Mai 2013: "Die Welt des Lesens" fördert "Meine erste Bibliothek" an der Erich-Kästner-Schule!!!

Hurra, 9  Kinder aus der Klasse 1a und 1b der Erich-Kästner-Schule in Kessenich können sich auf viele schöne Bücher freuen! Das Projekt "Meine erste Bibliothek" für diese Klassen ist bis zum Januar 2014 gesichert durch eine großzügige Förderung durch "Die Welt des Lesens", einer Stiftung der Büchergilde. Das Ziel dieser Stiftung ist es, einen Beitrag zur Förderung der Lesemotivation und Lesekompetenz bei Kindern und Jugendlichen zu leisten.  Wir freuen uns sehr über diesen Beitrag!

Alle BuchPatinnen und Paten sind weiter mit großer Begeisterung dabei.  Die  Kinder warten immer ganz gespannt auf "ihren" BuchPaten, erzählen uns die Lehrerinnen. Manch ein Kind hat sich schon  zwei oder drei Bücher erlesen. Ist auch das Lesen für die meisten Erstklässler eine harte Arbeit , so sitzen sie doch mit viel Ausdauer mit ihren Patinnen und Paten über dem Buch um die Geschichte zu entziffern! Was für ein Glück, dass es so schöne Bücher mit wunderbaren Bildern sind, da gibt es auch immer viel zu betrachten und zu erzählen!

Vielen Dank an die Büchergilde und ihre Stiftung "Die Welt des Lesens", die sich unsere kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer grad erschließen!

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Februar 2013: Erstklässler starten "Meine erste Bibliothek" in zwei Schulen

Aufmerksam und gespannt lauschten 29 Kinder den Erzählungen ihres zukünftigen BuchPaten. Die mit dem Paten gemeinsam gelesenen Bücher dürfen die Grundschüler am Ende ihrer selbst "erlesenen" Bibliothek hinzufügen.

Es war der jeweils dritte Auftakt des Kultur verbindet-Projekts "Meine erste Bibliothek" an der Erich-Kästner- und der Andreasschule. Eltern, Kinder und Paten kamen zum ersten Kennenlernen und die Kinder konnten sich aus der Bücherkiste ein Buch aussuchen. Nach einem Jahr sind sie oft stolze Besitzer ihrer ersten Bibliothek, die bis zu 12 selbst erlesenen Büchern enthalten kann. "Bücher sind ein wichtiges Kulturgut. Wir möchten, dass Kinder aus Zuwanderungsfamilien Zugang zu diesem Gut erhalten", sagt Arzu Cetinkaya, erste Vorsitzende des Vereins "Kultur verbindet". "Wir glauben, dass Kultur eine wichtige Rolle für die Persönlichkeitsentwicklung spielen kann."

"Durch die Freude an Büchern und die Freundschaft mit ihren BuchPaten sowie die besondere Aufmerksamkeit, die die Kinder erhalten, stoßen wir mehrere Entwicklungen an. Und ganz nebenbei verbessert sich die Lesekompetenz der Kinder" erklärt die Projektleiterin, Gerrit Oppelland-Hampel. "Wir freuen uns über den großen Erfolg dieses Projektes, das jetzt im dritten Jahr an drei Bonner Grundschulen etabliert ist."

An der Andreasschule  startete zum dritten Mal eine erste Klasse. Dort kooperieren wir mit der Bürgerstiftung Rheinviertel, die uns bei der Suche nach Paten und bei der Finanzierung der Bücher hilft. In der Erich-Kästner-Schule ging zum zweiten Mal eine erste Klasse an den Start. Dort suchen wir noch nach einer finanziellen Förderung.

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4.2.2013: Bücherkisten für Patenkinder in der Lyngsbergschule

Zehn Schüler der Bad Godesberger Lyngsbergschule haben die erste Etappe des Projekts "Meine erste Bibliothek" geschafft! In einer kleinen Feierstunde mit ihren Eltern und Lehrern übergaben ihnen ihre Paten Kisten zur Aufwahrung ihrer "erlesenen" Bücher - der Grundstock für ihre "erste Bibliothek."

Seit einem halben Jahr lesen sie gemeinsam mit ihren BuchPaten von unserem Verein ausgesuchte Bücher. "Wie sehr das Zutrauen aller in dieses Projekt wächst, sieht man auch an der regen Teilnahme der Eltern an dieser Veranstaltung", freut sich Gerrit Oppelland-Hampel, die dieses Projekt für den Verein "Kultur verbindet" an drei Schulen betreut. Wieviel Freude den Kindern das Lesen mit ihren Paten bereitet, merken alle Beteiligten, wie Herr Philipp, einer der Klassenlehrer: "Die Kinder wissen ganz genau, wann ihr Pate kommt und dann verschwinden sie wie der Blitz raus aus dem Klassenraum." Aber auch an der guten Nutzung der Schulbibliothek erkenne man, dass die Kinder inzwischen Freude am Lesen gewonnen haben, so Philipp weiter.

Und natürlich an ihren Fortschritten, die sich nicht nur aufs Lesen beziehen. "Mein Patenkind erzählt, dass es zu Hause immer wieder in den Büchern liest" , erzählt eine Patin. Eine Mutter wünscht sich, dass das Projekt auch im nächsten Schuljahr wieder für die zweite Klasse durchgeführt wird: "Dann hätten auch die Geschwister von Sharah die Chance, davon zu profitieren."  Und wie Herr Philipp hebt auch sie hervor, dass der besondere Gewinn für die Kinder darin liege, dass sie eine halbe Stunde in einer sehr wertschätzenden Beziehung volle Aufmerksamkeit erfahren.

Die BuchPaten tauschten bei einem leckeren Buffet - zubereitet von Barbara Fromm, Koordinatorin der BuchPatenschaften an der Lyngsbergschule - Erfahrungen und Anregungen aus. Da in der anschließenden Woche auch in Bonn der Karneval regiert, geht es für SchülerInnen und Patinnen nach Aschermittwoch in die nächste Runde. Dann wird auch der eigenen Bücherstand der SchülerInnen um weitere drei bis vier Bücher aufgestockt.

Photos: Gisela Ries

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10.12. 2012: 350 Euro! Wir freuen uns über die Spende der Parkbuchhandlung!

„Das sind mindestens 35 hochwertige Kinderbücher, die wir nun durch die Spende von Frau Ter Nedden, der Besitzerin der Parkbuchhandlung, für unser Projekt erhalten“ freut sich Arzu Çetinkaya, die Vereinsvorsitzende von Kultur verbindet e.V. „Die Kinder und die BuchPaten in drei Grundschulen werden sich sehr über diese schönen Bücher freuen! Wir sind sehr glücklich über die Kooperation mit der Parkbuchhandlung.“

Am 10.12.12 wurden die Bücher für die Erst- und Zweitklässler an den Verein „Kultur verbindet e.V.“ übergeben. Die Spende stammt aus einer Herman Hesse Veranstaltung der Parkbuchhandlung, die nicht nur dieses Geld sammelte sondern durch einen Aufruf von Frau Ter Nedden konnten auch sechs Besucher und Besucherinnen gewonnen werden, sich im Verein Kultur verbindet e.V. als BuchPaten zu engagieren. Zwei der neuen BuchPaten lesen schon ganz begeistert mit ihrem BuchPatenkind.

Seit vier Jahren setzt sich unser Verein aktiv dafür ein, Kindern aus Migrationsfamilien durch KulturPatenschaften, Besuche in Bonner Kulturstätten und Projekte wie „Meine erste Bibliothek“ so zu fördern, dass sie sich in dieser Gesellschaft mit Selbstvertrauen bewegen und erfolgreich sein können.  „Mit dem Projekt „Meine erste Bibliothek“ möchten wir bei Kindern, die zu Hause wahrschenlich ohne Literatur aufwachsen, die  Freude an Büchern wecken und gleichzeitg Freundschaften zwischen unterschiedlichen Generationen und Kulturen stiften.“ sagt Gerrit Oppelland-Hampel, die diese Projekte leitet. „Zwischen Paten und Kind entsteht meist eine große Zuneigung und über die Liebe zum Buch wird für die Kinder auch das Lesen zu einem erstrebenswerten Ziel“.

Ganz besondes freuen wir uns, dass die Parkbuchhandlung mit uns so eine fruchtbare Kooperation eingegangen ist. Sie berät und beim Bücherkauf und macht unser BuchProjekt bekannt. Die Parkbuchhandlung wird ihre letzte Veranstaltung am 14. Dezember, "Weihnachtszauber in der Parkbuchhandlung" ebenfalls dem Thema "Meine erste Bibliothek" widmen und zu BuchPatenschaften aufrufen. Dabei soll es nicht bleiben. Im nächsten Jahr sind weitere gemeinsame Projekte geplant.

Ab Februar werden wieder BuchPaten für die Andreasschule in Rüngsdorf und die Erich-Kästner- Schule in Kessenich gesucht. Interessierte wenden sich bitte an Arzu Cetinkaya : Tel. 0228-266 95 15 oder info(at)kulturverbindet-bonn.de.


 

Dezember 2012: Integration mit Pipi Langstrumpf

Sehen Sie die Audio-Slideshow zu unserem Projekt Meine erste Bibliothek: "Integration mit Pippi Langstrumpf. Mit Buchpatenschaften zur eigenen Bibliothek", der Bonner Journalistin Debora Höly

Klicken Sie hier, um das Video anzusehen!


 

30.8.2012: Ein Bücherregal für 17 Kinder der Erich-Kästner-Schule

Am 30.August war es soweit: "Meine erste Bibliothek" startete in die Phase 2. Mit neuen Büchern und einem kleinen Bücherregal begann für die Kinder in der Erich-Kästner-Schule der zweite Teil des BuchProjekts im neuen Schuljahr. Eltern, Patenkinder, BuchPaten und Lehrerinnen waren  bei der kleinen Feier dabei.

Seit Februar 2012 lesen 19 Zweitklässler wöchentlich mit einer BuchPatin oder einem BuchPaten in einer Einzelbetreuung in einem Buch. Nachdem das Buch gemeinsam durchgelesen ist, erhält das Kind es geschenkt und kann es stolz nach Hause tragen. So erliest sich manches Kind 2 bis 5 Bücher im Halbjahr. Die wird es ab nächster Woche auf seinem eigenen Regal zu Hause aufstellen können – der Anfang für „meine erste Bibliothek“ ist gemacht! In einer kleinen Feierstunde, zu der auch die Eltern eingeladen sind, wird den Kindern von ihren Paten das Regal als Anerkennung für ihre tollen Leistungen überreicht.

Dieses Angebot des Vereins „Kultur verbindet“ richtet sich an Kinder mit Migrationshintergrund. „Wir sind so glücklich über die Erfolge, die wir erzielen“ sagt Frau Arzu Çetinkaya, die Vereinsvorsitzende  von „Kultur verbindet“. „Wir wollen mit diesem Projekt die Freude der Kinder an Büchern wecken, ihnen zeigen, welche Schätze das Lesen von Büchern für sie bereit hält. Inzwischen zeigt unsere Erfahrung, dass wir noch auf ganz anderen Gebieten Entwicklungen anstoßen: Die Kinder werden selbstsicherer und trauen sich mehr zu, entwickeln ihre Sprachfähigkeit. Teilweise gewinnen sie eine ganz neue Einstellung zum Lernen!“

„Wir freuen uns, dass wir mit Hilfe des Vereins „Kultur verbindet“ unseren Kindern dieses zusätzliche Angebot machen können“, sagt Frau Koknat-Blankertz, die Leiterin der Erich-Kästner-Schule. „Die Freude am Lesen ist ein Grundpfeiler für den Schulerfolg. Da die Kinder in diesem Alter am besten in einer nahen Beziehung lernen, leisten die BuchPatinnen und Paten einen wunderbaren Beitrag für die Kinder. Es ist toll zu sehen, wie sehr sich die BuchPatinnen und Paten für ihr Patenkind engagieren.“

„Ich freue mich sehr über meine Aufgabe, sagt Heidi Baumann, eine der BuchPatinnen. „Es ist so beglückend zusehen, mit welcher Freude und welchem Stolz meine beiden Patenkinder ihre selbsterlesenen Buchschätze nach Hause nehmen. Ich weiß nicht, wem unsere Lesezeit mehr Freude macht, ihnen oder mir“.  Und Dijan, ihr Patenkind, trägt das Regal auch stolz zum Vater, nach dem sie vor der Runde von Paten, Lehrern und Eltern von ihren Büchern erzählt hat. „ Das Buch von den Prinzessinnen fand ich am aller schönsten“ sagt Dijan. Aber auch das Buch vom Vater, der ein Krakeler ist, hat ihr große Freude bereitet. „Wir sind außerordentlich froh, dass wir dieses Projekt mit der Hilfe des Spendenparlaments durchführen können. Ohne finanzielle Unterstützung könnten wir diese sehr wichtige und besondere Arbeit gar nicht leisten“ sagt Gerrit Oppelland-Hampel, die für das Projektmanagement im Verein Kultur verantwortlich ist.

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2.7.2012: "Kultur verbindet" schenkt Kindern Lektüre für die Sommerferien

Gemeinsame Leseaktion mit der Parkbuchhandlung.

Aufmerksam und neugierig lauschten rund 20 Kinder der Geschichte vom Ritter, der seine Socken verlor, vorgelesen von Barbara Ter-Nedden, Inhaberin der Parkbuchhandlung. 

Unser Verein war in die neuen Räume der Parkbuchandlung in Bad Godesberg eingeladen worden. Nachdem die Patenkinder, kleinere und größere Geschwister, zahlreiche Paten sowie Eltern die neuen Räume kennengelernt und der Geschichte gelauscht hatten, durften sich die Kinder anschließend ein Buch aussuchen, das ihnen der Verein "Kultur verbindet e.V.“ als Lektüre für die Ferienzeit schenkte.

Die Beschenkten sind Kinder, die am Projekt „Meine erste Bibliothek“ unseres Vereins teilnehmen. Eingeladen waren auch ihre BuchPatinnen und Paten, die wöchentlich mit ihrem Patenkind in einer von drei Bonner Grundschule lesen. Mit dem Projekt „Meine erste Bibliothek“ möchte der Verein die Liebe der Kinder zum Buch und damit zum Lesen wecken.

Dass dies gelingt, zeigte sich an der regen Beteiligung der Kinder, die sich meldeten, um eine Zeile vorzulesen sowie an ihren vielen Fragen zu den vorgelesenen Geschichten. Und als es dann daran ging, ein Buch auszusuchen, das sie in die Ferien mitnehmen und dann in ihre eigene Bibliothek aufnehmen dürfen, war die Begeisterung noch größer!

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie dieses Projekt finanziell fördern würden! Mehr Informationen finden sie hier.

 

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Mai 2012: Vorlesen fördert die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder

Das ergab jetzt die fünfte repräsentative Studie zum Thema Vorlesen der Stiftung Lesen, der Deutschen Bahn und der Wochenzeitung "Die Zeit", die Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Die Studie untersuchte "Die Bedeutung des Vorlesens für die Entwicklung des Kindes". Vielen Kindern fehle der zentrale Bildungs- und Entwicklungsanreiz durch Vorlesen völlig, bei anderen komme er zu kurz und erfolge meist einseitig durch die Mütter, so heißt es in der Studie. "Die Vorlesesituation in Deutschland ist defizitär", sagte Simone Ehmig, Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung. "Dabei hat die Studie ergeben, dass das Vorlesen bedeutsam ist für die Entwicklung und das spätere Kindes- und Jugendalter. Sie zeigt, in wie vielen Bereichen sich Kinder, denen vorgelesen wird, anders entwickeln als Kinder, denen nicht vorgelesen wird - nämlich nicht nur in ihrem Leseverhalten, sondern auch in ihrer sozialen Kompetenz, ihrem Schulerfolg und ihrer aktiven Freizeitgestaltung."

 


 

März 2012: Bücherregale und Freudentränen

In der kleinen Bibliothek der Lyngsbergschule in Bad Godesberg war kaum mehr ein Durchkommen: Etwa 30 Erwachsene, darunter Mütter, Väter, Lehrerinnen und Lesepaten waren dabei, als die 12 Lesepatenkinder ihr Bücherregal in Empfang nehmen durften.

Aber zunächst hieß es Mut aufbringen: Gemeinsam mit ihrem Lesepaten stellten die Schüler ihre Leseerfolge vor und erzählten von den vielen Geschichten, die sie im vergangen Jahr mit ihren Paten gelesen haben. Dabei blieb die eine oder andere Freudenträne der Mütter nicht aus. „Da sieht man direkt, dass unsere Lesepatenschaft viel bewirkt“, sagt Barbara Fromm, eine der Patinnen. Dass sich zwischen Buchpaten und ihren Patenkindern schon eine richtige Freundschaft entwickelt hat, merkt man an den selbstgemalten Bildern oder Blumen, die sie stolz an ihre Paten überreichen.

Die erste Bibliothek für das Kinderzimmer

Für ihre eigene kleine Bibliothek durfte sich jedes Patenkind ein kleines Bücherregal und eine Buchstütze in Buchstabenform für zu Hause mitnehmen. Auf das Regal sollen alle Bücher gestellt werden, diegemeinsam mit dem Lesepaten gelesen wurden. Die Regale und die Buchstützen sind eine Spende von Kultur verbindet e.V. Nachdem alle Regale an ihre neuen Besitzer übergeben waren, lernten sich Eltern und Lesepaten teilweise zum ersten Mal persönlich kennen. „Mit so vielen Leuten hätten wir heute gar nicht gerechnet“, sagt Arzu Cetinkaya, die Vorsitzende des Vereins Kultur verbindet. „Die Veranstaltung war ein voller Erfolg!“

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Oktober 2011: Kinder erlesen sich ihre erste Bibliothek

„Ob Bibi Blocksberg oder Pipi Langstrumpf – viele Buchfiguren gehören zum festen Bestandteil einer Kultur. Wir möchten, dass sie auch Kinder mit Migrationshintergrund in ihrer Entwicklung begleiten und damit einen Beitrag zur Integration leisten. Mit dem Projekt ‚Meine erste Bibliothek‘ möchten wir die Freude der Kinder an Büchern wecken und durch die die Lesestunde mit IHREM Paten bei den Kindern Entwicklung auf den verschiedensten Ebenen anstoßen: Stolz auf ihre Fähigkeiten, Selbstvertrauen und eine positive Einstellung zur Schule. Dies sind die Grundpfeiler für erfolgreiches Lernen.“ sagt Frau Arzu Çetinkaya, die Vorsitzende des Vereins Kultur verbindet.

Zwei Kinder der zweiten Klassen der Lyngsbergschule werden ein Jahr lang einmal in der Woche gemeinsam mit ihrem Paten oder Patin ein Buch lesen. So kann sich ein Kind im Laufe des Schuljahres 6 bis 8 Bücher „erlesen“, die es dann stolz aufs eigene Bücherregal stellen kann. Das Bücheregal ist ein Geschenk des Vereins Kultur verbindet. Dieser Godesberger Verein setzt sich seit drei Jahren aktiv dafür ein, Kindern aus Migrationsfamilien durch KulturPatenschaften, Besuche in Bonner Kulturstätten und Projekte wie „Meine erste Bibliothek“ so zu fördern, dass sie sich in dieser Gesellschaft mit Selbstvertrauen bewegen und erfolgreich sein können. "Wir wollen mit diesem Projekt den Kindern etwas bieten, was eine wunderbare Ergänzung zum Unterricht ist: Zeit und intensive Aufmerksamkeit, für eine Weile im Mittelpunkt stehen, mit jemand aus der deutschen Kultur eine freundschaftliche Beziehung entwickeln!

Ganz nebenbei verbessern sich die Lesefähigkeiten der Kinder sehr.“ sagt die Psychologin Gerrit Oppelland-Hampel, die diese Projekte des Vereins leitet. Die Schulleiterin der katholischen OGS-Lyngsberg, Frau Maria Karikari, wie auch ihr Kollegium, begrüßen ausdrücklich dieses Angebot. Sorgfältig haben sie für zwölf der Migrantenkinder aus ihren beiden 2. Klassen bei einem Zusammentreffen mit Vorstandsmitgliedern von Kultur verbindet e. V. und den Paten die „passenden“ BuchPaten ausgewählt.

Die zehn Paten und Patinnen zwischen 26 und 67 Jahren freuen sich, heute ihr Patenkind kennen zu lernen und auch wieder in Kinderbüchern lesen zu können. „Sprache und Lesen sind der Schlüssel zur Bildung. Gerade am Anfang des Leselernprozesses brauchen die Kinder mit Migrationshintergrund sehr viel persönliche Betreuung und Unterstützung, um erfolgreich zu starten. Im Grundschulalter lernen die Kinder am meisten in einer liebevollen Beziehungssituation. Genau das ist es, was die BuchPaten bieten können: Freude am Kind, Freude an seinen Erfolgen und Wertschätzung. Wir freuen uns, dass wir durch dieses Projekt unsere Kinder noch besser unterstützen können.“ sagt Frau Maria Karikari, die Leiterin der Lyngsbergschule. Die gefüllte Bücherkiste steht bereit. Heute können sich die Kinder mit ihren Paten das erste Buch für ihre erste Bibliothek aussuchen. Bibi Blocksberg, Pippi Langstrumpf und andere warten darauf, in das Kinderzimmer von Tamir und den anderen Kindern einziehen zu können.

Die Bücher wurden vom Schulverein der Lyngsberschule und vom Verein Kultur verbindet gespendet. „Für den Start reicht es, aber uns fehlen noch weitere Bücher. Wir freuen uns sehr über Unterstützung durch Spenden. Eine Spende von 10 bis 15 Euro reicht für ein schönes Buch, das ein Kind für lange begleiten kann. Wir freuen uns auch über weitere Paten und Patinnen, die uns an Bad Godesberger Schulen unterstützen“ sagt die Projektleiterin Gerrit Oppelland-Hampel.

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