Unsere guten Wünsche für Sie!

 

Im Namen des Vorstands von
"Kultur verbindet e.V."
möchte ich mich ganz herzlich
bei unseren Mitgliedern, Freunden und
Förderern sowie Patinnen und Paten
für die vertrauensvolle und angenehme
Zusammenarbeit
im vergangenen Jahr bedanken.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen ein frohes und besinnliches
Weihnachtsfest sowie alles Gute, Gesundheit  und Zufriedenheit für das neue Jahr  2014!

Arzu Çetinkaya 

-Vorsitzende-

 


 

15.12.2013: Puppenspieler - Pinocchio konnte sich bewegen!

 

Am  15.12.13  besuchten wir mit 10 Kindern die Ausstellung "Florenze" in der  Bundeskunsthalle. Der Besuch in der Ausstellung und der anschließende Workshop waren für alle Beteiligen sehr arbeitsintensiv und sehr schön! In der Ausstellung erfuhren die Kinder etwas über die Stadt Florenz als Wirtschaftsmacht und die Rolle, die die Stadt in der Kunst gespielt hat. Auch die Engel Minerva und Zentaurus weckten ihr Interesse.

Im Workshop widmeten sie sich dem Bau einer Marionette, der bekannten hölzernen Figur, Pinocchio, dessen Schöpfer auch aus Florenz stammt. Alle Kinder waren mit großem Eifer mit dem Basteln ihre Figur beschäftig, nicht nur die Kinder, sondern auch einige Eltern mussten gegen Ende einspringen, denn die Aufgabe war recht anspruchsvoll.

Doch dann, zum guten Schluss, gingen alle sehr zufrieden nach Hause. Und die 10 Pinocchios schmücken jetzt 10 Kinderzimmer! Und wir haben eine neue Helferin gewonnen: eine Mutter war von unseren Veranstaltungen und ihrem Einsatz so begeistert, dass sie gerne öfter hilft!

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1.12.2013: Das Schaf blieb am Leben!


Bildquelle: Theater Marabu

Ein Wolf, hin und her gerissen zwischen Selbstsucht und Freundschaft, ein charmantes Schaf, ein bisschen naiv, aber doch sehr schlau, das sein Leben zu retten weiß: 9 Kinder und 7 Erwachsene verbrachten eine vergnügte Zeit mit dem hungrigen Wolf , der durch die kalte, verschneite Welt irrt auf der Suche nach Nahrung und dabei auf ein Schaf trifft, mit dem er wider Willen Freundschaft schließt. Dies alles gab es zu erleben  im Stück "Ein Schaf fürs Leben" im  Theater Marabu.
Mit allen Überredungskünsten lockt der Wolf  das Schaf, gemeinsam haben sie viel Spaß,  sie singen und tanzen und immer wieder macht der Wolf dem Schaf Angst, wenn er schwach vor Hunger die Zähne fletscht und knurrt.....dann zitterte auch das kleine und das große Publikum mit dem Schaf!
Gespannt folgten Kinder und Erwachsenen dem Wechsel der Gefühle und alle waren sehr froh, dass die Freundschaft über den Hunger siegte!
Ganz am Schluss gab es noch ein kleines "Schmankerl" für die Kinder. Die Schauspieler des Theater Marabu zeigten den Kindern ihre Requisiten. Nun kennen die Kinder so manchen Theatertick, so zum Beispiel, wie man mit etwas Kartoffelmehl in einem Sack das Geräusch des knirschenden Schnees erzeugt.
 

November 2013: Lehrreiche und faszinierende Erlebnisse bei Ausflügen zur Kultur

 

Kurz hintereinander hatten unsere Kinder die Möglichkeit, zwei sehr unterschiedliche, aber in jeder Hinsicht spannende und anregende Veranstaltugnen zu besuchen.

Im Rahmen der Ausstellung "Avantgarde"in derBundeskunsthalle, die Künstler während des ersten Weltkrieges portraitiert, konnten die Kinder an einem Workshop teilnehmen, der den schönen Titel trägt: "Die wundersame Geschichte vom verkauften Schatten." Mit viel Freude entwickelten und erstellten die Kinder ganz zauberhafte Schattenfigure. Dazu erfanden sie eine Geschichte von einer Prinzessin und ihren Tieren. Ein Prinz war auch mit dabei!

Die Aufführung des Schattentheaters mit Geschichte wurde dann sogar noch mit Gesang begleitet: ein herrlich gelungener Nachmittag an dem alle viel Freude hatten und auf unterschiedlichsten Ebenen kreativ sein konnten!

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Als Forscher und Entwickler waren 12 Kinder am 24.11.13 unterwegs. In einem sehr anregenden Workshop von "Abenteuer lernen erforschten sie das  Thema "Warum können wir nicht fliegen?" Experimente mit der Schwerkraft wurden gemacht, man konnte staunen, wie ein Teebeutel nach dem er angezündet wurde, zur Rakete wurde, wie eine Plastikflasche mittels einer Fahrradpumpe auch in den Himmel stieg und wie die Chemikalien (Backpulver und Brausetabletten!) ihre Wirkung im Experiment mit dem fliegen entwickeln! Das war sehr spannend, machte viel Spaß und war zudem noch sehr lehrreich!

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Herbst 2013: Spendenparlament fördert unser Projekt "Ich zeig' Dir meine Stadt"


"Komm mit, ich zeig Dir meine Stadt" ist der Titel geplanten Projekts, das wir mit  Godesberger Grundschulen durchführen möchten. Es hat das Ziel , die Begegnung von Eltern und Kindern mit und ohne Migrationshintergrund in der Freizeit fördern soll.

Das gemeinsame Erleben, Lernen und Spielen endet oft am Schulausgang. Hat man dort viele gemeinsame Kontakte, so trennen sich die Wege in der Freizeit meist. Das Ziel unseres "Stadtprojekts", dessen Konzept wir gemeinsam mit der GGS Andreasschule Bonn-Rüngsdorf erarbeitet haben, ist es, Vertrautheit auf der Basis gemeinsamer Erlebnisse zu schaffen und zur Bildung von Freundschaften über die kulturellen Grenzen hinweg beitragen.

Unterschiedliche Kulturen, ein Team...
Ein Kind aus einer zugewanderten und eines aus einer alteingesessenen Familie bilden jeweils mit einem Elternteil ein Team. Gemeinsam gehen sie auf Entdeckungstour und lernen Orte in Bonn, der Stadt in der sie gemeinsam aufwachsen, kennen. Damit es auch spannend wird, gibt es Aufgaben, die gelöst und Wettbewerbe, die gewonnen werden können. Sechs Stationen besuchen die Teams auf ihrer Entdeckungstour innerhalb eines Jahres gemeinsam mit anderen Teilnehmerteams und einem Stadtführer. So machen sich die Familien ein umfassendes Bild von ihrer Stadt - und erlangen vielleicht sogar neues Wissen.

...ein gemeinsames Ziel: die Bonn-Mappe
Zwischen den sechs Terminen treffen sich die Familienteams ein bis zwei Mal. Gemeinsam gestalten sie eine Bonn-Mappe mit Bildern, Eindrücken und Texten. Diese Mappe ist Teil des Wettbewerbs, bei dem sie ihr Wissen über Bonn unter Beweis stellen können und die das Projekt abschließen soll. Am Ende erhalten alle Teilnehmer eine Urkunde über ihre Bonn-Kompetenz. Das Gewinnerpaar erhält einen besondern Preis. Die Teilnehmerpaare sollten möglichst gemeinsam die selbe Schulklasse besuchen. Anfang März 2014 wollen wir an den Start gehen.

Wir freuen uns....
wenn Sie gemeinsam mit Ihrem Kind mitmachen möchten! Bitte informieren  Sie sich bei Arzu Çetinkaya über unser Konzept.

Und wir freuen uns sehr, dass das Bonner Spendenparlament unser Projekt fördern wird! Einen herzlichen Dank an alle, die sich für dieses Projekt eingesetzt haben.

Weitere Informationen
Wenn Sie sich für dieses Projekt interessieren, mitmachen oder sogar beitragen möchten, wenden Sie sich bitte an Arzu Çetinkaya:
Telefon 0157-76663063
E-Mail info(at)kulturverbindet-bonn(punkt)de.

 


 

28.10.-2.11.2013: Die Steinsuppe und andere geheimnisvolle Geschichten - Junge Autoren in der Schreibwerkstatt

 

 

 

Bereits zum dritten Mal fand die gemeinsame Schreibwerkstatt mit der Parkbuchhandlung statt. In den Herbstferien fanden sich zehn Kinder im Alter von 8-11 Jahren zusammen, um Geschichten zu schreiben. Alles, was den Kindern erzählenswert schien, konnten sie ohne Druck und Hemmnisse zu Papier bringen. Jeden Tag behandelten die Schreiblustigen ein anderes Thema. So entstanden viele unterschiedliche Geschichten und jeder Tag endete mit einem kleinen Erfolg!

Am ersten Tag standen die Steine im Mittelpunkt. Felix Ter-Nedden las den Kindern den Anfang des Märchens „Die Steinsuppe“ vor. Es erzählt von einem hungrigen Wanderer, der nur ein paar Steine hat und damit trickreich allen Dorfbewohnern die Zutaten für eine köstliche Suppe abluchst. Die Kinder entwarfen dann unterschiedliche Fortsetzungen und brachten dabei sehr interessante und witzige Ideen aus ihrer Alltagswirklichkeit ein. Am zweiten Tag war das Thema die „Wunderkammer“, in der ein Schatz und phantastische Gegenstände liegen. Ter-Nedden brachte den Kindern einige Schätze mit: ein schönes gebundenes Lederbuch, schöne Edelsteine und eine Wunderlampe. Die Kinder malten zunächst kostbare Gegenstände und versprachlichten dann ihr Bild in Form einer Geschichte. Dabei ging es in den Geschichten oft hoch her, wenn der Diener den Schatz des Königs verteidigte oder...

Krönender Abschluss nach den kreativen und arbeitsreichen Schreibstunden war die lasen sie den Eltern und anderen Besuchern mit großer Freude ihre Geschichten vor. Die abschließende Veranstaltung war die abschließende Veranstaltung vor Eltern und Besuchern. Alle Kinder legten Wert darauf, sämtliche ihrer geschriebenen Geschichten vorzulesen. Auf die Frage, warum sie gerne schreiben antwortete der 9-jährige Ahmed, der mit seinem Bruder die Schreibwerkstatt besuchte: „Weil es Spaß macht und eine Beschäftigung ist und ich es liebe.“ Der kleine Bruder hingegen: "Weil ich schreiben nicht mag." Ein anderes Kind sagt: „Weil es eine schlaue Art ist, zu lernen.“ Mit dabei war wieder die KulturPatin Marianne Horling, die den Kleineren unter den Kindern beim kreativen Schreiben half. Ein großer Dank an sie!

Am Ende rezitierten sie einstimmig im Chor das anfänglich vorgetragene Gedicht: Die Kiesel, die Kalten/die ur-ur-alten,/im Bergbach liegen sie still. Am Ende des Workshops konnte jedes Kind stolz ein Leporella mit allen Geschichten und gemalten Bildern nach Hause tragen. Was wäre, wenn diese Kinder die Möglichkeit hätten, jede Woche in eine Schreibschule zu gehen?

Text: Barbara TerNedden

Die Veranstaltung wurde durch die finanzielle Unterstützung der Stadt Bonn ermöglicht.


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13.10.2013: Junge „Ingenieurinnen“ lassen die Roboter tanzen!

 

Wer hat schon mal in seinem Leben einen Roboter gebaut? Mitglieder unseres KinderKulturClubs machten sich in einem Workshop des Bonner Wissensschaftsmuseums an diese sehr anspruchsvolle Aufgabe: sie konstruierten nach eigenen Vorstellungen einen Roboter mit einem Bausatz des LEGO Mindstorms-Systems RCX.

Gefragt waren Geduld, Durchhaltewille und technisches Geschick. Auch manches Misslingen musste bewältigt werden. Denn die Aufgabe war kniffelig: Kleine Teile, Drähte und jede Menge weitere technische Teilchen mussten zusammengefügt werden. Voller Eifer waren die jungen Techniker bei der Sache, auch wenn sie bei so viel Tüf­te­lei die Roboter zwischendurch der Mut verließ. Doch die Arbeit machte sich bezahlt: nachdem die kleine Gruppe aus acht Mädchen und einem Junge ihren Roboter programmieren durfte, durften sie ihn endlich in Bewegung setzen. Die kleine Maschine machte erste Schritte vorwärts, rückwärts, seitwärts - und konnte sich sogar schütteln und tanzen!

Ein großartiges Erfolgserlebnis, die die überwiegend weiblichen Jung-Ingenieurinnen mit Stolz erfüllte. Denn neben den neu erworbenen technischen Fähigkeiten, war die wichtigste Kenntnis an diesem Tag: "Ich kanns! Mit Ausdauer und Selbstvertrauen ist alles möglich!" Nicht nur für die junge Generation eine wichtige Erfahrung fürs Leben.

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28.09.13: Viel Spaß auf dem Sommerfest für Groß und Klein

 

Kinder, Eltern, BuchPaten, Vereinsmitglieder: Rund 120 Personen folgten am 28.09.13 der Einladung des Vereins zum jährlichen Sommerfest. Wie schon im letzten Jahr fand es im "Haus der Familie" in Plittersdorf statt. 

Hülya Truong, stellvertretende Vereinsvorsitzende, und Arzu Çetinkaya, Vorstandsvorsitzende, führten durch das Programm und gaben Informationen zum Verein mit Übersetzungen ins Türkische, Arabische und Spanische, so dass unsere multikulturellen Gäste alles gut verstehen konnten. Vorgestellt wurde auch das neue Programm der Elternschule und unser neues Projekt: "Komm- ich zeigt Dir meine Stadt".

"Teamer" des Bonner Jugendamtes warteten mit einem Programm auf die Kinder, die sich beim Malen, Gipsen, sportlichen Geschicklichkeitsspielen und vielen anderen Beschäftigungen gut unterhielten. Jedes Kind erhielt ein Exemplar der erste Ausgabe der Zeitung des KinderKulturClubs, der letztes Jahr gegründet wurde. Ganz zum Schluss durfe jedes Kind auch noch ein Buch mit nach Hause nehmen! Die Erwachsenen freuten sich an einem leckeren Buffet mit internationalen Speisen - alles Gaben unserer Gäste- und kamen miteinander ins Gespräch.

Wir danken den folgenden Verlagen für ihre freundliche Bücherspende:

Rowohlt Taschenbuch, Herder Verlag, Ueberreuter Verlag, Thienemann Verlag, Bloomsbury Verlag, Ars Edition, Gabriel Verlag

Eindrücke vom Fest

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September 2013: "Meine erste Bibliothek"  an der Gotenschule gestartet!

 

Unser Projekt "Meine erste Bilbliothek" weitet sich aus. Wir freuen uns, dass wir mit der Gotenschule in Plittersdorf eine neue Partnerschule haben. Seit Mitte September werden 9 Kinder aus Zuwanderungsfamilien von einer BuchPatin oder Paten betreut. Die Gotenschule ist nach der Andreasschule - unserem Kooperationsprojekt mit der Bügerstiftung Rheinviertel - der Lyngsbergschule in Lannesdorf und der Erich-Kästner-Schule in Kessenich unsere vierte Projektschule. Eine halbe Stunde gemeinsames schmökern in einem der wunderschönen Kinderbücher hat in mancher Schule nicht nur den Kindern eine kleine eigene Bibliothek erbracht und mehr Freude am Lesen sondern auch manche Freunschaft entstehen lassen zwischen Alt und Jung und unterschiedlichen Kulturen.

Mehr zum Start über in der Gotenschule lesen Sie hier im  Artikel des Genralanzeigers: Lesefreuden in der Gotenschule.

Wie sich eine BuchPatenschaft entwickeln kann, finden Sie hier im Artikel des Generalanzeigers über unseren BuchPaten Dieter Braeker und seim Patenkind Bilal: Über das Lesen Freunde geworden.

 


 

10.09.2013: Vereinsvorsitzende erhält Auszeichnung

 

Das ifz Internationales Frauenzentrum Bonn verlieh dieses Jahr zum ersten Mal in seiner fast 15-jährigen Geschichte einen Ehrenpreis mit dem Namen CLARA. Gewürdigt wurde Arzu Cetinkaya, Vorstandsvorsitzende von Kultur verbindet e.V., die sich mit dem Verein auf ganz besondere Weise für ein interkulturelles Miteinander, insbesondere für Kinder, einsetzt.

Arzu Cetinkaya war aus einer Riege von drei Frauen von der fünfköpfigen Jury als erste Preisträgerin ausgewählt worden. Tief gerührt lauschte sie der Rede der ifz Vereinsvorsitzenden Noushin Shojaei, die Cetinkayas besonderen Einsatz und großes Engagement für die Integration der Kinder hervorhob.

Die Preisträgerin verwies in ihrer Rede auf  ihre Mitstreiterin Hülya Truong, die gemeinsam mit ihr die Idee und Umsetzung von "Kultur verbindet" betrieben hat. "Ich sehe es als meine Mission, Begegnungen zwischen verschiedenen Kulturen zu schaffen" sagte Cetinkaya. "Wir führen Menschen zusammen". Sie bedankte sich bei ihren Eltern, die ihr mit ihrer Aufgeschlossenheit so gute Entwicklungsmöglichkeiten geboten haben und bei ihren Vereinskollegen.  Sichtbar gerührt nahm sie die Statue des Preises entgegen, die nun ganz bei ihr bleiben darf.

Wir vom Verein freuen uns alle sehr über diese verdiente Auszeichnung.

Fotos von unserem Vereinsmitglied Gisela Ries.

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