Ein Brief von unserem BuchPaten Wolfgang Hachtel


Liebe Frau Cetinkaya,

vor etwas mehr als drei Jahren bin ich durch Sie ein Buchpate geworden. DafĂŒr möchte ich Ihnen heute einmal Dank sagen, weil mir das Lesen mit den Kindern so viel Freude macht. Mein Dank gilt ebenso Frau Fromm, die mich (und die anderen Buchpaten in der Lyngsbergschule) von Beginn sehr unterstĂŒtzt hat, Herrn Jochem (Gotenschule) und den freundlichen Lehrerinnen an den Schulen.

Bei einem Literaturabend der Parkbuchhandlung in der Marienforster Kirche haben Sie fĂŒr den Verein „Kultur verbindet“ geworben, und kurz darauf gab es ein Treffen fĂŒr Interessenten in den RĂ€umen der AWO am Theaterplatz. Nun war mein Entschluss gefasst: ich wurde Buchpate in der Lyngsbergschule.

Mein erstes Patenkind war Mohamed. Seine Klassenlehrerin, die leider viel zu frĂŒh verstorbene Frau Reichling, und ich waren der beide der Meinung, „Mohamed ist ein tolles Kind.“ Und er sagte immer wieder voll Überzeugung: „Lesen ist cool.“ Mohamed ist jetzt schon in einer weiterfĂŒhrenden Schule.

Derzeit betreue ich sechs Buchpatenkinder an zwei Vormittagen in der Lyngsbergschule, der Gotenschule und der Beethovenschule. Die Eltern kamen aus der TĂŒrkei, aus Algerien, Tunesien, Marokko, Sri Lanka und Kroatien nach Deutschland. Bunter geht es nicht. So verschieden die Kinder auch sind: gemeinsam ist ihnen ihre Neugier, ihre Aufgeschlossenheit und der Eifer, mit dem sie beim Lesen sind, egal, ob sie nun schon flĂŒssig oder noch etwas stockend lesen.

Auch deshalb schreibe ich Ihnen, weil es immer wichtiger geworden ist, BrĂŒcken zu schlagen zwischen den Menschen aus verschiedenen Kulturen und Staaten, und ich werde mich auch weiterhin herzlich gern fĂŒr den Verein „Kultur verbindet“ und die Kinder engagieren.

In diesem Sinn grĂŒĂŸt Sie herzlich
Wolfgang Hachtel

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