21.2.2014: Eine harmonische und kreative Versammlung

 

 

Am 21.02. trafen sich zur jährlichen Mitgliederversammlung rund 30 Mitglieder und Gäste im Haus der Familie. Der Bericht über das sehr erfolgreiche Jahr 2013 mit einer Vielzahl von Aktivitäten,  den Arzu Çetinkaya, Vorstandsvorsitzende, und Hülya Truong, stellvertretende Vorsitzende, vortrugen, war sehr informativ und anschaulich.

Die Zahl der Aktivitäten fanden Mitglieder und Gäste bemerkenswert. Die Betreung von ca. 100 Kindern durch 80 Buch- und KulturPaten beeindruckte ebenso. Mit 14 Ausflügen zur Kultur übertraf der Verein sein selbst gestecktes Ziel eines monatlichen Ausflugs. Rund 150 Tickets wurden 2013 für die Kinder bestellt. Auch das neue Projekt "Komm mit, ich zeig Dir meine Stadt" stieß auf lebhaftes Interesse.

"Zahl der Helfer zu gering"

Der Vorstand dankte allen Paten, durch deren Arbeit und Engagement die Umsetzung der Ziele des Vereins  nur möglich ist. Ein besonderer Dank galt auch den Koordinatoren, die die vielen Fäden zwischen Schule, Paten, Eltern und Verein in den Händen halten. Arzu Çetinkaya machte aber auch auf die sehr wenigen Aktiven aufmerksam, die sich verantwortlich um organisatorische Themen kümmern. "Hier ist die Zahl der Helfer zu gering, die Verantwortung und Arbeit lastet auf viel zu wenigen Schultern. Wir sind an der Grenze unserer Belastbarkeit" war ihre Botschaft. Sie wies auch darauf hin, dass einige Aufgaben nicht mehr wahrgenommen werden können. Der Appell hatte einen ersten Erfolg: Spontan meldete sich ein Mitglied, um sich zukünftig in der Betreuung der KulturPaten zu engagieren! Danke, Frau Roos! Gemessen an den vielen Helfern, die die Projekte des Vereins ermöglichen und den vielen Aktivitäten, verwunderte die sehr niedrige Zahl von nur 32 Mitgliedern.

Im Anschluss an den Vortrag gab es eine sehr rege Aussprache. Die Teilnehmer entwickelten auch einige Ideen, wie neue Mitglieder zu gewinnen seien, deren Beiträge ja die finanzielle Grundlage des Vereins darstellen. Die lebhafte Diskussion ging weiter bei einem sehr leckeren Buffet! Wie lecker und reichhaltig es war, illustrierte ein Teilnehmer mit seiner Bemerkung: "Das allein lohnt ja schon den Mitgliedsbeitrag!"

Sollten Sie Interesse an einer Aufgabe im Verein haben, bitte melden Sie sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter 0157-76663063 bei Arzu Çetinkaya. Informationen zum Vorstand finden Sie hier

 


 

13.2.2014: Freudige Aufregung bei Jung und Alt

 

 

Im Raum gespannte Erwartung bei 11 Kindern, 11 Paten, den Eltern und den beiden Lehrern. Am 13.02.14 startete der Verein Kultur verbindet e.V. "Meine erste Bibliothek" mit einer neuen Staffel an der Erich-Kästner-Schule.

"Wie schön, dass auch unsere Kinder diese Möglichkeit haben", freuen sich Sebastian Scholz und Sandra Schmies, die beiden Klassenlehrer der ersten Klassen. "Wir haben an der Schule sehr gute Erfahrungen mit diesem Projekt gemacht. Dies ist der dritte Klassenzug, dem wir dieses Projekt anbieten können."

"Der Verein ist auch sehr glücklich, dass sich unser Projekt so gut entwickelt und wir freuen uns besonders über die Unterstützung durch die Stiftung 'Welt des Lesens', mit deren Hilfe wir für ein Schuljahr die notwendigen Bücher kaufen können", erklärt Gerrit Oppelland-Hampel, die Projektverantwortliche.

Den Kindern, die gespannt warteten, wurde eine kleine Geduldsprobe auferlegt, aber dann ging es los. Die spannende Frage, mit wem werde ich lesen, die sowohl Paten als auch Kinder berührte, wurde endlich beantwortet. Nach ersten schüchternen Annäherungsversuchen schaffte die gemeinsame Auswahl eines Buches aus der mit schönen Büchern bestückten Bücherkiste die ersten Vertrautheiten - Bücher schlagen eben Brücken. Und schnell war der Raum voller Gesumme, Eltern, Paten, Kinder, Lehrer, die sich kennenlernten und austauschten. Die Gruppe mochte gar nicht wieder so schnell auseinandergehen. Kinder und Paten wünschten sich, dass die gemeinsame Buchstunde am liebsten am nächsten Tag begänne. Manches Buch hatte bereits nach den ersten Zeilen ihre Neugierde geweckt!

Heidi Baumann, die Koordinatorin des Projekts an der Erich-Kästner-Schule strahlte. Das war ein schöner Anfang für eine gemeinsame Zeit, in der die Paten und die Kinder in die Welt der Bücher eintauchen werden und aus der sich sicher die eine oder andere Freundschaft entwickeln wird. "Wie schön, dass wir auch die Gelegenheit hatten, die Eltern kennen zu lernen. Das bietet eine gute Chance auf ein vertrauensvolles Zusammenwirken."

Denn der Verein möchte nicht nur die Liebe zu den Büchern wecken, sondern die Kinder und die Eltern neugierig machen auf die Bonner Kulturwelt. Einmal im Monat lädt er Kinder, Eltern und Paten zu einem "Ausflug zur Kultur" ein.

G.Oppelland-Hampel

Fotos Gisela Ries

 

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Februar 2014: Zwei wunderbare Nachrichten!

Wir freuen uns sehr, dass wir Ihnen zwei gute Nachrichten überbringen können: Für die Erich-Kästner- und die Gotenschule haben wir Zusagen für finanzielle Unterstützung bekommen!

Pünktlich zu Beginn des zweiten Halbjahres unseres Projekts Meine erste Bibliothek in der Gotenschule erhielt unser Verein die Mitteilung, dass das Projekt an der Gotenschule in das Programm Werkstatt Vielfalt der Robert Bosch Stiftung aufgenommen wurde und in den nächsten zwei Jahen 6.900 Euro erhält! Damit ist es uns möglich, nachhaltig mit den Kindern zu arbeiten. Am 14.02.14 werden wir die gute Nachricht auch den Kindern übermitteln, die sich aber sicher noch mehr über die Bücherkisten freuen werden, die sie zur Sammlung für ihre erste Bibliothek erhalten!

Mit dem Programm Werkstatt Vielfalt unterstützt die Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit der Stiftung Mitarbeit lokale Projekte, die Kontakte zwischen Menschen aus unterschiedlichen sozialen, kulturellen oder religiösen Milieus herstellen und Brücken zwischen Lebenswelten bauen. Die Projekte tragen dazu bei, die unmittelbare Nachbarschaft, Gemeinde oder das Viertel mit Leben zu füllen und Vielfalt als Normalität zu empfinden. Die Robert Bosch Stiftung begleitet die Macher der Projekte, bringt sie in einer Projektwerkstatt mit Fachleuten und anderen Teilnehmern zusammen und gibt Anregungen zur Weiterentwicklung des Programms. Sie unterstützt die Projekte finanziell mit jeweils bis zu 7.000 Euro. Für rund 30 Kinder wird in den nächsten zwei Jahen eine Teilnahme am Projekt gesichert sein. Wir freuen uns sehr und sagen ganz herzlichen Dank für diese Unterstützung!

Auch für die Kinder der Erich-Kästner-Schule gibt es gute Nachrichten! Der Verein Die Welt des Lesens e.V. unterstützt unser Projekt Meine erste Bibliothek wie schon 2012 mit einem Betrag von 1200 Euro. Damit ist auf alle Fälle für die nächsten Monate für inzwischen  35 Kinder an der Erich-Kästner-Schule die Lektüre gesichert.

Der Förderverein Welt des Lesens wurde 2011 auf Initiative der Büchergilde gegründet. Gemeinsam mit den Mitgliedern und den Partnerbuchhandlungen sammelt der  Verein Spenden und Fördergelder mit dem Ziel, einen Beitrag zur Förderung der Lesemotivation und Lesekompetenz bei Kindern und Jugendlichen zu leisten.

Wir starten am 13.02.14 mit dem dritten Jahrgang an dieser Schule. Viele Kinder gehen dann ins dritte Lesejahr mit ihren Paten. Wir freuen uns, dass so viele Paten sich fürsorglich und langfristig um ihre BuchPatenkinder kümmern. Ihnen vielen Dank und ganz besonderen Dank auch dem Verein Welt des Lesens für diese tolle Unterstützung!

Das finden wir großartig und es bestätigt uns sehr in unserer Arbeit!

 


 Unsere guten Wünsche für Sie!

 

Im Namen des Vorstands von
"Kultur verbindet e.V."
möchte ich mich ganz herzlich
bei unseren Mitgliedern, Freunden und
Förderern sowie Patinnen und Paten
für die vertrauensvolle und angenehme
Zusammenarbeit
im vergangenen Jahr bedanken.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen ein frohes und besinnliches
Weihnachtsfest sowie alles Gute, Gesundheit  und Zufriedenheit für das neue Jahr  2014!

Arzu Çetinkaya 

-Vorsitzende-

 


 

15.12.2013: Puppenspieler - Pinocchio konnte sich bewegen!

 

Am  15.12.13  besuchten wir mit 10 Kindern die Ausstellung "Florenze" in der  Bundeskunsthalle. Der Besuch in der Ausstellung und der anschließende Workshop waren für alle Beteiligen sehr arbeitsintensiv und sehr schön! In der Ausstellung erfuhren die Kinder etwas über die Stadt Florenz als Wirtschaftsmacht und die Rolle, die die Stadt in der Kunst gespielt hat. Auch die Engel Minerva und Zentaurus weckten ihr Interesse.

Im Workshop widmeten sie sich dem Bau einer Marionette, der bekannten hölzernen Figur, Pinocchio, dessen Schöpfer auch aus Florenz stammt. Alle Kinder waren mit großem Eifer mit dem Basteln ihre Figur beschäftig, nicht nur die Kinder, sondern auch einige Eltern mussten gegen Ende einspringen, denn die Aufgabe war recht anspruchsvoll.

Doch dann, zum guten Schluss, gingen alle sehr zufrieden nach Hause. Und die 10 Pinocchios schmücken jetzt 10 Kinderzimmer! Und wir haben eine neue Helferin gewonnen: eine Mutter war von unseren Veranstaltungen und ihrem Einsatz so begeistert, dass sie gerne öfter hilft!

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1.12.2013: Das Schaf blieb am Leben!


Bildquelle: Theater Marabu

Ein Wolf, hin und her gerissen zwischen Selbstsucht und Freundschaft, ein charmantes Schaf, ein bisschen naiv, aber doch sehr schlau, das sein Leben zu retten weiß: 9 Kinder und 7 Erwachsene verbrachten eine vergnügte Zeit mit dem hungrigen Wolf , der durch die kalte, verschneite Welt irrt auf der Suche nach Nahrung und dabei auf ein Schaf trifft, mit dem er wider Willen Freundschaft schließt. Dies alles gab es zu erleben  im Stück "Ein Schaf fürs Leben" im  Theater Marabu.
Mit allen Überredungskünsten lockt der Wolf  das Schaf, gemeinsam haben sie viel Spaß,  sie singen und tanzen und immer wieder macht der Wolf dem Schaf Angst, wenn er schwach vor Hunger die Zähne fletscht und knurrt.....dann zitterte auch das kleine und das große Publikum mit dem Schaf!
Gespannt folgten Kinder und Erwachsenen dem Wechsel der Gefühle und alle waren sehr froh, dass die Freundschaft über den Hunger siegte!
Ganz am Schluss gab es noch ein kleines "Schmankerl" für die Kinder. Die Schauspieler des Theater Marabu zeigten den Kindern ihre Requisiten. Nun kennen die Kinder so manchen Theatertick, so zum Beispiel, wie man mit etwas Kartoffelmehl in einem Sack das Geräusch des knirschenden Schnees erzeugt.
 

November 2013: Lehrreiche und faszinierende Erlebnisse bei Ausflügen zur Kultur

 

Kurz hintereinander hatten unsere Kinder die Möglichkeit, zwei sehr unterschiedliche, aber in jeder Hinsicht spannende und anregende Veranstaltugnen zu besuchen.

Im Rahmen der Ausstellung "Avantgarde"in derBundeskunsthalle, die Künstler während des ersten Weltkrieges portraitiert, konnten die Kinder an einem Workshop teilnehmen, der den schönen Titel trägt: "Die wundersame Geschichte vom verkauften Schatten." Mit viel Freude entwickelten und erstellten die Kinder ganz zauberhafte Schattenfigure. Dazu erfanden sie eine Geschichte von einer Prinzessin und ihren Tieren. Ein Prinz war auch mit dabei!

Die Aufführung des Schattentheaters mit Geschichte wurde dann sogar noch mit Gesang begleitet: ein herrlich gelungener Nachmittag an dem alle viel Freude hatten und auf unterschiedlichsten Ebenen kreativ sein konnten!

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Als Forscher und Entwickler waren 12 Kinder am 24.11.13 unterwegs. In einem sehr anregenden Workshop von "Abenteuer lernen erforschten sie das  Thema "Warum können wir nicht fliegen?" Experimente mit der Schwerkraft wurden gemacht, man konnte staunen, wie ein Teebeutel nach dem er angezündet wurde, zur Rakete wurde, wie eine Plastikflasche mittels einer Fahrradpumpe auch in den Himmel stieg und wie die Chemikalien (Backpulver und Brausetabletten!) ihre Wirkung im Experiment mit dem fliegen entwickeln! Das war sehr spannend, machte viel Spaß und war zudem noch sehr lehrreich!

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Herbst 2013: Spendenparlament fördert unser Projekt "Ich zeig' Dir meine Stadt"


"Komm mit, ich zeig Dir meine Stadt" ist der Titel geplanten Projekts, das wir mit  Godesberger Grundschulen durchführen möchten. Es hat das Ziel , die Begegnung von Eltern und Kindern mit und ohne Migrationshintergrund in der Freizeit fördern soll.

Das gemeinsame Erleben, Lernen und Spielen endet oft am Schulausgang. Hat man dort viele gemeinsame Kontakte, so trennen sich die Wege in der Freizeit meist. Das Ziel unseres "Stadtprojekts", dessen Konzept wir gemeinsam mit der GGS Andreasschule Bonn-Rüngsdorf erarbeitet haben, ist es, Vertrautheit auf der Basis gemeinsamer Erlebnisse zu schaffen und zur Bildung von Freundschaften über die kulturellen Grenzen hinweg beitragen.

Unterschiedliche Kulturen, ein Team...
Ein Kind aus einer zugewanderten und eines aus einer alteingesessenen Familie bilden jeweils mit einem Elternteil ein Team. Gemeinsam gehen sie auf Entdeckungstour und lernen Orte in Bonn, der Stadt in der sie gemeinsam aufwachsen, kennen. Damit es auch spannend wird, gibt es Aufgaben, die gelöst und Wettbewerbe, die gewonnen werden können. Sechs Stationen besuchen die Teams auf ihrer Entdeckungstour innerhalb eines Jahres gemeinsam mit anderen Teilnehmerteams und einem Stadtführer. So machen sich die Familien ein umfassendes Bild von ihrer Stadt - und erlangen vielleicht sogar neues Wissen.

...ein gemeinsames Ziel: die Bonn-Mappe
Zwischen den sechs Terminen treffen sich die Familienteams ein bis zwei Mal. Gemeinsam gestalten sie eine Bonn-Mappe mit Bildern, Eindrücken und Texten. Diese Mappe ist Teil des Wettbewerbs, bei dem sie ihr Wissen über Bonn unter Beweis stellen können und die das Projekt abschließen soll. Am Ende erhalten alle Teilnehmer eine Urkunde über ihre Bonn-Kompetenz. Das Gewinnerpaar erhält einen besondern Preis. Die Teilnehmerpaare sollten möglichst gemeinsam die selbe Schulklasse besuchen. Anfang März 2014 wollen wir an den Start gehen.

Wir freuen uns....
wenn Sie gemeinsam mit Ihrem Kind mitmachen möchten! Bitte informieren  Sie sich bei Arzu Çetinkaya über unser Konzept.

Und wir freuen uns sehr, dass das Bonner Spendenparlament unser Projekt fördern wird! Einen herzlichen Dank an alle, die sich für dieses Projekt eingesetzt haben.

Weitere Informationen
Wenn Sie sich für dieses Projekt interessieren, mitmachen oder sogar beitragen möchten, wenden Sie sich bitte an Arzu Çetinkaya:
Telefon 0157-76663063
E-Mail info(at)kulturverbindet-bonn(punkt)de.

 


 

28.10.-2.11.2013: Die Steinsuppe und andere geheimnisvolle Geschichten - Junge Autoren in der Schreibwerkstatt

 

 

 

Bereits zum dritten Mal fand die gemeinsame Schreibwerkstatt mit der Parkbuchhandlung statt. In den Herbstferien fanden sich zehn Kinder im Alter von 8-11 Jahren zusammen, um Geschichten zu schreiben. Alles, was den Kindern erzählenswert schien, konnten sie ohne Druck und Hemmnisse zu Papier bringen. Jeden Tag behandelten die Schreiblustigen ein anderes Thema. So entstanden viele unterschiedliche Geschichten und jeder Tag endete mit einem kleinen Erfolg!

Am ersten Tag standen die Steine im Mittelpunkt. Felix Ter-Nedden las den Kindern den Anfang des Märchens „Die Steinsuppe“ vor. Es erzählt von einem hungrigen Wanderer, der nur ein paar Steine hat und damit trickreich allen Dorfbewohnern die Zutaten für eine köstliche Suppe abluchst. Die Kinder entwarfen dann unterschiedliche Fortsetzungen und brachten dabei sehr interessante und witzige Ideen aus ihrer Alltagswirklichkeit ein. Am zweiten Tag war das Thema die „Wunderkammer“, in der ein Schatz und phantastische Gegenstände liegen. Ter-Nedden brachte den Kindern einige Schätze mit: ein schönes gebundenes Lederbuch, schöne Edelsteine und eine Wunderlampe. Die Kinder malten zunächst kostbare Gegenstände und versprachlichten dann ihr Bild in Form einer Geschichte. Dabei ging es in den Geschichten oft hoch her, wenn der Diener den Schatz des Königs verteidigte oder...

Krönender Abschluss nach den kreativen und arbeitsreichen Schreibstunden war die lasen sie den Eltern und anderen Besuchern mit großer Freude ihre Geschichten vor. Die abschließende Veranstaltung war die abschließende Veranstaltung vor Eltern und Besuchern. Alle Kinder legten Wert darauf, sämtliche ihrer geschriebenen Geschichten vorzulesen. Auf die Frage, warum sie gerne schreiben antwortete der 9-jährige Ahmed, der mit seinem Bruder die Schreibwerkstatt besuchte: „Weil es Spaß macht und eine Beschäftigung ist und ich es liebe.“ Der kleine Bruder hingegen: "Weil ich schreiben nicht mag." Ein anderes Kind sagt: „Weil es eine schlaue Art ist, zu lernen.“ Mit dabei war wieder die KulturPatin Marianne Horling, die den Kleineren unter den Kindern beim kreativen Schreiben half. Ein großer Dank an sie!

Am Ende rezitierten sie einstimmig im Chor das anfänglich vorgetragene Gedicht: Die Kiesel, die Kalten/die ur-ur-alten,/im Bergbach liegen sie still. Am Ende des Workshops konnte jedes Kind stolz ein Leporella mit allen Geschichten und gemalten Bildern nach Hause tragen. Was wäre, wenn diese Kinder die Möglichkeit hätten, jede Woche in eine Schreibschule zu gehen?

Text: Barbara TerNedden

Die Veranstaltung wurde durch die finanzielle Unterstützung der Stadt Bonn ermöglicht.


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13.10.2013: Junge „Ingenieurinnen“ lassen die Roboter tanzen!

 

Wer hat schon mal in seinem Leben einen Roboter gebaut? Mitglieder unseres KinderKulturClubs machten sich in einem Workshop des Bonner Wissensschaftsmuseums an diese sehr anspruchsvolle Aufgabe: sie konstruierten nach eigenen Vorstellungen einen Roboter mit einem Bausatz des LEGO Mindstorms-Systems RCX.

Gefragt waren Geduld, Durchhaltewille und technisches Geschick. Auch manches Misslingen musste bewältigt werden. Denn die Aufgabe war kniffelig: Kleine Teile, Drähte und jede Menge weitere technische Teilchen mussten zusammengefügt werden. Voller Eifer waren die jungen Techniker bei der Sache, auch wenn sie bei so viel Tüf­te­lei die Roboter zwischendurch der Mut verließ. Doch die Arbeit machte sich bezahlt: nachdem die kleine Gruppe aus acht Mädchen und einem Junge ihren Roboter programmieren durfte, durften sie ihn endlich in Bewegung setzen. Die kleine Maschine machte erste Schritte vorwärts, rückwärts, seitwärts - und konnte sich sogar schütteln und tanzen!

Ein großartiges Erfolgserlebnis, die die überwiegend weiblichen Jung-Ingenieurinnen mit Stolz erfüllte. Denn neben den neu erworbenen technischen Fähigkeiten, war die wichtigste Kenntnis an diesem Tag: "Ich kanns! Mit Ausdauer und Selbstvertrauen ist alles möglich!" Nicht nur für die junge Generation eine wichtige Erfahrung fürs Leben.

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