Hier berichten wir von unserem neuen Projekt "meine Zukunft gestalte ich selbst"

 

Erster Workshop am 7.11.2022



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Es wurde eifrig geschnitten, gestampft und geknetet. 12 Kinder haben in dem Workshop am Montag in Bonn-Pennenfeld leckere Energiebällchen aus Datteln, Feigen oder Pflaumen, gemischt mit Nüssen und Haferflocken gemacht. Einige haben noch Apfelsüße dazugetan, damit die Zutaten besser zusammenkleben und es schmeckt dann auch noch etwas süßer. Die selbst gemachten Energiebällchen haben den Vorteil, dass nur Lebensmittel drin sind, die einem schmecken und bekommen. Und sie liefern für lange Zeit Energie und Konzentration, ganz im Gegenteil zu gekauften „Power-Riegeln“. Auch fällt kein Verpackungsmüll an – eine runde Sache für Mensch und Umwelt!



Leckere Energiebällchen selbst machen


Aus was?

    • 4 getrocknete Früchte (Datteln, Feigen, Pflaumen, Aprikosen) oder die gleiche Menge Rosinen
    • 50 Gramm Nüsse und 25 Gramm Haferflocken oder Dinkelflocken

Wie?

    • Alle Zutaten klein schneiden und im Mörser stampfen, bis alles etwas zusammenklebt.
    • Danach mit feuchten Händen durchkneten und zu kleinen Kugeln formen.
    • Du kannst etwas Wasser, Honig oder Apfelsüße zugeben, wenn es nicht klebrig genug ist.
    • Die Bällchen halten sich ca. eine Woche im Kühlschrank.

Tipp!
    • Du kannst auch kleine Schokotröpfchen in den Teig kneten oder die fertigen Bällchen in Kakaopulver wälzen, wenn du gerne Schokolade magst.

Warum selbst machen und nicht kaufen?


    • Du kannst die Sachen verwenden, die du gerne isst und die dir bekommen.
    • Fertige Energieriegel enthalten viel Zucker. Oft besteht ein gekaufter Energieriegel zu einem Viertel oder Drittel aus Zucker. Das gibt zwar schnell Energie, die aber schnell weg ist und das macht dich  wieder hungrig.
    • In fertigen Energieriegeln sind Zutaten, die du vielleicht nicht verträgst oder die du nicht kennst. Das können Farbstoffe, künstliche Aromen oder Mittel sein, die die Riegel lange haltbar machen.
    • Du hast viel weniger Verpackungsmüll als bei den gekauften Energieriegeln.


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Zweiter Workshop am 14.11.2022


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Lippenpflege schnell und einfach gemacht


Aus was?

    • 1 Teelöffel Bienenwachs
    • 1 Teelöffel Kakaobutter
    • ½ Teelöffel Kokosöl
    • 1 kleine Aluminium- oder Glasdose mit Schraubverschluss/Deckel

Wie?

    • Alle Zutaten in ein Glas oder eine Tasse geben und das Gefäß in ein Wasserbad (Das ist ein Topf mit etwas Wasser. Das Wasser sollte so hoch sein, dass die Tasse bis zur Hälfte darin steht.)
    • Das Wasser warm machen und warten, bis alle Zutaten geschmolzen sind.
    • Achtung! Das Wasser soll nicht in die Tasse spritzen! Nicht kochen lassen
    • Die geschmolzenen Zutaten in ein kleines Aluminium- oder Glasdöschen füllen.

Tipp!

    • Du kannst in die geschmolzenen Zutaten noch etwas Aromaöl – Zitrone, Lavendel oder Minze rühren oder auch etwas Lebensmittelfarbe, wenn du gerne farbige Lippen magst.
     
Warum selbst machen und nicht kaufen?

    • Du hast nur natürliche Zutaten, die aus der Natur kommen.
    • In gekaufter Lippenpflege können Inhaltsstoffe sein, die aus Erdöl hergestellt werden. Die kommen dann über die Lippen in deinen Mund, deinen Magen und dann in deinen ganzen Körper.
    • Gekaufte Lippenstifte sind meistens in Kunststoffhüllen. Und dazu noch mit Blisterverpackungen aus Pappe und Kunststoff verpackt. Das ist viel Müll, der nicht nötig ist.


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Dritter Workshop am 21.11.2022


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Seife gießen oder kneten

Aus was?

    • Glyzerinseife oder Kernseife (fest). Für ein Stück Seife brauchst du 50 Gramm. Die Glyzerinseife ist durchsichtig, die Kernseife weiß.


Wie?

    • Die Seife auf einer Reibe raspeln.
    • In ein Glas, einen Becher oder eine Porzellanschüssel geben und in ein Wasserbad stellen.
    • Wenn du Kernseife nimmst, dann musst du auf 100 Gramm Kernseife noch ein bis zwei Esslöffel Milch dazutun, sonst schmilzt sie nicht.
    • Das Wasser erwärmen, bis die Seife schmilzt. Bei der Kernseife kann es sein, dass sie nicht flüssig wird, sondern nur geschmeidig und knetfähig.
    • Mit Lebensmittelfarbe färben, getrocknete Blütenblätter unterrühren  oder unterkneten.
    • Wer mag, kann noch Aromatropfen dazutun. Orange, Lavendel, Fichtennadeln – was dir gefällt.
    • In Silikonförmchen gießen. Wenn du keine hast, genügen auch Eiswürfel-Behälter, Muffin-Förmchen (nicht zu voll machen und zwei oder drei ineinander stellen!).
    • Die Kernseife kann man mit der Hand zu Kugeln formen oder fest in die Förmchen drücken. Oder dick ausrollen und mit Plätzchenförmchen ausstechen.
    • Abkühlen lassen, bevor du sie aus der Form nimmst.

Tipp!

    • Du kannst bei der flüssigen Seife  erst etwas in die Form gießen und warten, bis die Seife fest ist. Dann kannst du einen Gegenstand – einen Glückscent, einen Marienkäfer, einen Zettel mit einem Spruch oder Namen, ein Herz … - auf die Seife legen und die Form mit der restlichen flüssigen Seife auffüllen. So hast du ein hübsch in Seife verpacktes Geschenk.          
Warum selbst machen und nicht kaufen?
    • Glyzerin wurde früher aus Erdöl gemacht. Heute nimmt man pflanzliche Stoffe. Das ist viel besser für die Umwelt.
    • In Seife sehr oft Palmöl. Es wird aus den Früchten der Ölpalme gepresst. Diese Bäume wachsen in warmen Ländern wie Indonesien, Malaysia und in afrikanischen und mittelamerikanischen Ländern. Für die Bäume wird der Regenwald gefällt. Der Regenwald ist aber wichtig für das weltweite Klima und muss geschützt werden.
    • In gekaufter Seife kann Mikroplastik sein. Das sind winzig kleine Plastikkügelchen. Sie kommen dann ins Wasser, in die Flüsse und ins Meer. Tiere nehmen das Mikroplastik auf und es ist dann in den Fischstäbchen oder im Chicken-Nugget. Dann kommt das Mikroplastik in deinen Magen und von dort in dein Blut und deine Organe. Das ist schlecht für deinen Körper.
    • Es ist kinderleicht und es macht Spaß, Dinge in die Seife einzugießen.

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Vierter Workshop am 28.11.2022

 


Bildquelle: privat


Falafel selbst machen


Aus was?

    • 1 Dose Kichererbsen
    • 2 Zwiebeln
    • 1 Knoblauchzehe
    • 3 – 4 Stängel Petersilie
    • 50 g Tahin-Sesampaste
    • 4 – 6 EL Mehl
    • Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel (Cumin)
    • etwas Zitronensaft
    • 1 TL Backpulver

Wie?           
                      
    • Die Kichererbsen in einem Mörser zerdrücken oder mit einem Mixer/Pürierstab zu einer glatten Masse mixen
    • Zwiebeln fein schneiden, Knoblauch zerdrücken, Petersilienblätter fein hacken.
    • Alle Zutaten vermischen bzw. mit dem Mixer/Pürierstab mixen.
    • Kleine Bällchen formen. Wenn die Masse zu weich ist, noch etwas Mehl dazugeben.
    • Auf ein Backblech setzen und bei 180 Grad/150 Grad Umluft 20 – 25 Min. backen, bis sie goldbraun sind.

Tipps!

    • Mach einen Dip aus Sesampaste und Jogurt, Salz, Pfeffer, Petersilie und Zitrone dazu.
    • Die Kichererbsen-Flüssigkeit aus der Dose kannst du wie Eiweiß steif schlagen. Dann gib 100 g Zucker dazu und etwas Xathan (oder Backpulver - es sorgt dafür, dass die Masse fest bleibt) und rühre weiter, bis die Masse cremig-fest wird. Setze mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf ein Backblech und backe diese bei 120 Grad für 40 – 60 Minuten. Dann hast du leckere Baisers.

Warum selbst machen und nicht kaufen?

    • Es ist preiswerter. Und es ist weniger Salz drin als in gekauften Falafel.
    • Kichererbsen sind sehr gesund, sie enthalten viel Eisen. Man kann sie anstelle von Hackfleischfrikadellen essen.


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Fünfter Workshop am 05.12.2022

 

Bildquelle: privat


Kerzen gießen oder wickeln


Aus was?

    • Bienenwachs-Chips und Bienenwachsplatten (Bastelladen oder Internet)
    • Kerzendochte und Dochthalter (Bastelladen oder Internet)
    • Kleine Gefäße aus Glas (z.B. Teelichthalter)

Wie?

    • Schütte die Wachs-Chips in einem Topf und schmelze sie bei mittlerer Temperatur auf dem Herd.
    • Schneide einen Docht in die richtige Länge (Höhe vom Gefäß + 2 cm) und befestigst ihn im Dochthalter. Den Dochthalter stellst du in die Mitte vom Gefäß.
    • Gieße das flüssige Wachs in das Gefäß. Ziehe den Docht noch mal gerade, wenn das Wachs anfängt, fest zu werden.
    • Wenn du Kerzen wickeln willst, schneidest du einen Docht in die richtige Länge (Höhe der Kerze + 2 cm).
    • Die Wachsplatte auf der einen Schmalseite etwas warm föhnen, damit sie sich gut biegen lässt.
    • Den Docht der Länge nach auf die untere schmale Kante der Wachsplatte legen, so dass er auf einer Seite herausguckt.
    • Vorsichtig die Wachsplatte um den Docht biegen. Sollte sie brechen, noch einmal mit dem Fön erwärmen. Dann vorsichtig weiterwickeln, bis die ganze Platte um den Docht gewickelt ist.
    • Den Docht noch etwas kürzen. Fertig!

Tipp!

    • Du kannst auch Reste von alten Kerzen zum Gießen von neuen Kerzen verwenden.
    • Achte beim Kauf von Kerzen darauf, dass sie nicht aus Paraffin sind. Paraffin wird aus Erdöl gemacht. Das ist nicht so gut für die Umwelt. Es gibt Kerzen aus Rapsöl oder Sojawachs, das sind natürliche Rohstoffe. Es gibt auch Kerzen mit Palmöl, das wird Stearin genannt. Für Palmöl wird leider immer noch viel Regenwald gefällt, was schlecht für das Klima ist.
    • Wenn du Teelichter kaufst, nimm welche ohne Aluminiumhülle. Du kannst die Teelichter in Teelichthalter aus Glas stellen. Die kann man immer wieder benutzen. So sparst du viel Müll.
    • Du kannst eine halbe Orangenschale als Kerzenform benutzen. Der Mittelstrunk ist dann der Docht.

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Sechster Workshop am 12.12.2022

 



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Geschenke selbst machen - Schneekugeln


Aus was?

    • Leeres Glasgefäß mit Schraubdeckel
    • Kleine Figuren aus Kunststoff (Tiere, Playmobil, Pflanzen, …)
    • Destilliertes Wasser, 2 – 3 Tropfen Babyöl
    • Glitzerdeko, Kunstschnee, Pailletten und ähnliches

Wie?

    • Das Glasgefäß muss sauber sein. In den Deckel klebst du mit der Heißklebepistole die Figuren. Sie dürfen nicht zu dicht am Rand angeklebt werden, sonst schließt der Deckel nicht richtig.
    • In das Glas füllst du das destillierte Wasser. Gib die Tropfen Babyöl dazu. Dadurch schweben die Glitzerteilchen und der Kunstschnee besser im Wasser. Gib die Glitzerteile ins Wasser. Nicht zu viel, sonst sieht man die Figuren nicht mehr.
    • Setze den Deckel auf und schraube ihn fest. Drehe das Glas langsam um und prüfe, dass kein Wasser ausläuft. Ansonsten musst du den Deckel noch einmal abmachen, den Rand säubern und fest aufschrauben. Du kannst den Deckel dann auch mit der Heißklebepistole festkleben.
    • Schütteln und zusehen, wie der Schnee und die Glitzerteile im Wasser langsam nach unten schweben.

Tipp!

    • Du kannst um den Deckelrand ein schönes Band kleben


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Geschenke selbst machen – Spielsteine für Tic Tac Toe oder Mensch ärgere dich nicht


Aus was?


    • Kleine Steine, selbst gesammelt am Rhein oder gekauft im Baumarkt (Marmorsteine)
    • Acrylfarben, Filzstifte und klarer Lack

Wie?


    • Wasche die Steine gut. Gerade an den Marmorsteinen klebt viel weißes „Puder“. Lass die Steine gut trocknen.
    • Male die Steine farbig an. Je nach Spiel musst du drei oder vier Steine in der gleichen Grundfarbe oder in den gleichen Grundfarben anmalen. Darauf kannst du dann eigene Muster malen: Smilys, Blumen, Marienkäfer, Namen, Wörter, Augen… was dir gefällt.
    • Lass die Farbe gut trocknen. Danach sprühe die Steine mit Klarlack ein oder pinsele die Steine mit Klarlack ein. Dann glänzen sie stärker und die Farben halten länger.
        
Tipp!


    • In dem linken Bild siehst du einen „marmorierten“ Stein. Dafür mischt du auf einem Pappteller verschiedene Acrylfarben zu einem schönen Muster. Dann legst du den Stein vorsichtig darauf und wälzt ihn dann auf die andere Seite, bis alle Seiten vom Stein mit dem Farbmuster bedeckt sind.


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Siebter Workshop am 19.12.2022



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Mandeln karamellisieren

Selbst gemachte gebrannte Mandeln bringen den Duft der Weihnachtsmärkte nach Hause.

Aus was?

    • 300 g ungeschälte Mandeln
    • 200 g Zucker
    • 1 Tl Zimt und 1 Päckchen Vanille (wenn du das magst)
    • 120 ml Wasser
    • 1 Vanilleschote oder alternativ 1 Päckchen Vanillezucker

Wie?

    • Stelle die Pfanne auf den Herd und drehen Sie die Platte auf die höchste Stufe. Rühre Zucker, Zimt und Vanille hinein.
    • Gib das Wasser dazu, rühre gut um und bringe die Mischung zum Kochen.
    • Sobald alles geschmolzen ist und die Mischung Bläschen wirft, gib die Mandeln hinzu.
    • Rühre so lange ohne Unterbrechung weiter, bis die Mandeln mit einer weißlichen Zuckerkruste überzogen sind.
    • Schütte die Mandeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und lasse sie abkühlen.

Tipp!

    • Du kannst statt Mandeln auch  halbierte Walnüsse nehmen. Das geht genauso gut. Du kannst es auch mit gehackten Haselnüssen probieren.
Warum selbst machen und nicht kaufen?
    • Selbst gemacht schmecken sie genauso gut und kosten nur halb so viel.


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Weihnachtskekse

Plätzchen backen macht besonders zu Weihnachten viel Spaß.

Aus was?

    • 300 g Mehl
    • 150 g Puderzucker
    • 1 TL Backpulver
    • 150 g Butter
    • 1 Päckchen Vanillezucker
    • 1 Ei
    • 4 Tropfen Zitronenaroma

Wie?

    • Alle Zutaten auf einer Arbeitsfläche gut vermengen und mit den Händen zu einem festen Teig kneten.
    • Anschließend den Teig mit einem Nudelholz dünn (ca. 2-4 mm) ausrollen und beliebige Formen ausstechen.
    • Nun die Kekse auf ein Backblech mit Backpapier geben und im vorgeheizten Ofen bei 200°C Ober- und Unterhitze im Backofen für rund 10 Minuten goldgelb backen.
    • Die fertig gebackenen Kekse nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.
           
Tipp!

    • Du kannst die fertigen Plätzchen auch mit farbigem Puderzuckerguß (Lebensmittelfarbe, Puderzucker und Wasser mischen) verzieren und noch Zuckerstreusel darauf streuen.


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Achter Workshop am 09.01.2023




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Vogelfutter selbst herstellen

Aus was?

    • 1 kg Vogelfutter-Kerne (gekauft)
    • Ca. 500 g Rindertalg oder Palmfett
    • Gefäße, die man wie eine Glocke aufhängen kann (kleine Tontöpfe, Kokosschalen, Orangenschalen, alte Emailtassen oder Porzellantassen mit Griff)
    • Zweige oder dickere Schaschlikspieße aus Holz und Schnur

Wie?

    • Das Fett in einem Topf schmelzen, dann die Körner in das Fett rühren
    • Dann musst du warten, bis die Masse abkühlt und anfängt, fest zu werden. In der Zeit kannst du die Tontöpfe mit Filzstiften oder Acrylfarbe bemalen und kleinere Zweige suchen.
    • Die Masse in die Gefäße füllen. Die Zweige oder Spieße in die Masse schieben. Bei den Tontöpfen und Kokosschalen musst du sie so weit schieben, dass sie unten durch das Loch wieder rauskommen.
    • Die Schnur am Henkel oder am hinteren Zweigende befestigen.
    • Wenn die Masse fest ist, kannst du das Futter in einen Baum, einen Strauch oder vor deinem Fenster aufhängen. Bei den Tontöpfen oder bei den Kokosschalen ist die offenen Gefäßseite unten, bei den Tassen zur Seite.
    • Dann warten, bis die Vögel kommen.  

 


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Viel Glück beim Beobachten der Vögel!     


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Neunter Workshop am 16.01.2023

 

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Blumentopf aus Zeitungspapier

Dieser Blumentopf reicht aus, um eine Pflanze sicher einzupflanzen. Für einige Tage kann sie darin anwachsen. Dann musst du sie in einen richtigen Blumentopf aus Ton oder Porzellan oder in eine Blechdose mit Abflusslöchern im Boden umpflanzen, da das Zeitungspapier aufweicht.

Aus was?

    • Eine Zeitungsseite, ein leeres Glas und Tesafilm oder Klebestift

Wie?

    1. Das Zeitungspapier so falten, dass der Streifen ca. 3 cm breiter ist als die Höhe vom Glas.
    2. Das Papier um das Glas wickeln, den Rand mit Klebefilm oder Klebestift festkleben.
    3. Den überstehenden Rand vom Zeitungspapier ca. 5 mal in gleichmäßigen Abstand einschneiden.
    4. Die Streifen zur Mitte falten und festkleben.
    5. Das Glas aus dem Papierbecher ziehen.
    6. In den Papiertopf Blumenerde füllen, die Pflanze einpflanzen und vorsichtig gießen.


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Blumenzwiebel im Glas

Aus was?

    • Ein leeres Marmeladenglas
    • Kleine Kieselsteine oder Sand
    •  2 – 4 etwas größere, längere Steine
    • 1 Blumenzwiebel (Osterglocke, Krokus, Tulpe, Hyazinthe oder Amaryllis

Wie?

    • Fülle die Kieselsteine oder den Sand ca. 1 cm hoch in das Glas
    • Die größeren Steine steckst du so in die Kieselsteine, dass sie nach oben möglichst hoch stehen.
    • Oben auf die größeren Steine setzt du die Blumenzwiebel. Sie soll die Kieselsteine nicht berühren.
    • Fülle etwas Wasser in das Glas, so dass die Kieselsteine bedeckt sind.
    • Die Blumenzwiebel soll von unten nicht nass werden.

Was passiert?

Die Zwiebel bildet Wurzeln, die nach unten ins Wasser wachsen. Oben wächst ein heller Spross. Das ist der Stängel. Er wird länger und grün und dann kommt die schöne Blüte.

Tipp!

    • Mache die ersten 5 Tage oben auf die Blumenzwiebel ein kleines Papierhütchen. Dann kommen die Wurzeln schneller.
    • Wenn die Pflanze verblüht ist, pflanze die Zwiebel draußen ca. 5 cm tief in die Erde. Im nächsten Frühling wächst dann dort wieder die Blume aus der Erde.

 

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Zehnter Workshop am 10.01.2023


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Knete selbst machen

Aus was?

    • 10 Esslöffel Mehl
    • 7 Teelöffel Salz
    • 1 Esslöffel Öl
    • Ca. 80 – 100 ml Wasser

Wie?

    • Verknete alle Zutaten zu einem Teig. Er sollte sich so anfühlen wie Knete. Ist er zu fest, gib noch etwas Wasser dazu. Ist er zu flüssig, gib noch mehr Mehl dazu.

Tipp!

    • Du kannst die Knete mit Lebensmittelfarbe färben. Dann zieh beim Kneten aber besser Gummihandschuhe an, sonst hast du bunte Hände!
    
Warum selbst machen und nicht kaufen?

    • Es macht Spaß! Und du kannst dir immer welche machen, wenn keine im Haus ist. Die Knete hält sich in einem verschlossenen leeren Glas oder in einem Plastikbeutel mehrere Tage. Am besten kühl stellen, damit sie nicht schimmelt.


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Vulkanausbruch - Ein Experiment zur Erdwärme


Aus was?

    • 1 Päckchen Backpulver, 5 – 10 Tropfen Zitronensäure, Lebensmittelfarbe (rot, orange, gelb)

Wie?

    • Du baust aus Knete einen kleinen Vulkan.
    • In den Krater füllst du ein Päckchen Backpulver. Gib mit der Pipette 5 – 10 Tropfen Zitronensäure (vorsichtig, sie darf nicht an die Finger, die Hauf und nicht an die Augen kommen!) auf das Backpulver. Du kannst auch konzentrierten Essig nehmen.
    • Es fängt an zu schäumen. Der Schaum läuft auf der Außenseite von deinem Vulkan runter. Wenn du rote oder orange Lebensmittelfarbe in den Schaum machst, sieht es aus wie Lava.
        
Warum machen wir das Experiment?

    • Die Erde ist im Erdinneren so heiß, dass die Steine flüssig sind.
    • Vulkane sind Berge, in denen diese heiße Flüssigkeit (Lava) an die Erdoberfläche kommt. Sie spucken die Lava, Gas und Staub in die Luft.
    • Die Wärme, die in der Erde ist, kann man nutzen. Für Heizungen und warmes Wasser. Dazu legt man Rohrleitungen in die Erde. Durch die Rohre fließt eine Flüssigkeit, die warm wird. Die Flüssigkeit kann dann Heizungen in Häusern erwärmen oder Wasser erwärmen. Das ist für die Umwelt sehr gut, da keine Abgase und kein CO2 entsteht.
    • In Deutschland sieht man noch Reste von Vulkanen, die nicht mehr aktiv sind, die kein Feuer und keine Lava mehr ausspucken. Das Siebengebirge bei Bonn sind ehemalige Vulkane.
    • Es gibt noch einen aktiven Vulkan in Deutschland. Er ist zwischen Bonn und Koblenz. Im Vulkankrater ist ein See, der Laacher See. Im See steigen immer Luftblasen hoch, dass sind heißte Gase aus dem Erdinneren.


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