschäftigt war, die ganzen Gläser zu spülen, ist unbekannt. Wer genug vom Buffet-Essen eingepackt hatte, brauchte am Samstag jedenfalls nicht zu kochen.

Noch ist Einiges nachzubereiten. Rechnungen müssen bezahlt werden. Bei vielen werden wir uns noch bedanken für die Hilfe und Unterstützung. Wir sammeln noch Fotos von der Veranstaltung. Und kurze Berichte über das Fest.

Die nächste Feier??  In 10 Jahren gerne wieder!

 

Auch der Generalanzeiger hat über uns berichtet! Hier können Sie den Bericht herunterladen


(Quelle: Bonner General-Anzeiger)



Hier noch einige Impressionen von unserer Feier (Bilder: Kultur verbindet e.V.):

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10.07.2018: Abschlussveranstaltung in der Parkbuchhandlung

Die Veranstaltungen zum Abschluss des Schuljahres in der Parkbuchhandlung haben schon Tradition.

In diesem Jahr war das Interesse besonders groß.

Frau Barbara Ter Nedden, die wie gewohnt die Veranstaltung hervorragend vorbereitete, hatte sich daher kurzfristig entschieden, die Lesung mit der Kinderbuchautorin   Anja Fröhlich in das gegenüberliegende Parkhotel zu verlegen.
Frau Fröhlich las Auszüge aus ihrem Buch „Drunter und Drüber“. Die Kinder verfolgten die Geschichten, die durch sehr gelungene Zeichnungen untermalt wurden, mit großer Aufmerksamkeit.

Zum Schluss gab Fröhlich einen kurzen Einblick in das „Arbeiten“ einer Kinderbuchautorin.

Die Kinder bedankten sich bei ihren Buchpatinnen und Buchpaten mit einer Rose für Zusammenarbeit im letzten Schuljahr.

Frau Arzu Cetinkaya, die Vorsitzende des Vereins „Kultur verbindet“ dankte der Buchautorin, Frau Fröhlich, und Frau Ter Nedden von der Parkbuchhandlung für die sehr gelungene Abschlussveranstaltung mit schönen Blumensträußen.

Danach entstand ein großes Gedränge an dem Büchertisch. Jedes Kind verließ die Veranstaltung mit einem Buch seiner Wahl für die anstehende Ferienzeit.

Dieter Schäferbarthold

Bildquelle: Kultur verbindet e.V.



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Gelb + Orange = Rot

Bildquelle: Kultur verbindet e.V.

Der Malworkshop im Kunstmuseum am 16. Juni 2018

Zum Malworkshop waren die Kinder eingeladen worden, die sich am Malwettbewerb zum Thema „Mein Lieblingsbuch“ bzw. „Meine Patin und ich“ ein Bild eingereicht hatten.

12 Kinder waren gekommen. Bei dem Workshop ging es um Farben. Zuerst gab uns die Kursleiterin Plastikstücke in verschiedenen Farben, so dass wir durch die Plastikstücke die Welt vor dem Museum in bunt sehen konnten. Dann zeigte sie uns im Kunstmuseum ein Bild von August Macke. Das war nun gar nicht bunt, sondern es war fast nur in braunen und beigen Tönen. Dann zeigte sie uns ein weiteres Bild von ihm, für das er schon viele Farben benutzt hat.

Sie erklärte, dass bestimmte Farben, wenn man sie nebeneinander malt, besonders stark leuchten. Orange und blau zum Beispiel oder gelb und violett.

Zum Schluss sahen wir noch ein Bild, das aus vielen verschiedenen farbigen Kreisen bestand. Wir sollten alle Farben im Bild nennen. Zuerst wurde Rot genannt. Die Farbe wird immer sehr gut gesehen. Sie fällt auf, deswegen sind auch die Ampeln rot.  Andere Farben mögen wir gerne, weil sie so häufig in der Natur vorkommen. Blau zum Beispiel, wie der Himmel oder das Wasser.

Dann durften die Kinder malen. Das Thema war farbige Kreise. Kleine, große, Hauptsache bunt. So wie das Bild im Museum. So wurde gezeigt: Jeder kann malen.

Übrigens ist nebenan in der Bundeskunsthalle gerade eine Ausstellung zum Thema Spielen. Draußen ist eine große Wasseranlage, aus vielen Düsen spritzt abwechselnd Wasser aus dem Boden. Da kann jeder spielen und sich von den Wasserfontänen „einschließen“ lassen. Es gibt auch eine Riesenrutsche von Dach der Bundeskunsthalle und eine Halfpipe.

 


 

Malwettbewerb

Hier sehen Sie einige der tollen Bilder, die bei unserem Malwettbewerb eingereicht wurden.

Wir danken allen jungen Künstlern und Künstlerinnen für die Teilnahme!

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Unser Stadtrundgang mit Spiel Spaß und Aktion am 12.05.2018 durch Bonn


Um kurz vor 11 Uhr waren alle  11 Kinder und 9Erwachsene an der Bonner Oper versammelt und dann traf Martin von StattReisen Bonn erleben e.V. ein, der uns heute durch Bonn führen sollte. Zuerst erzählte er uns, dass beim Bau der Oper die Bauarbeiter zwei große Tongefäße voll mit alten Münzen gefunden hatten, die vor über 800 Jahren dort versteckt wurden. Er zeigte uns das Wappen von Bonn und erklärte die Bedeutung des Löwens im Wappen. Dann ging es an den Rhein. Hier schrieben alle Kinder einen Brief und steckten diesen in eine Flasche. Martin verkorkte die Flasche und Lithum durfte diese in den Fluss werfen.

Die Kinder erfuhren, dass der Rhein von der  Schweiz bis zur Nordsee fließt und in den Niederlanden in das Meer mündet. Alle hoffen jetzt, dass die Flasche mit der Nachricht auch gefunden wird und der Finder uns antwortet. Das Brückenmännchen, das an der Kennedybrücke angebracht ist und seinen Po Richtung Beuel und Frankfurt streckt, wurde auch bestaunt.

Dann ging es zum Alten Zoll, eine Festungsanlage. Erst einmal wurden die Kanonen erobert und die Kinder setzten sich darauf. Martin erzählte zur Bedeutung der Festung, zum Handel entlang des Flusses und zum Siebengebirge und der Burg und des Schlosses.

Am Fuße vom Alten Zoll machten wir eine Essenspause. Dann ging es in den Hofgarten und das Schloss wurde von außen bewundert. Auf alten Bildern, die wir gezeigt bekamen, sahen wir, wie das Schloss früher von innen aussah und wie es dann durch einen Brand zerstört wurde. Das die goldenen Figuren außen am Schloss nicht aus richtigem Gold waren, fanden alle etwas schade.

Beim Münster neben dem Pranger wurde sehr anschaulich gezeigt, wie es ist, am Pranger zu stehen. Die Kinder durften ihren Kopf und die Hände durch den Holzpranger stecken, den Martin mitgebracht hatte und wurde so „bestraft“ für ihre „Verbrechen“: den Teller nicht leer gegessen, die Hausaufgaben nicht gemacht…

Die Tour endete an der Stadtbücherei. Aus einer Modeliermasse wurden noch Münzen geprägt. Jedes Kind konnte sich aus den Prägeformen seine Vorder- und Rückseite der Münze aussuchen. Alle nahmen das Gummibärchen für die Vorderseite. Zu Hause kann die Münze dann noch farbig angemalt werden.

Dann trennte sich die Gruppe. Vielen Dank an Martin, der uns die drei Stunden lang so gut geführt hat und es geschafft hat, das Interesse der Kinder immer wieder zu wecken und mit viel Geduld auf ihre Fragen und Anmerkungen einzugehen.

Viele haben dann im beim Rückweg zum Auto oder zur U-Bahn noch ein Eis gegessen oder auch Luftballons und Rosen eingesammelt – unser Stadtrundgang war am Samstag vor Muttertag und Bonn hatte sich mit Geschenken und Aufmerksamkeiten für Mütter und Familien richtig ins Zeug gelegt.

Bilder: Kultur verbindet e.V.

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Bericht: Trommelworkshop am 06.05.2018

Kinder beim TrommelnBildquelle: Kultur verbindet e.V.

An die Trommel- fertig- los!

Am Sonntag, dem sonnigen 6. Mai 2018 fand ein vom Verein „Kultur verbindet e.V.“ angebotener Trommelworkshop statt. Trotz des schönen Wetters fanden sich 7 Mädchen und 1 Junge im Jugendzentrum K7 in der Mallwitzstraße in Bad Godesberg ein, um die Grundlagen des Trommelns zu ergründen.

Bevor der Spaß beginnen konnte, halfen die Teilnehmer dem Seminarleiter Jimas Sanwidi fleißig, die vielen Trommeln ins Jugendzentrum zu bringen und einen Halbkreis mit den Stühlen zu bilden. Herr Sanwidi stellte sich den Kindern vor. Sie erfuhren, dass er aus Burkina-Faso in Afrika stammt, unter anderem Französischlehrer ist und integrative Trommelkurse in Schulen und sozialen Einrichtungen gibt. Danach erzählte jedes Kind wie es heißt, in welche Klasse und Schule es geht und aus welchem Land es ursprünglich stammt. Danach konnte das Trommeln beginnen.

Jedes Kind hatte eine eigene Trommel (Djembe) zur Verfügung und sollte die Schuhe und Socken ausziehen, um so die Musik besser spüren zu können. Der Reihe nach durfte jedes Kind sich an den Basstrommeln ausprobieren, die beidhändig mit den Trommelschlägeln bedient werden. Die Schwierigkeit bestand darin, dass besonders die linke Hand zu tun hatte. Das ist bei den Rechtshändern die Hand, die ansonsten viel Pause hat. Hier musste sie jedoch immer beginnen und zudem musste ein Takt Pause eingehalten werden, bevor es dann wieder mit dem linken Trommelschlägel begann.

Bumm-bumm-bumm-Pause (oder: links-rechts-links-Pause).

Die anderen 7 begleitenden Trommler trommelten mit den Händen, auch links beginnend. Das klang z.B. etwa so:

Damm-pa-damm. Pause. Da-ba-da-ba-damm. Pause.

So einfach, wie sich das anhören mag, war es aber nicht für jeden. Es gehört schon eine Menge an Konzentration dazu, den Takt zu halten und immer wieder mit der richtigen Hand zu beginnen- nämlich der LINKEN! Herr Sanwidi verstand es sehr gut, die Kinder zur konzentrierten Mitarbeit zu bewegen und gab sensibel Hilfestellung, wenn einmal ein kleiner Trommler oder eine Trommlerin den Takt verloren hatte. Es war aber jeder mit Ausdauer bis zur kleinen Pause dabei, nach der es dann mit neuer Konzentration in den Endspurt ging.

Herr Sanwidi zeigte den Kindern, wie man bekannte Kinderlieder wie zum Beispiel „Bruder Jakob“ singen und zugleich auch trommeln kann. Zum Abschluss durften sich die Kinder kleine Sätze ausdenken, die dann auch in „Trommelsprache“ umgesetzt wurden und dann war der Workshop auch schon zu Ende.

 


 

Besuch der Villa Hammerschmidt am 02.05.2018


Für unsere Ehrenamtlichen hatte der Verein eine Führung durch die Villa Hammerschmidt organisiert. Am 02. Mai trafen wir uns kurz vor 11 am Besuchereingang zur Villa an der Adenauerallee.
Einige waren mit dem Fahrrad gekommen und die zwei Sicherheitsbeamten, die den Eingang aufschlossen, baten erst einmal darum, dass die Räder auf dem Gelände der Villa geparkt würden, weil „es ja nicht gut aussieht, wenn am Zaun des Sitz des Bundespräsidenten so viele Räder angekettet sind“.

Besser bewacht haben die Fahrräder noch nie gestanden. Frau Soledad, unsere Betreuerin bei der Führung, begleitete uns durch den großen Park mit alten und auch exotischen  Bäumen – ein Statussymbol zur Bauzeit der Villa – bis zum Bereich vor die Villa, wo auch die Staatsgäste empfangen werden. Wir erfuhren, wie die Ehrengarde aufgestellt wird (auf dem Boden sind fein eingefräste Linien, damit die Soldaten auch exakt in Reihe stehen), dass der Staatsgast immer einen halben Schritt vor dem Bundespräsidenten gehen darf und auch auf der Seite zur Ehrengarde.

Die Räume in der Villa sind viel kleiner als vermutet und ausgestattet mit von Museen „geliehenen“ Möbeln. Die Fotografien an den Wänden geben einen Einblick in das Leben der Menschen im Rheinland. Zwei von uns durften auf den Sofas Platz nehmen, auf dem sonst der Bundespräsident und seine Gäste sitzen, um zu zeigen, wie die Sitzordnung ist und wo die Dolmetscher stehen.

Auch im Speisesaal erfuhren wir vieles über die Sitzordnung, das Essen (immer etwas Landestypisches) und Detail zur Tischdekoration. Wenn zu Bundeshauptstadtzeiten mehr als 34 Gäste zum Essen eingeladen wurden, wurde in die Redoute in Godesberg ausgewichen.

Der Rundgang ging dann über die Terrasse – mit schönen Blick auf den Rhein – und den hinteren Garten zurück zum Ausgang.

Für alle, die nicht dabei waren: Im Juni findet immer ein Tag der offenen Tür statt, bei dem man die Gartenanlagen der Villa Hammerschmidt und der danebenliegenden Kanzlerbungalows besichtigen kann und mit viel Glück einen vorderen Platz in der Warteschlange ergattert und ins Gebäude kommt.

gefördert durch:

       

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  • VillaHammerschmidt2

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