28.02.2016: Filmbeitrag "Meine erste Bibliothek"

F├╝r alle, die den kurzen Film ├╝ber das Projekt ÔÇ×Meine erste BibliothekÔÇť am 28.02.16 im ZDF verpasst haben, hier ein Link zur Mediathek vom ZDF: Filmbeitrag. Durch die K├╝rze des Beitrages konnten nicht alle Aspekte der Arbeit dargestellt werden und nur ein kleiner Einblick wiedergegeben werden.


 

20.02.2015: 9 flei├čige Leserinnen und Leser freuen sich ├╝ber ihre B├╝cherkisten!

 

Gro├če Freude bei den Kindern der zweiten Klassen der Gotenschule ├╝ber die B├╝cherkiste, die sie zum Abschluss des ersten halben Jahres als Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekt "Meine erste Bibliothek" in einer kleinen Feier erhalten haben. Jetzt d├╝rfen die flei├čigen Leserinnen und Leser ihre eigene B├╝cherkiste auch noch sch├Ân und ganz nach eigenem Geschmack gestalten, bevor sie sie zu Hause mit den im ersten Halbjahr erlesenen B├╝chern best├╝cken. Mit gro├čem Vergn├╝gen suchen sie die sch├Ânsten Bildchen aus dem Angebot heraus, w├Ąhrend man im Hintergrund leise Stimmen h├Ârt. BuchPaten und Eltern sitzen an den Schultischen mit einer Tasse Kaffee und unterhalten sich ├╝ber die Erlebnisse mit dem Kind, lernen sich ein bisschen besser kennen und verabreden vielleicht schon die Teilnahme am n├Ąchsten Kulturausflug, den der Verein zus├Ątzlich zu den B├╝chern f├╝r die Kinder anbietet.

"Wie sch├Ân, dass wir nun schon mit dem zweiten Jahrgang dieses wunderbare Projekt "Meine erste Bibliothek" des Vereins Kultur verbindet bei uns an der Schule erleben k├Ânnen", freut sich Sabine K├╝tting, Rektorin an der Gotenschule.┬á Jeweils neun Kinder aus zugewanderten Familien der zweiten und der dritten Klassen erhalten jede Woche in der Schule Besuch von ihrem BuchPaten um gemeinsam in einem Buch zu lesen und miteinander zu erz├Ąhlen. "F├╝r uns ist das Ziel dieses Projektes, dass die Kinder B├╝cher entdecken und sich so die Liebe zum Buch entwickelt. Ebenso wichtig ist uns, dass sich die Paten, die Kinder und die Familien der Kinder n├Ąher kennenlernen und so Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergr├╝nden ins Gespr├Ąch kommen" , erkl├Ąrt Arzu Cetinkaya, die Vorstandsvorsitzende des 'Vereins Kultur verbindet'. Wir freuen uns sehr, dass diese Projekt hier an der Schule m├Âglich wird, weil wir von der Rober-Bosch-Stiftung eine F├Ârdersumme f├╝r 3 Jahrg├Ąnge erhalten haben. Genauso wichtig ist das l├Ąngerfristige Beisammensein von Paten und Kindern. So k├Ânnen auch Freundschaften entstehen."

Und wie ist es f├╝r die Kinder? "Die Kinder freuen sich jede Woche auf ihren BuchPaten! Sie k├Ânnen diese spezielle halbe Stunde kaum abwarten!" beobachten Frau Saulheimer und Frau Bauer, die Lehrerinnen der Klasse 2 a und 2b.

"Dieses Projekt wird hier in der Schule wunderbar angenommen" meint Ingmar Jochem, der selber BuchPate ist und das Projekt an der Gotenschule koordiniert. " Das Zusammensein mit den Kindern bereitet uns allen gro├če Freude. Wir w├╝rden uns ├╝ber weitere Interessenten freuen, denn es warten noch einige Kinder auf einen BuchPaten!"

Mehr zu diesem Ereignis finden Sie im General Anzeiger, der dar├╝ber berichtete.

Text Gerrit Oppelland-Hampel
Fotos: Ingmar Jochem

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August 2014: Eine B├╝cherkiste f├╝r das eigene Zimmer

 

 

Seit Februar lesen die 12 Kinder der Klassen 1 der Erich-K├Ąstner-Schule jede Woche eifrig mit ihren BuchPaten im Rahmen unseres Projekts Meine erste Bibliothek in wundersch├Ânen Kinderb├╝chern. Damit die inzwischen erlesenen Sch├Ątze nun auch zu Hause einen guten Platz finden und wirklich eine erste Bibliothek der Kinder sind, gab es zum Schuljahresende in einer kleinen Feierstunde eine B├╝cherkiste zum Geschenk. Die stolzen Leserinnen und Leser erz├Ąhlten gemeinsam mit ihren BuchPaten, teils mutig, teils sehr sch├╝chtern, von den sch├Ânen B├╝chern, die sie gelesen haben. Auch die BuchPaten wurden beschenkt: Eine T├╝te mit S├╝├čigkeiten und ein ganz liebevoll bemalter Brief das in Erstkl├Ąssler Handschrift ein pers├Ânliches Dankesch├Ân enthielt, reichten die Kinder ihren Paten. Die ganz Mutigen lasen diesen Brief sogar laut vor.┬á Jedes Kind erhielt von Lehrern, Paten und von den vielen stolzen Eltern, die erschienen waren, gro├čen Beifall und konnte stolz mit seiner neuen B├╝cherkiste zur├╝ck zu Mutters oder Vaters Scho├č.

Nach den Ferien geht es weiter! Jede Woche ein Besuch der BuchPatin oder des Paten in der Schule und viele sch├Âne B├╝cher, die in der B├╝cherkiste warten! Die Kinder freuen sich auf die Ferien - und auf das Wiedersehen mit ihren BuchPaten und viele neue B├╝cher und Ausfl├╝ge zu Kulturveranstaltungen mit ihren Paten, Eltern und dem Verein! Die B├╝cher verdanken wir der freundlichen F├Ârderung durch die B├╝chergilde mit ihrer Stiftung Welt des Lesens, die uns die Umsetzung dieses Projekts in der K├Ąstnerschule erm├Âglicht! Ganz herzlichen Dank daf├╝r!

Herzlichen Dank auch an unsere BuchPatinnen und -Paten sowie die beiden Koordinatorinnen, Heid Baumann und Sabine B├Âhm, und die engagierten Lehrer, die alle mit viel Liebe und Einsatz daf├╝r sorgen, dass┬á das Projekt in so guten Bahnen l├Ąuft.

Text: Gerrit Oppelland-Hampel
Fotos: Gisela Ries

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Juni 2014: Neun B├╝cherw├╝rmer tragen vor: Lesefest in der Gotenschule

 

 

Im Klassenzimmer der 2A sa├čen sie nach einem erfolgreichen Jahr zusammen: neun der elf am Projekt ÔÇ×Meine erste BibliothekÔÇť teilnehmenden Kinder mit ihren Eltern und ihren BuchPaten. Die Eltern hatten jede Menge Knabbereien mitgebracht und allen war der festliche Moment anzumerken. Nach der Begr├╝├čung durch unseren Koordinator, Ingmar Jochem, ergriff┬á Arzu ├çetinkaya, Vorsitzende von ÔÇ×Kultur verbindet e.V.ÔÇť ┬ádas Wort und gratulierte allen Beteiligten zu der erfolgreichen Umsetzung des Projektes ÔÇ×Meine erste BibliothekÔÇť hier an der Gotenschule: den Paten f├╝r ihr Engagement, den Kindern f├╝r ihre Geduld und den Eltern f├╝r die Offenheit, diese Konstellation zuzulassen und besonders auch den Lehrerinnen, die dieses Projekt mit ihrem Engagement unterst├╝tzen. Nicht zuletzt galt ihr Dank der Robert Bosch Stiftung, die das Projekt im Rahmen ihres Programms ÔÇ×Werkstatt VielfaltÔÇť nicht nur bisher gef├Ârdert, sondern diese Unterst├╝tzung auch f├╝r insgesamt zwei Jahre zugesagt hat.

Dann betraten die eigentlichen Stars dieses Vormittags die B├╝hne. Je ein BuchPate setzte sich mit seinem Patenkind vor die versammelten G├Ąste und gemeinsam lasen sie vor. Dem ein oder anderen jungen Vorleser war die Aufregung dabei durchaus anzusp├╝ren, aber die Paten fl├╝sterten ihnen stets beruhigende Worte zu. So las Ahmed etwa aus ÔÇ×Timmi und der TigertempelÔÇť und Mohammed ein Gedicht von Ringelnatz vor. Der gr├Â├čte Moment war dann aber sicherlich nach dem Vorlesen, wenn st├╝rmischer Applaus ├╝ber die noch verzagten Interpreten niederbrach und die Paten ihren Kindern ├╝ber die Haare wuschelten oder auf die Schulter klopften. Jetzt konnten auch die Kinder befreit lachen und sich ├╝ber ihre gelungenen Darbietung und die Anerkennung freuen. Von Freude, Stolz und Selbstbewusstsein erf├╝llt, kehrten sie zur├╝ck in das Publikum.

Als die neun Jahre alte G├Âzde nach vorne kam, hatte sie kein Buch dabei; zumindest keines, das man irgendwo kaufen k├Ânnte: sie wollte etwas vorlesen, das sie selbst geschrieben hatte. Mit leiser Stimme las sie: ÔÇ×Danke f├╝r die B├╝cherkiste!ÔÇť, ÔÇ×Es war toll, mit dir zu lesen!ÔÇť und nat├╝rlich ÔÇ×Sch├Âne Sommerferien!ÔÇť.

Auch den Eltern waren Stolz und Freude anzumerken. Ben Saidi, einer der Anwesenden V├Ąter, meinte: ÔÇ×Es ist so wichtig, dass die Kinder ihre Talente hier entfalten k├Ânnen. Jeder Mensch hat Talente, aber nicht jeder kann sie entfalten.ÔÇť Auch Lehrerin Frau Cuzmin hob hervor, ÔÇ×Man merkt den Kindern an, dass sie die Erfahrung machen, etwas zu lernen, das sie anschlie├čend vortragen k├Ânnen. Das st├Ąrkt das Selbstbewusstsein.ÔÇť

Die BuchPatin Ingrid Behrens strahlt. Sie hat, wie viele andere BuchPaten, schon einen guten Kontakt zu der Mutter ihres Patenkindes entwickelt. ÔÇ×Mir macht das Zusammensein mit meinem Patenkind viel Freude und es ist so begl├╝ckend, die Entwicklung zu beobachten. Mein Patenkind liest nicht nur besser, viel wichtiger, es hat Selbstvertrauen gewonnen und ist an vielen Dingen interessiert.┬á Auch die Mutter sowie seine Lehrerin sind begeistert von seiner Entwicklung!ÔÇť

Wie verbunden sich die Kinder mit ihren Paten f├╝hlen, macht die Bemerkung einer der BuchPatinnen deutlich: Auf ihre Frage an ihr Patenkind, ob es nicht traurig sei, weil seine Eltern heute nicht kommen k├Ânnten, erhielt sie die Antwort ÔÇ×Aber du bist doch da!ÔÇť

Text: Philip Freytag
Fotos: Manfred Bergengruen

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April 2014: Das war ein sch├Ânes Fest! Gl├╝ckliche BuchPatenKinder, Eltern und Paten an der Gotenschule!!

 

Ein Gesumme und Gewirre im Klassenraum 2a der Gotenschule! Die Fotografen von der Presse sind schon da, jetzt muss schnell eine gute Aufstellung gefunden werden!

Heute ist ein besonderer Tag:┬á Eltern, Kinder, Paten, Lehrerinnen und die Presse sind geladen um die erste Etappe der Kinder im Projekt "Meine erste Bibliothek" zu feiern. Elf Kinder haben seit 7 Monaten einmal w├Âchentlich mit ihren Paten gelesen und erhalten nun eine B├╝cherKiste, in der sie ihre erlesenen Sch├Ątze verwahren k├Ânnen: eine erste Bibliothek f├╝rs Kinderzimmer! Neugierige Blicke wandern zu den sch├Ân geschm├╝ckten und gestapelten und mit einem bunten Namensschild versehenen Kisten: Welches ist wohl meine?

Arzu ├çetinkaya, Vereinsvorsitzende von Kultur verbindet, fragte die Kinder, wie ihnen das Lesen mit ihren BuchPaten gef├Ąllt. Gut! ist die Antwort. Und wie viele B├╝cher wurden schon gelesen? F├╝nf! Acht! auch acht!┬á Ein stolzer Erfolg f├╝r die Kinder der Klasse 2a und 2b, finden auch die Lehrerinnen Frau Gehrigk und Frau Konst-Cuszim.

"Wir sind immer wieder begeistert, zu sehen, mit welcher Freude die Kinder in diesem Projekt dabei sind! Unser Ziel ist es, dass Freundschaften entstehen." sagt Arzu Cetinkaya. " B├╝cher k├Ânnen Freunde werden, diese Erfahrung wollen wir Kindern vermitteln. Wir wollen aber auch Freundschaften stiften zwischen verschiedenen Generationen und unterschiedlichen Kulturen". Wie gut dies gelingt, best├Ątigt auch Frau K├╝tting, Rektorin der Gotenschule. "Es entwickelt sich eine Herzlichkeit, die Paten werden zu Familienmitgliedern!"

"Wir freuen uns sehr ├╝ber unsere wunderbaren und motivierten Paten. Ganz toll ist es, dass┬á viele Paten direkt aus der nahen Umgebung kommen, so ist die Verbindung zu den Familien auch viel einfacher! Damit unterst├╝tzen wir auch ein Ziel der Robert Bosch Stiftung, die dieses Projekt hier an der Gotenschule f├╝r zwei Jahre f├Ârdert. Wir unterst├╝tzen eine lebendige Nachbarschaft!" sagt Gerrit Oppelland-Hampel von Kultur verbindet.

Lebendig geht es zu bei diesem Fest. Man sieht BuchPaten und Eltern tief ins Gespr├Ąch versunken und nur langsam l├Âst sich die fr├Âhliche Gesellschaft auf.┬á Montag geht es weiter mit der BuchStunde! Alle freuen sich darauf! Mehr dazu lesen Sie hier beim General Anzeiger!
Wie es mit dieser Klasse begann, lesen Sie in dieser Pressever├Âffentlichung...
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13.3.2014: Eine BuchKiste f├╝r die "erste Bibliothek"

 

Mit bunten B├Ąndern geschm├╝ckt warten am 13. M├Ąrz 11 BuchKisten auf ihre zuk├╝nftigen Besitzer, die schon mit erwartungsvollem Blick in der Halle der Lyngsbergschule dicht bei ihren Eltern oder Paten sitzen.

Eine Etappe im Projekt "Meine erste Bibliothek" haben die Zweitkl├Ąssler nun geschafft. Sie erhalten eine kleine Holzkiste in der sie die seit September erlesenen B├╝cher und alle zuk├╝nftigen B├╝cher, die noch folgen werden, zu Hause aufbewahren k├Ânnen. Dies ist der Grundstock f├╝r ihre "erste Bibliothek".┬á Eltern, Lehrerinnen und Paten hatten sich zu dieser kleinen Feierstunde versammelt und freuten sich ├╝ber die Erfolge der Kinder. Die wiederum suchten und fanden ganz schnell "ihre" mit ihrem Namen versehenen Kiste und nahmen sie mit sichtbarer Freude entgegegen, wie auch den kleinen Applaus, den sie von allen erhielten. ├ťber die Freude, die sie bei den Kindern erlebt,┬á die den w├Âchentlichen Besuch ihrer Patin oder ihres Paten immer mit gro├čer Spannung erwarten, sprach auch die Klassenlehrerin Frau Jeier.┬á Frau Karaismail, die Klassenlehrerin der 2a nickt best├Ątigend.

"Mein Patenkind hatte schon gro├če Sorge, dass mit der ├ťbergabe der Kiste das Lesen vorbei sei", erz├Ąhlt eine BuchPatin. "Der Junge war dann ganz erleichtert, als er h├Ârte, dass es weiter geht." Wie viel Freude die Paten haben, l├Ąsst sich schon daran ersehen, dass einige nun schon seit zwei oder drei Jahren dabei sind. Wie ernst sie ihre Aufgabe nehmen, konnte man den kleinen┬á Zwischengespr├Ąchen zwischen Lehrerinnen und BuchPaten entnehmen. Eine BuchPatin, die der Kampf des Kindes mit den Buchstaben besorgt, wird von der Lehrerin ermutigt. Dieses Kind lese jetzt schon mit mehr Freude!┬á Mit wie vielen Gedanken und mit welchem Herzblut die Paten dabei sind, wurde hier ganz deutlich! In ihrer Er├Âffnungsrede dankte Gerrit Oppelland-Hampel vom Verein Kultur verbindet allen Beteiligten. " Wir freuen uns sehr, dass dieses sch├Âne Projekt nun schon zum vierten Mal in der Lyngsbergschule stattfindet. Unser Dank gilt den Lehrerinnen und Lehrern, die unsere Arbeit unterst├╝tzen und ganz besonders Ihnen,┬á den Patinnen und Paten, die Sie ihre Aufgabe mit so viel Liebe, Best├Ąndigkeite und Verl├Ą├člichkeit wahrnehmen."

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13.2.2014: Freudige Aufregung bei Jung und Alt

 

 

Im Raum gespannte Erwartung bei 11 Kindern, 11 Paten, den Eltern und den beiden Lehrern. Am 13.02.14 startete der Verein Kultur verbindet e.V. "Meine erste Bibliothek" mit einer neuen Staffel an der Erich-K├Ąstner-Schule.

"Wie sch├Ân, dass auch unsere Kinder diese M├Âglichkeit haben", freuen sich Sebastian Scholz und Sandra Schmies, die beiden Klassenlehrer der ersten Klassen. "Wir haben an der Schule sehr gute Erfahrungen mit diesem Projekt gemacht. Dies ist der dritte Klassenzug, dem wir dieses Projekt anbieten k├Ânnen."

"Der Verein ist auch sehr gl├╝cklich, dass sich unser Projekt so gut entwickelt und wir freuen uns besonders ├╝ber die Unterst├╝tzung durch die Stiftung 'Welt des Lesens', mit deren Hilfe wir f├╝r ein Schuljahr die notwendigen B├╝cher kaufen k├Ânnen", erkl├Ąrt Gerrit Oppelland-Hampel, die Projektverantwortliche.

Den Kindern, die gespannt warteten, wurde eine kleine Geduldsprobe auferlegt, aber dann ging es los. Die spannende Frage, mit wem werde ich lesen, die sowohl Paten als auch Kinder ber├╝hrte, wurde endlich beantwortet. Nach ersten sch├╝chternen Ann├Ąherungsversuchen schaffte die gemeinsame Auswahl eines Buches aus der mit sch├Ânen B├╝chern best├╝ckten B├╝cherkiste die ersten Vertrautheiten - B├╝cher schlagen eben Br├╝cken. Und schnell war der Raum voller Gesumme, Eltern, Paten, Kinder, Lehrer, die sich kennenlernten und austauschten. Die Gruppe mochte gar nicht wieder so schnell auseinandergehen. Kinder und Paten w├╝nschten sich, dass die gemeinsame Buchstunde am liebsten am n├Ąchsten Tag beg├Ąnne. Manches Buch hatte bereits nach den ersten Zeilen ihre Neugierde geweckt!

Heidi Baumann, die Koordinatorin des Projekts an der Erich-K├Ąstner-Schule strahlte. Das war ein sch├Âner Anfang f├╝r eine gemeinsame Zeit, in der die Paten und die Kinder in die Welt der B├╝cher eintauchen werden und aus der sich sicher die eine oder andere Freundschaft entwickeln wird. "Wie sch├Ân, dass wir auch die Gelegenheit hatten, die Eltern kennen zu lernen. Das bietet eine gute Chance auf ein vertrauensvolles Zusammenwirken."

Denn der Verein m├Âchte nicht nur die Liebe zu den B├╝chern wecken, sondern die Kinder und die Eltern neugierig machen auf die Bonner Kulturwelt. Einmal im Monat l├Ądt er Kinder, Eltern und Paten zu einem "Ausflug zur Kultur" ein.

G.Oppelland-Hampel

Fotos Gisela Ries

 

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Februar 2014: Zwei wunderbare Nachrichten!

Wir freuen uns sehr, dass wir Ihnen zwei gute Nachrichten ├╝berbringen k├Ânnen: F├╝r die Erich-K├Ąstner- und die Gotenschule haben wir Zusagen f├╝r finanzielle Unterst├╝tzung bekommen!

P├╝nktlich zu Beginn des zweiten Halbjahres unseres Projekts┬áMeine erste Bibliothek in der Gotenschule erhielt unser Verein die Mitteilung, dass das Projekt an der Gotenschule in das Programm┬áWerkstatt Vielfalt der Robert Bosch Stiftung aufgenommen wurde und in den n├Ąchsten zwei Jahen 6.900 Euro erh├Ąlt! Damit ist es uns m├Âglich, nachhaltig mit den Kindern zu arbeiten. Am 14.02.14 werden wir die gute Nachricht auch den Kindern ├╝bermitteln, die sich aber sicher noch mehr ├╝ber die B├╝cherkisten freuen werden, die sie zur Sammlung f├╝r ihre┬áerste Bibliothek erhalten!

Mit dem Programm┬áWerkstatt Vielfalt unterst├╝tzt die Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit der Stiftung Mitarbeit lokale Projekte, die Kontakte zwischen Menschen aus unterschiedlichen sozialen, kulturellen oder religi├Âsen Milieus herstellen und Br├╝cken zwischen Lebenswelten bauen. Die Projekte tragen dazu bei, die unmittelbare Nachbarschaft, Gemeinde oder das Viertel mit Leben zu f├╝llen und Vielfalt als Normalit├Ąt zu empfinden. Die Robert Bosch Stiftung begleitet die Macher der Projekte, bringt sie in einer Projektwerkstatt mit Fachleuten und anderen Teilnehmern zusammen und gibt Anregungen zur Weiterentwicklung des Programms. Sie unterst├╝tzt die Projekte finanziell mit jeweils bis zu 7.000 Euro. F├╝r rund 30 Kinder wird in den n├Ąchsten zwei Jahen eine Teilnahme am Projekt gesichert sein. Wir freuen uns sehr und sagen ganz herzlichen Dank f├╝r diese Unterst├╝tzung!

Auch f├╝r die Kinder der Erich-K├Ąstner-Schule gibt es gute Nachrichten! Der Verein Die Welt des Lesens e.V. unterst├╝tzt unser Projekt Meine erste Bibliothek wie schon 2012 mit einem Betrag von 1200 Euro. Damit ist auf alle F├Ąlle f├╝r die n├Ąchsten Monate f├╝r inzwischen┬á 35 Kinder an der Erich-K├Ąstner-Schule die Lekt├╝re gesichert.

Der F├Ârderverein Welt des Lesens wurde 2011 auf Initiative der B├╝chergilde gegr├╝ndet. Gemeinsam mit den Mitgliedern und den Partnerbuchhandlungen sammelt der┬á Verein Spenden und F├Ârdergelder mit dem Ziel, einen Beitrag zur F├Ârderung der Lesemotivation und Lesekompetenz bei Kindern und Jugendlichen zu leisten.

Wir starten am 13.02.14 mit dem dritten Jahrgang an dieser Schule. Viele Kinder gehen dann ins dritte Lesejahr mit ihren Paten. Wir freuen uns, dass so viele Paten sich f├╝rsorglich und langfristig um ihre BuchPatenkinder k├╝mmern. Ihnen vielen Dank und ganz besonderen Dank auch dem Verein Welt des Lesens f├╝r diese tolle Unterst├╝tzung!

Das finden wir gro├čartig und es best├Ątigt uns sehr in unserer Arbeit!

 


September 2013: "Meine erste Bibliothek"  an der Gotenschule gestartet!

 

Unser Projekt "Meine erste Bilbliothek" weitet sich aus. Wir freuen uns, dass wir mit der Gotenschule in Plittersdorf eine neue Partnerschule haben. Seit Mitte September werden 9 Kinder aus Zuwanderungsfamilien von einer BuchPatin oder Paten betreut. Die Gotenschule ist nach der Andreasschule - unserem Kooperationsprojekt mit der B├╝gerstiftung Rheinviertel - der Lyngsbergschule in Lannesdorf und der Erich-K├Ąstner-Schule in Kessenich unsere vierte Projektschule. Eine halbe Stunde gemeinsames schm├Âkern in einem der wundersch├Ânen Kinderb├╝cher hat in mancher Schule nicht nur den Kindern eine kleine eigene Bibliothek erbracht und mehr Freude am Lesen sondern auch manche Freunschaft entstehen lassen zwischen Alt und Jung und unterschiedlichen Kulturen.

Mehr zum Start über in der Gotenschule lesen Sie hier im  Artikel des Genralanzeigers: Lesefreuden in der Gotenschule.

Wie sich eine BuchPatenschaft entwickeln kann, finden Sie hier im Artikel des Generalanzeigers ├╝ber unseren BuchPaten Dieter Braeker und seim Patenkind Bilal: ├ťber das Lesen Freunde geworden.

 


 

Juli 2013: 26 erste Bibliotheken finden ein Zuhause

Gleich an zwei Schulen gab es Mitte Juli eine kleine Feier: An der Erich-K├Ąstner-Schule in Kessenich erhielten 10 Kinder und an der Andreasschule in R├╝ngsdorf 16 Kinder eine kleine Kiste, in der sie ihre im letzten Halbjahr erlesenen B├╝cher unterbringen k├Ânnen.

In beiden Schulen versammelten sich die Kinder mit ihren Eltern, die BuchPatinnen und Buchaten sowie die Lehrerinnen zu einer kleinen Feierstunde. Seit Februar lesen die Erstkl├Ąssler mit einer BuchPatin oder BuchPaten in einem Buch, das sie nach dem gemeisamen Lesen zum Geschenk erhalten. In der Andreasschule, in der das Projekt im Februar 2011 gemeinsam mit unserem Kooperationspartner "B├╝rgerstiftung Rheinviertel" gestartet wurde, sind wir┬á inzwischen "ein fester Bestandteil des Schulalltags", wie Dorothea Paschen, die Rektorin der Schule sagt.

Auch in der Erich-K├Ąstner-Schule, wo uns die "Welt des Lesens" - eine Stiftung der B├╝chergilde - gro├čz├╝gig in der ersten Klasse unterst├╝tzt, freuen sich nicht nur die Kinder auf ihre BuchPaten. "Die Paten bringen so viel gute Laune und Motivation mit" freut sich Sabiene Kn├Âdler, die stellvertretende Rektorin und Klassenlehrerin der 1a. Und dass sich die Kinder freuen, das sieht sie jedes Mal, wenn eine BuchPatin erwartet wird.┬á Claudia L├╝cking-Michel, CDU Kandidatin, die uns in der Erich-K├Ąstner-Schule besucht, ist begeistert vom Projekt und den M├Âglichkeiten, die den Kindern dadurch geboten wird. Auch das gro├če Engagement der Paten begeistert sie. Und wir freuen uns ├╝ber ihre sch├Âne Spende, mit der wir neue B├╝cher kaufen k├Ânnen!

Unser Verein m├Âchte den Kindern aus Zuwanderungsfamilien Freude an B├╝chern vermitteln und Freundschaften zwischen unterschiedlichen Kulturen unterst├╝tzen. Dass die B├╝cherfreude geweckt wird, das best├Ątigt auch Frau Dorothea Paschen und ihre Stellvertreterin, Maria-Christina Koll. "Die Lesefreude nimmt merklich zu" berichten sie, "das kann man auch an der Zunahme der Besuche in der Schulbibliothek merken". Und die Testergebnisse im Lesetest der dritten Klasse verbesserm sich auch, wie wir erfahren! Die Freundschaften wachsen. Alle Paten wollen gerne mit ihrem Patenkind weiterlesen!

ÔÇ×Wir freuen uns ├╝ber den Erfolg unseres Projekts, das wir demn├Ąchst an einer vierten Bonner Grundschule durchf├╝hren werden.Wir sind jedes Mal wieder ganz begeistert von den vielen positiven R├╝ckmeldungen, die wir erhaltenÔÇť, meint Arzu ├çetinkaya Vorsitzende des Vereins Kultur verbindet. "Und wir sind beeindruckt, mit wie viel Engagement sich die ehrenamtlichen BuchPatinnen und Paten einsetzten, die nicht nur einmal in der Woche ihren Z├Âgling betreuen sondern h├Ąufig auch sich aktiv darum k├╝mmern, dass ihr Buchpatenkind an den kulturellen Veranstaltungen teilnehmen kann, die der Verein zus├Ątzlich bietet.ÔÇť

Ab September werden wir das Projekt an einer vierten Grundschule durchf├╝hren. Wir freuen uns, wenn sich m├Âglichst viele Interessenten f├╝r eine solche Patenschaft bei uns melden!

und hier noch ein Artikel des Generalanzeigers:Paten wecken Leselust bei Zweitkl├Ą├člern

...und Dank f├╝r die sch├Ânen Fotos an unser Vereinsmitglied Gisela Ries!

 

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