Ulrike Dahmer engagiert sich seit September 2020 ehrenamtlich im Verein. Sie unterstützt den Vorstand als Geschäftsführerin bei der Vorbereitung und Durchführung der Vorstandssitzungen und Strategiemeetings. Außerdem stellt Öffentlichkeitsarbeit einen Hauptschwerpunkt ihrer Arbeit dar.


1. Wie sind Sie zum Verein gekommen? Warum haben Sie sich für Kultur verbindet e.V. entschieden?

- Ich habe mich immer sehr stark ehrenamtlich engagiert, vor allem politisch und sozial. In meiner jüngeren Vergangenheit habe ich mehrere Jahre einen Asylkreis an einem Standort geleitet. Ich habe durch die Arbeit gespürt, wie wichtig es mir ist, die Menschen zu unterstützen, die Schwierigkeiten haben, sich in die Gesellschaft zu integrieren. Integration ist kein Automatismus! Sie geht in zwei Richtungen. Deswegen wollte mich gerne in dem Bereich weiter engagieren. Hier in Bonn wusste ich zunächst nicht wo, denn ich bin erst im Juni 2020 nach Bonn gezogen. Die Freiwilligenagentur hat mir den Verein Kultur verbindet e.V. dann empfohlen.

2. Was gefällt Ihnen besonders gut an der Vereinsarbeit?

- Das sind die Themenfelder, die mir besonders liegen. Ich habe ja bewusst ausgesucht, was mir Spaß macht. Meine Stärken liegen bei der Organisation und Kommunikation. Und genau dafür suchte der Verein auch Unterstützung bei der Vorstandsarbeit.

3. Momentan haben wir Corona-Zeit und einige damit verbundenen Einschränkungen. Wie kommen Sie in dieser Situation zurecht? Gibt es da bestimmte Tipps?

- Wir haben mit den virtuellen Meetings angefangen, statt direkte persönlichen Treffen zu machen. Das Zwischenmenschliche geht etwas verloren und es gibt oft keine Zeit für so wichtige Diskussionen am Rande, die oftmals sehr hilfreich ist. Ein digitales Meeting ist nicht meine bevorzugte Art, mit den Menschen zu kommunizieren, aber ich komme damit klar. Wir müssen ja Alle damit klarkommen!

4. Haben Sie ein bestimmtes Lebensmotto?

- " Das Glück ist mit dem Tüchtigen!" - das ist mein Lebensmotto. Ich fühle mich sehr glücklich mit dem, was ich mache. Ich versuche aber auch immer selber aktiv zu werden und erwarte nicht, dass es von irgendwo „angeflogen“ kommt. Ich habe das Gefühl, dass etwas Positives passiert, wenn man sich für seine Ziele einsetzt.

5. Lesen Sie gerne und haben Sie als Kind gerne gelesen? Haben Sie ein Lieblingskinderbuch?

- Ich lese gerne, aber komme leider zu selten dazu. Am meisten mag ich südamerikanische Literatur. Zum Beispiel Isabel Allende (Anm. der Redaktion: eine chilenisch-US-amerikanische Schriftstellerin) und Mario Vargas Llosa (Anm. der Redaktion: ein peruanischer Schriftsteller) oder ein Klassiker - Ernest Hemingway. Mein Lieblingskinderbuch ist "Das Sams" - eine Kinderbuchreihe von Paul Maar.

Am 20.01.2021 interviewt von Victoria Luin / Bildquelle: Kultur verbindet e.V.