13.03.2016: Besuch im Museum König – Phantastische Tierwelt begeistert die Kinder von Kultur-verbindet

Am 13. 3. folgten 15 Kinder – gebĂŒrtig aus den verschiedensten LĂ€ndern - mit einigen BuchPaten und Betreuern gern der Einladung des Museums König zu einer FĂŒhrung durch die Ausstellungshalle und einem anschließenden Workshop.

Die erste Freude fĂŒr die Kinder war, auf das nachgebaute Nilpferd zu klettern und sich stolz als Reiter/in fotografieren zu lassen. Das gibt es nicht alle Tage!

Unser FĂŒhrer, Herr Bock, erklĂ€rte uns dann das KnochengerĂŒst des riesigen Mammuts, das im Eingangsbereich der Ausstellung zu sehen war. Dann ging es weiter in den Lebensraum der Steppe, wo ausgestopfte Elefanten, Löwen, Zebras, Antilopen, Geparden, Giraffen usw. in ihrer natĂŒrlichen Umgebung bewundert werden konnten. Die Kinder durften auch echte Felle von einigen Tieren streicheln und sie den ausgestellten Tieren zuordnen. Es wurden sogar die Zugvögel Storch und Kuckuck in der Steppe entdeckt, die im Winter ja auch zu diesem Lebensraum gehören.

Dann ging es weiter in den Workshop-Raum des Museums, wo die Kinder sich verschiedene Tiermasken aussuchen durften. Mit viel Eifer malten sie die Pappformen bunt. Wie gut, dass beim Zusammenbauen der Masken ein paar Erwachsene helfen konnten. Am Ende gab es viele lustige Elefanten-, Zebra-, Krokodil- und Nashorn-Kinder, die  stolz in die Kamera guckten und sich riesig ĂŒber ihre Masken freuten. Als die Kinder damit zum Ausgang gingen, freute sich auch so mancher Museumsbesucher ĂŒber das lustige Bild.

Bericht: Ingrid Meier

 


 

28.02.2016: Wir bauen ein Elektroauto!!!!

Die 12 MĂ€dchen und Jungen waren sehr motiviert. Sie konnten den Beginn des Workshops kaum erwarten.

In der ersten Stunde wurden einige Grundkenntnisse vermittelt. Wie entsteht ElektrizitÀt? Wie erstelle ich einen Stromkreis? Welche Funktion hat ein Schalter? In der zweiten Stunde erfolgte dann der Bau eines eigenen Elektroautos. Alle Teilnehmer waren sehr konzentriert bei der Arbeit und  erledigten die ihnen gestellten Aufgaben mit viel Geschick und Können. Der Lohn war das eigene Elektroauto mit dem dann auch sofort Rennen veranstaltet wurden.


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31.01.2016: Abenteuer Fliegen!

 

Der Workshop zum Thema Fliegen war fĂŒr alle Kinder wieder eine aufregende und gelungene Veranstaltung!

Zuerst durften die Kinder ausprobieren, ob sie selbst fliegen können, aber so sehr sie auch von den StĂŒhlen nach oben sprangen und mit den „FlĂŒgeln“ schlugen – es wollte nicht klappen. Es liegt an der Schwerkraft, wie die Kursleiterin von Abenteuer Lernen den Kindern erklĂ€rte, die Kraft, die uns nach unten zieht. Sie ist nicht leicht zu ĂŒberlisten.

In kleinen Experimenten konnten die Kinder ausprobieren, wie sie Dinge zum Schweben und Fliegen bringen. Bei Federn reicht ein wenig Atemluft oder Wedeln mit der Hand, aber auch die WĂ€rme einer Flamme lĂ€sst Dinge in die Luft steigen. Viel Spaß macht auch der RĂŒckstoß, wenn man einen aufgeblasenen Luftballon loslĂ€sst und dieser pupsend und krachend durch den Raum zischt.

Zum Schluss wurden draußen vor der TĂŒr noch die aus Filmdosen gebauten und mit buntem Papier verzierten Raketen gestartet. Der Treibstoff war Wasser und eine Brausetablette. Der Druck, der entsteht, wenn die Brausetablette sich auflöst und Gas entsteht, sprengt den Deckel weg und die „Dosenraketen“ fliegen mit einem lauten „Plock“ bis in Baumspitzen. Alle waren begeistert!

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05.12.2015 - "Der Schneemann. Ein musikalisches WintermÀrchen"

 

 

Am 05.12.2015 hatten die  Kinder Gelegenheit, in der Beethovenhalle die Generalprobe  "Der Schneemann. Ein musikalisches WintermÀrchen" zu besuchen.

Anschließend besuchten einige Kinder noch mit ihren Eltern und Buchpaten das Geburtshaus von Beethoven und das Denkmal auf dem MĂŒnsterplatz.

 

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08.11.2015: Kleine Ingenieure und Ingenieurinnen konstruieren Elektroautos!

 

 

Workshop „Wir bauen Elektroautos“

Das Interesse an diesem von Kultur verbindet e.V. organisiertem Workshop war riesig, so viele Kinder wollten mitmachen, besonders die Jungen, aber auch MĂ€dchen waren begeistert.
Es zeigte sich, dass das gemeinsame Basteln, die Erkenntnisse und Aha-Effekte sowie die gemeinsame Freude auch ein Kind, dass erst vor kurzem als FlĂŒchtling nach Bonn gekommen war und die Sprache nicht verstand, in die Gruppe einband, so dass die angebotene Übersetzungshilfe durch ein anders MĂ€dchen gar nicht gebraucht wurde. Kultur verbindet eben.
FĂŒr alle Kinder waren Begriffe wie ElektrizitĂ€t, Batterie, Pole oder Stromkreis fremd und kompliziert, aber durch die Arbeitsmaterialien lernten sie diese praktisch kennen. Jeder baute einen Stromkreis auf, konstruierte eine Karosserie aus Pappe und verband den Motor mit dem Stromkreis. Alle erreichten das Ziel: Die Autos fuhren. Manchmal auch rĂŒckwĂ€rts, aber mit kleinen Tipps durch die Kursleiterin wurde die Umpolung schnell geschafft. Mit Stiften, Federn und Klebebuchstaben erfolgte noch das individuelle „Tuning“, bevor es nach draußen zum Proberennen ging.
Der Kurs soll unbedingt noch einmal angeboten werden. Vielen Dank auf Shiri Dettmann-Nouri fĂŒr die Organisation und Betreuung, an Abenteuer Leben fĂŒr die fachliche Leitung und an die Patin Lore JĂŒrgens, der die Teilnahme am Workshop viel Freude gemacht hat und der wir auch diesen Bericht ĂŒber die Veranstaltung verdanken!

 

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19.04.2015: SchlĂŒrfen BĂ€ume? Ja, sie tun es! Abenteuer bei den Baumriesen!

 

Ein faszinierendes Spiel- und NaturgelÀnde lockte wiedermal die BuchKinder und Ihre Paten an den Mehlemer Bach, diesmal mit dem Ziel:
„Wir besuchen die Baumriesen“
So ein Baum kann 100 Meter hoch werden, so hoch wie ein Fußballfeld lang ist! Der Baum ist also ein echter Riese und in seinem Stamm
ist ganz schön was los, damit dieser riesige Kerl bis oben ernĂ€hrt wird und BlĂ€tter kriegen kann. Unsre Leiterin hatte sogar Stethoskope mitgebracht, damit alle mal an einem Stamm horchen konnten. Ein MĂ€dchen konnte so etwas wie ein SchlĂŒrfen hören. An einer dĂŒnnen Baumscheibe erkannten wir Jahresringe. Durch starkes Pusten an dem Versorgungsring begann aufgestrichenes SpĂŒhli durch zu schĂ€umen: da mussten Röhrchen drin sein!
Den stĂ€rksten Moment beim HineinfĂŒhlen in einen Baum erlebten wir, als paarweise immer der eine den Baum spielte, sich schwer und fest verwurzelt auf seinen FĂŒssen aufbaute und der andere ihn auszureißen versuchte. Oder beim blinden BaumfĂŒhlen, auch paarweise erlebt.
Beim anschließenden spielen und klettern am Bach, einschließlich BrĂŒckenbau, waren die Kinder einfach glĂŒcklich.

Bericht Lore JĂŒrgens
Fotos Shiri Dettmann-Nouri

 


 

18.04.2015: Besuch bei Löwen und Schlangen

Dieser Ausflug fĂŒhrte die Kinder in die Savanne und die Tierwelt Afrikas, die sie mit großen Augen und Spannung betrachteten. Welche Tiere leben in welcher Landschaft? Wie unterscheidet man einen Leoparden von einem Gepharden? Darauf wussten die Kinder bald eine Antwort. "Der eine hat Punkte und der andere Ringe im Fell" rief ein Junge.
Eine echte Schlangenhaut gehörte zu den Requisiten, die Herr Bock, der FĂŒhrer vom Museum König, hervorbrachte und auch ein Leoparden und ein Geparden Fell durften betastet werden. Begeisterung rief auch die echte LöwenmĂ€hne hervor.
"Wie unterscheidet man den Löwen von der Löwin?" "Der Löwe hat eine MÀhne!", riefen 3 Kinder im Chor.
"Kamel oder Dromedar?"
Angereichert mit vielen EindrĂŒcken und neuem Wissen ging es dann in den Workshop. Hier konnten die Kinder Masken von ihrem Lieblingstier der Ausstellung
ausschneiden und bemalen. Bevor es an diese Arbeit ging, durften die Kinder einen Trommelwirbel veranstalten.

Bericht und Fotos Shiri Dettman-Nouri

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15.03.2015: 14 Kinder erleben musikalische Abenteuer mit der kleinen Hexe

Mit großem VergnĂŒgen und Einsatz verfolgten 14 Kinder  sowie Eltern und Paten die musikalisch dargebotenen Abenteuer der kleinen Hexe. Die kleine Hexeist erst 127 Jahre alt und darf deswegen noch nicht in der Walpurgisnacht mit den großen Hexen tanzen. Nun versucht sie zu beweisen, dass sie eine gute Hexe ist und hilft mit ihren Zaubereien den Menschen - aber das ist genau das, was die anderen Hexen nicht von einer "richtigen" Hexe erwarten!  Auf der LED Leinwand im Telekomforum konnten die Zuschauer alle diese Abenteuer verfolgen. FĂŒnf Musiker des Beethoven Orchesters und der ErzĂ€hler nahmen das Publikum mit. Alle beteiligten sich mit Begeisterung bei diesem Mitmachkonzert. Sie ließen den Regen niederprasseln indem sie auf die RĂŒckenlehnen der Zuschauer vor ihnen klopften. Donner brauste auf, wenn alle mit dem FĂŒĂŸen stampften und mitsingen durften  und wollten alle auch!

Ein großes VergnĂŒgen fĂŒr Groß und Klein, dieses Mitmachkonzert von "Kinder ins Konzert". Wir freuen uns, dass wir daran teilnehmen konnten!

Text und Foto
Shiri Dettmann-Nouri

 


 

01.03.2015: Warum können wir nicht fliegen?

 

 

Wer ist denn schon mal geflogen? Auf diese Frage der PÀdagogin des Deutschen Museums  konnten einge der Kinder mit ihren Erfahrungen antworten:
Mouad sagt: ich bin nach Marokko geflogen und Ayyub: ich nach Algerien. Karan sagt: ich nach Dubai, ein anderer: ich in die TĂŒrkei! Der JĂŒngste in der Runde ist in die Heimat seiner Eltern, nach Nepal geflogen.

Warum fliegen große Flugzeuge und kleine Vögel, Menschen aber nicht? Dieser Frage gingen die 14 Kinder im Workshop des Deutschen Museums nach.
Wie die BrĂŒder Mongolfier 1783 sich als erste den Traum vom Fliegen erfĂŒllt haben, in dem sie mit einem Heißluftballon in die LĂŒfte aufstiegen, können die Kinder gleich praktisch nachvollziehen: ein kleiner Heißluftballon wird mit Stausauger aufgeblasen und zum großen Spaß der Kinder steigt er auf! Das wollen sie am liebsten gleich noch mal ausprobieren!

Anschließend soll ein Luftballon in eine Flasche gesteckt werden und darin aufgeblasen werden. Wird es funktionieren? Die Kinder versuchen wa. Adrian ruft: "das ist voll schwer." Warum geht es nicht, wird gefragt. Hiba: "weil die Flasche nicht leer ist." Um den Ballon in der Flasche aufblasen zu können,muss die Restluft aus der Flasche ausweichen können, erfahren die Kinder von der PĂ€dagogin und dies wird gleich mit Hilfe eines Strohhalms umgesetzt.

Mit vielen praktischen Experimenten nÀhern sich den Fragen von Luftdruck und Luftwiderstand an. Warum also kann der Mensch nicht fliegen? Er braucht dazu ein Antriebssystem und etwas was ihn in der Luft hÀlt, z.B. ein Rotorblatt!

Diese Erkenntnis wird gleich in die Tat umgesetzt. Scheren und BlĂ€tter werden verteilt werden , die Kinder schneiden und falten, eine Lasche vor , die andere zurĂŒck. Als Gewicht wird eine Papierklammer angebracht und auf gehts auf die Empore um von dort unter Lachen und Jubeln ihre Rotoren zum fliegen zu bringen. Was sie ihren Eltern beim nĂ€chsten Flug zur Familie wohl alles erzĂ€hlen werden?

Text und Fotos:   Shiri Dettmann-Nouri

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1.2.2015: Messer, Schere, Feuer, Licht gehören in KinderhÀnde nicht, oder doch?!



Mit der richtigen Kenntnis aber doch, das fand unser Verein Kultur verbindet e.V.  und lud ein zu einem Workshop von Abenteuer lernen e.V., der sich rund ums Thema Feuer drehte.

Zwölf Kinder trafen sich am am ersten Sonntagvormittag im Februar um  einen ebenso aufregenden wie sicherheitsbewussten Zugang zum Thema Feuer zu erhalten.

Groß waren die Augen als einige Kinder das wohl erste Mal in ihrem Leben ein Streichholz entzĂŒndeten. Nach einigen Hinweisen zum richtigen Halten des Streichholzes ging es los: Kerzen wurden entfacht und diese nĂ€her untersucht. „Wenn ihr euch die Kerze anseht, was fĂŒr Farben seht ihr?“, fragte die pĂ€dagogische Leiterin. „Blau“, „grĂŒn“, rief es da und „weiß“ und „gelb“. „Wenn ihr jetzt ein Glas drei Sekunden lang in die gelbe Flamme haltet, was passiert dann?“ – „Es wird schwarz“, wurde da beobachtet. – „Genau. Und was ist das, was das Glas so schwarz macht?“ Verschiedene VorschlĂ€ge fĂŒllten den Raum: „Asche“ und „Wachs“ war da zu hören. „Nein. Das was der Schornsteinfeger hat. Mit ‚R‘ fĂ€ngt es an...“ – „Rauch!“ – „Nein. Der Rauch macht das – Ruß!“ – „Ah!“, stöhnten die Kinder, froh endlich das passende Wort gefunden zu haben. Dann folgte die ErlĂ€uterung: „Der Ruß macht, dass es so schön gelb leuchtet.“ Erneut war ein „ah“ zu vernehmen.

Anschließend wurden einige Experimente zum Thema Luft und Feuer gemacht und schon bald wussten alle, dass Feuer Sauerstoff zum Atmen braucht genauso wie wir Menschen. Der kleine Selim Ă€ußerte gar den Verdacht „weil da eine Kerze im Körper brennt.“ Dann wurden Wunderkerzen untersucht und mit EisenspĂ€nen wurden diese nachgebaut. Am Ende hatte es draußen angefangen zu schneien. Trotzdem gelang es den unerschrockenen Feuerwerksmeistern zum Abschluss ein Feuer zu entfachen, an dem schließlich jeder noch einmal eine Wunderkerze entzĂŒnden durfte.

Wir danken der der AWO in Pennefeld (Bad Godesberg), die uns ihre RĂ€ume zur VerfĂŒgung stellte.

Text und Fotos Philip Freytag

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