24.09.2017: Workshop "Wir bauen ein Raketenauto"

Luftballons
Bildquelle: Pixabay

„Wir alle bauen ein Raketenauto“ - mit diesem Ziel kamen am 24. September ca. 14 Jungen und Mädchen aus Marokko, Syrien, Indien und anderen Ländern in den Räumen der AWO in Lannesdorf zusammen. Der Verein „Kultur verbindet“ hatte dazu eingeladen, und alle Kinder waren neugierig und aufgeregt, ob sie ein solches Auto wirklich selbst bauen können.
Vor dem Schrauben war aber zunächst Zuhören und Verstehen erforderlich. Wie und womit  kann ich Zentimeter und Millimeter genau messen? Wo soll der Punkt markiert werden, rechts oder links und wozu sind die komischen Schrauben da? Wer nicht richtig aufgepasst und Zentimeter und Millimeter verwechselt hatte oder falsch auf dem Lineal abgelesen hatte, war schnell auf dem Weg, eine Fehlkonstruktion zu fabrizieren. Aber mit geduldiger Hilfe der Erwachsenen waren nach einiger Zeit die Achsen des Autos eingeschraubt und die Räder montiert.
Jetzt fehlte nur noch der Aufbau für den „Raketenmotor“. Und wieder musste man genau messen und die Position des Aufbaus mit dem Bleistift markieren. Das ging diesmal besser, da man aus Fehlern gelernt hatte und wusste, wie man auf dem Lineal richtig die Zentimeter und Millimeter ablesen kann. Doch jetzt war Geduld erforderlich, - eine große Herausforderung für alle. Denn der Motoraufbau musste auf das Holz geklebt werden. Und einige konnten nicht abwarten, bis der Klebstoff getrocknet war, so dass der Block immer wieder umfiel. Deshalb hatte der Chefingenieur und Konstruktionsleiter die einzig richtige Idee: Hände weg vom Auto und die Zeit mit Singen überbrücken. Das machte allen Spaß und die notwendigen 10 Minuten zum Trocknen vergingen wie im Flug.
Jetzt mussten nur noch die Luftballons aufgeblasen und auf das Rückstoßrohr gezogen werden. Fertig war das Raketenauto und die Wettrennen auf dem Konstruktionstisch konnten beginnen. Die Luftballons wurden immer weiter aufgeblasen, um noch mehr Antriebsenergie und damit schnellere Autos zu haben. Aber auch hier musste das richtige Maß gefunden werden, denn so mancher Luftballons platzte und damit auch der Traum, das schnellste Auto zu haben. Am Ende waren alle stolz, ein Auto gebaut zu haben und als kleiner Ingenieur bzw. Ingenieurin mit dem Raketenauto nach Hause gehen zu können.

 


 

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